Grundschule in den Rollbergen und die Siedlung Am Steinberg machen eine gemeinsame Sache!

Grundschultheater-Projekt in Reinickendorf findet neue Fans aus dem Bezirk

 

 

Gerade beim Facebook gemopst

+++ Bitte teilen und euren Nachbarn erzählen +++

Einladung

 

 

Grundschule in den Rollbergen und die Siedlung am Steinberg machen gemeinsame Sache!

Nachdem wir gestern über das tolle Projekt der Theatergruppe aus der Klasse 3B der Grundschule in den Rollbergen berichteten, um damit unserer Freude über das große Engagement der Schüler Ausdruck zu verleihen, wurde dank Facebook ein sehr schneller Kontakt mit der Initiatorin des Projektes möglich.

Durch unsere guten Freundschaften in der Reinickendorfer Lokalpolitik, wissen wir schon lange von den schwierigen Umständen, mit denen so manche Reinickendorfer Schule umzugehen hat. Daher freut es uns besonders, dass es an der Grundschule in den Rollbergen eine hochmotivierte Lehrer- und Elternschaft gibt, die neben den allgemeinen Schulalltag, mit viel Herzblut dieses Theaterprojekt und auch noch eine Tanzgruppe zu organisieren versteht.

Neben der Tatsache, dass wir alle Reinickendorfer sind, konnte man schnell weitere Gemeinsamkeiten erkennen. Auch die Siedlung am Steinberg hat eifrig zusammen mit der Reinickendorfer SPD um Thorsten Karge und Gilbert Colle Tassen und Kaffee für die Bahnhofsmission gesammelt. Für die Zukunft möchten wir gerne die Schüler der Grundschule in den Rollbergen begleiten und von weiteren spannenden Aktionen erfahren.

Besonders freut es uns, dass es auf Grund der großen Nachfrage eine Zusatzvorstellung in den Räumen der Schule geben wird. Gerne möchten wir die Werbetrommel für die Veranstaltung rühren und unseren Besuch der Vorstellung mit unserer Nachbarschaft organisieren.

Als besonderen Dank an das ganze Theaterteam, möchten wir alle Teilnehmer zu Kaffee und Limo in unsere Siedlung einladen und freuen uns auf tolle Gespräche mit den Schauspielern. Ein Termin wird sich sicherlich finden lassen.

Wir können die Engpässe in den Berliner Schulen nicht verändern, aber wir finden es wichtig ein besseres Bewusstsein für die Bildung unserer Kinder zu entwickeln. Bildung ist ein hohes Gut und gehört in unserem Land mehr gefördert.

Reinickendorf ist ein toller Bezirk und wir sind sehr froh über diese neue Verbindung in unserem Bezirk. Rollberge und Steinberg wachsen enger zusammen. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.

Herzlich willkommen in der Siedlung am Steinberg.

Jetzt aber genug geschwätzt, an dieser Stelle noch die wichtigsten Informationen zum Projekt
—————————————–
„Ein mittelschönes Leben

Die Kinder der Klasse B3 aus der Grundschule in den Rollbergen (Jahrgangsstufe 4/5) fanden das Thema „Obdachlosigkeit“ zuerst ganz langweilig.
Bisher waren Obdachlose für sie immer „Penner“, aber jetzt, nach dem Projekt, fanden sie das Thema sehr interessant und auch traurig.
Sie haben durch Zeitungsartikel, Gespräche und das Buch „Ein mittelschönes Leben“ erfahren, wie es zu Obdachlosigkeit kommen kann. Es ist häufig ein langer Prozess… passiert nicht von heute auf morgen.
Zuerst haben die Kinder in Gruppen ihre Gedanken zum Thema Obdachlosigkeit ausgetauscht und gegenseitig vorgetragen. Dabei haben sie viele Gründe gefunden, wodurch man obdachlos werden kann:

– Wohnungsbrand
– Verlust der Arbeit
– Schulden und andere finanziellen Probleme
– Spielsucht und andere Süchte
– Familiäre Probleme (Trennung oder Scheidung)
– Akute oder chronische Erkrankungen
– fehlende Schulbildung oder unvollständige Berufsbildung

Nachdem die Klasse das Buch gelesen hat, war ihnen klar, dass jeder Obdachloser einmal anders gelebt hat und dass nicht nur ein Grund die Ursache ist.
Tim – ein Schüler der Klasse– stellte fest, dass es sich bei Obdachlosen fast immer um Männer handelt. Diese offene Frage nach dem „Warum?“ stellte er Frau Haubrich beim Besuch der Bahnhofsmission am 26.03.2015. Dort lernte die Klasse die Arbeit dieser Hilfeeinrichtung kennen. Natürlich wollten auch alle Kinder helfen. Jeder hat eine Packung Scheibenkäse (einige Kinder sogar mehrere) gespendet und vor Ort Brote für die „Gäste“ – wie sie dort liebevoll genannte werden – geschmiert.

Am Ende unseres Projektes steht nun das Theaterstück.

Vielleicht geht es den Anwesenden anschließend wie den Kindern: „Die Klasse B3 hat jetzt mehr Verständnis für Obdachlose und sie sprechen nicht mehr von „Pennern“.
Am Ende der Vorstellung sammeln die Kinder für die Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo. Mit einer kleinen Geldspende können alle die Arbeit dieser Einrichtung unterstützen.”

„Ein mittelschönes Leben“

Ein Theaterstück der Klasse B3
Grundschule in den Rollbergen
unter der Leitung von Angie Garling

Am Donnerstag den 02.07.2015 18:00

Waldshuter Zeile 6, 13469 Berlin

Der Eintritt ist frei!

– Spenden für die Arbeit der Bahnhofsmission am Zoo sind herzlich willkommen –

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Das Mieterecho berichtet

MIETERBERATUNG PRENZLAUER BERG JETZT AUCH IN REINICKENDORF


Viele Klingelschilder sind ohne Namen in der Schönhauser Allee 103 im Berliner Stadtteil Pankow. Das Haus wechselte in den letzten Jahren mehrmals seinen Besitzer. Seit 3 Jahren gehört es der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag. „ Schon kurz danach wurde die Mieterberatung Prenzlauer Berg bei uns im Haus aktiv. Die wurden bald nur noch Entmietungsberatung genannt, berichtet ein Bewohner gegenüber MieterEcho Online. Er schildert den Ablauf so: „Der Vortrag in den Räumen der Mieterberatung Prenzlauer Berg war sehr ernüchternd. Zunächst wurde uns mitgeteilt, dass uns der Milieuschutz ohnehin nicht helfen würde, da alle Maßnahmen innerhalb der Möglichkeiten der Modernisierungsmaßnahmen ausgereizt wurden. Dann begann das bekannte Programm: Druck, viele ungebetene Telefonate und immer wieder Drohungen, dass das Sozialplanverfahren eingestellt werden würde, wenn die Mieter nicht unterschreiben.“

Quelle:http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/heimarbeit-als-kuendigungsgrund.html

Auch in Reinickendorf wurde in diesem Jahr die “Mieterberatung Prenzlauer Berg” beauftragt, die Problemamtik rund um die Bewohner der Siedlung Am Seinberg zu bearbeiten. Der Auftrag hierzu, wurde vom Bezirksamt Reinickendorf unter der Federführung von Baustadtrat Martin Lambert und Bürgermeister Frank Balzer, beide Mitglieder der CDU, vergeben.

Die Entwicklungspläne der neuen Eigentümerin, für das Projekt “Stonehill Gardens” (ehenmals Kleinhaussiedlung Am Steinberg) und die damit verbundenen extrem hohen finanziellen Belastungen für die dort lebenden Reinickendorfer Mieter, führen seit vielen Monaten zu einer wahren Klageflut gegen die Mieterschaft und anhaltenden Protesten der Bürgerschaft.

Die Unterstützung der dort lebenden Reinickendorfer Bürger, die berechtigte Ängste um ihr Zuhause haben, gipfelte im letzten Monat, neben den schon bekannten Verbalattacken und einem popagandistischen Flugblatt der Reinickendorfer CDU Fraktion, mit einem missglückten Versuch des Reinickendorfer Bausstadtrates Martin Lambert (immer noch CDU), mit Unterstützung des Ordnungsamtes und der Polizei, auf einer durch die Versammlungsbehörde genehmigten Demonstration der Mieterschaft, Plakate und Transparente entfernen zu lassen. (taz und Der Nord-Berliner berichteten)

Wie Bausstadtrat Martin Lambert (hatten wir schon erwähnt das er Mitglied der CDU ist?) bereits in einem Schreiben vom 15.Mai 2015 der gesamten Mieterschaft mitteilte, erachte er die Verwendung von Demoplakaten in der Siedlung Am Steinberg, insbesondere auch mit Hinblick auf die Belange und Bedürfnisse der neuen Eigentümer/Mieter, als rechts- und ordnungswiedrig. Punkt aus.

 

Pressestimmen:

 

Quelle:http://www.taz.de/Mieter-gegen-Investor-und-Bezirksamt/!5200835/

Mieter gegen Investor und Bezirksamt

Straßenkampf in Tegel

Seit einem Jahr schon protestieren die Bewohner der kleinen Siedlung am Steinberg gegen ihre Verdrängung. Die politischen Mittel scheinen ausgeschöpft zu sein.

Im verbalen Clinch: Mieter Hartmut lenz (l.) und der Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU).  Bild: Claudius Prößer

Der Showdown findet kurz vor Pfingsten auf offener Straße statt. Vor einem mit wildem Wein bewachsenen Häuschen trifft die Delegation aus Bezirksamt und Polizei auf zwei Dutzend wütende Nachbarn, die sich schwarze Protest-T-Shirts mit dem Aufdruck “Siedlung am Steinberg” übergestreift haben. Ihr Wortführer ist Hartmut Lenz, Anfang sechzig, grauer Vollbart. Er will Baustadtrat Martin Lambert (CDU) zur Rede stellen. Der nämlich hat ihnen, den MieterInnen, schriftlich angedroht, die Plakate und Banner entfernen zu lassen, die in der kleinen Siedlung hängen. “Wir bleiben alle” steht darauf, “Wer Mieter quält, wird abgewählt” und seit neuestem auch “CDU + Lambert = Demokratieverbot”.

Seit einem Jahr schon wehren sich die Bewohner der um 1920 erbauten Siedlung in Tegel gegen ihre Verdrängung durch den neuen Eigentümer – einen Investor, der die spitzgiebligen, denkmalgeschützten Häuschen luxuriös sanieren und unter dem Label “Stonehill Gardens” als steuersparende Kapitalanlage an Besserverdiende weiterverkaufen will. Die Gebäude sind jahrzehntelang nicht saniert worden, lange gehörten sie der GSW, die stieß das Ensemble bald nach ihrer eigenen Privatisierung durch den rot-roten Senat ab.

Für die Menschen, die zum Teil seit mehreren Generationen hier leben, ist das eine Katastrophe – zumal der Eigentümer sie per Modernisierungsankündigung versucht zu vergraulen. Die Kaltmieten würden nach Umbauten und Wärmedämmung regelrecht explodieren. Auch juristisch macht der Investor auf Mieter Druck, unter anderem wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Denkmalschutz. Dabei greifen die Sanierungsmaßnahmen selbst, das zeigt ein Musterhaus bereits,deutlich in die ursprüngliche Substanz der Altbauten ein.

Ein Jahr Mahnwache

Seit einem Jahr gehen viele Bewohner, alte und junge, auf die Straße. Sie haben eine Mahnwache angemeldet, bei der sie jeden Tag bis zum frühen Abend ihre Transparente und Poster aufhängen und in wechselnder Besetzung auf der Straße präsent sind. Von der Linken, den Grünen und auch der SPD haben sie viel Unterstützung bekommen, gegen den Baustadtrat sowie dessen Parteifreund und Bürgermeister Frank Balzer…..

direkt bei der taz weiterlesen

Nachbarn seid wachsam
Solidarität mit der
Siedlung Am Steinberg

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Besucht den Steinberg – Nachbarn und Freunde sind willkommen

Heute 21.05.2015 ab 10:00 -

+++EILMELDUNG+++

Die Siedlung am Steinberg – ein wunderbarer Ort, wo Mieter seit Generationen leben und sich gegenseitig helfen.
War mal GSW – die älteste Städtische Wohnungsbaugesellschaft Berlins. Die wurde von der SPD unter billiger Beihilfe der LINKEN 2004 privatisiert und als Ganzes verkauft an private Investment-Fonds. Dann hat die GSW Häuser und Siedlungen wie die Siedlung am Steinberg verkauft – an weitere Privatinvestoren.
Heute will der neue Investor n schickes Reichen-Ghetto draus machen – und Steuern abschreiben über Denkmalschutz.
Und die Mieterfamilien in 5. Generation, die hier zu Hause sind bekommen
HEUTE scheinbar “Besuch” von der Bezirkspolitik und dem Ordnungsamt – die wollen, dass diese Nachbarn keine Plakate mehr gegen diese SCHEISSE aufstellen sollen, um ihre Meinung frei zu äußern!!!!

Damit die neuen Nachbarn sich nicht ärgern müssen, wenn sie in die geräumten und luxusmodernisierten Buden einziehen. Das habe ich letzte Woche Dienstag life über Stream von der BVV Reinickendorf mitbekommen!!!
HALLOOOOO?????

Die Politik als Sprachrohr solcher Gewinnmaximierungen? Geht’s noch?
Wer Morgen früh in Reinickendorf ist, gehe am Besten in die Steinberg Siedlung, Kehrwieder 1, und schaut nach, was diese unseriöse Politik des Bezirks Reinickendorf da abzieht.
Seid dabei, helft den Nachbarn. Da gibt’s super Kaffee und tolle Leute! Lasst sie nicht allein.

Im Netz gefunden: https://www.facebook.com/reina.urraca?fref=ts

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Berlin meets Mannes Garten

Ganz viele Berliner Nachbarn helfen dem 75jährigen Manne, damit er keine Kündigung vom Eigentümer bekommt.

Wir haben hierzu einige Beiträge gefunden.
Aus allen Teilen der Stadt kamen sie und rupften, schnitten und buddelten in Mannes Garten, dem vom Eigentümer wegen seinem Garten gedroht wurde.
Zusammen mit den Nachbarn aus der Siedlung und aus Neu-Tegel, halfen sehr viele Berliner mit. Eine solche Solidarität hat Manne nicht erwartet und war sprachlos. In nur wenigen Stunden konnte man den Garten nicht mehr wieder erkennen. Jetzt können sich die Blumen, Erdbeeren und Obstbäume wieder frei entwickeln und Manne hat jetzt wieder einen Platz an der Sonne wo er sich entspannen kann.

Die Mieter aus der Sisdlung Am Steinberg, dankt allen Helfern für ihre Unterstützung. O-Ton “Es ist ein Wahnsinn, was dort geleistet wurde.”

 

 


 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

16.5.2015 Berliner Mieter solidarisieren sich mit der Siedlung Am Steinberg

WIr machen Manne´s Garten schön

 

 

Nach all den Denunzierungen und der Hasspropaganda gegen die Bewohner der Siedlung Am Steinberg, seitens einer politischen Fraktion in Reinickendorf, nun einmal eine erfreuliche Nachricht.2014-06-01 Demo (20) (Medium)

Einem der Senioren in der Siedlung Am Steinberg droht die Kündigung durch den Eigentümer, wenn mit einer Fristsetzung in seinem Garten keine pflegerischen Maßnahmen erkennbar sind. In der Siedlung Am Steinberg, wird Nachbarschaftlichkeit zum Glück noch groß geschrieben. Gemeinsam möchte man diese Aufgabe mit dem Senior , mit dem man schon in den Kinderntagen zusammen lebte, bewältigen. Völlig selbstlos haben sich jetzt viele Berliner Initiativen dem Aufruf angeschlossen und werden an diesen Samstag den 16.05.2015 gemeinsam mit ordentlich Muskelschmalz dem Garten zu Leibe rücken.

Das zeigt uns wieder einmal, wie eng und solidarisch verbunden die Berliner Initiativen inzwischen über alle Bezirksgrenzen hinweg vernetzt sind.  Die Berliner Mieterschaft ist eine starke Gemeinschaft, sie kann nicht nur bei kleinen Aktionen wie dem Garten von “Manne” sondern auch bei großen Aufgaben, wie bei der Durchsetzung des Mietenvolksentscheid zeigen, wozu Berliner Mieter fähig sind. Geimsam ist man stark und kann vieles bewegen.

Jeder ist hier willkommen, der mit Hand anlegen möchte und den Lügen über die Bewohner der Siedlung Am Steinberg nicht glauben möchte.

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Jede politische Schlammschlacht ist auch eine politische Scham-Schlacht!

Was müssen wir denn da lesen?  Spricht die CDU hier von der gleichen Siedlung Am Steinberg, wie wir??

 

 

Update: da kommt der nächste Post ins Netz.

 

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Mieten runter!

Melanie Dyk von der Mietenvolksentscheid-Initiative bei TV.Berlin

Die Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg haben täglich von 10:00 – 17:00 Unterschriftenlisten und Infomaterial ausliegen.

Mach mit und gib deine Unterschrift für bezahlbare Mieten in Berlin.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

“Den Angstgehorsam sehe ich nicht ein” – Hinrich Westerkamp Bündnis90/Die Grünen

Rechtsgutachten belegt Option für Millieuschutz für die Siedlung Am Steinberg Interview in Der Nord - Berliner vom 16.04.2015

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Radio 88,4 INFOTHEK – Der Nord – Berliner im Interview

Journalismus darf und muss auch mal unbequem sein

Der Nord-Berliner berichtet seit 1949 über Reinickendorf und ist eine der letzten Stadtteilzeitungen Berlins. Die wöchentliche Auflage von 26.000 Exemplaren gibt ihr einiges an Gewicht und der Wechsel von Kuschel- zu kritischem Journalismus Ärger: Das Bezirksamt strich sie strafweise vom Presseverteiler. Die Reaktion der Zeitung: Eine Beschwerde beim Deutschen Presserat. Herausgeber Dr. Dirk Laudahn und Chefredakteurin Simone Bischof erklären Infothek-Redakteur Adrian Garcia-Landa wie Berichte über fragwürdige Immobiliengeschäfte u.a. den Bezirksbürgermeister aus ihrer Sicht veranlassten, das Presserecht zu missachten.

Im Anschluss die Radio-Premiere von ‘The non-fictional Band’ mit dem Song ‘Tell me who’s worth’, die live-Gruppe der Infothek vom Freitag, den 17.4.15.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Der Mietenvolksentscheid Berlin ist seit heute am Laufen.

Siedlung Am Steinberg sammelt für den Berliner Mietenvolksentscheid

WP_20150411_008
Die Aktiven der Siedlung am Steinberg stehen als zentrale Anlaufstelle in Reinickendorf täglich von 10:00 – 17:00 für Interessierte und Unterstützer zur Verfügung. Hier liegen die Unterschriftenlisten aus und weiteres Infomaterial. Poltik von unten, kann was verändern. Gestalten wir unsere Stadt.

Mehr Infos zum Thema findet ihr unter

http://mietenvolksentscheidberlin.de/

 

Los geht’s: Mietenvolksentscheid startet!

jetztgehtslos

 

 

Hier anmelden zum mitmachen und um auf den Laufenden zu bleiben:

Anmeldung

 

Nach mehreren Monaten Vorbereitung können wir jetzt mit der Unterschriftensammelung starten! Bis Ende Mai brauchen wir über 20.000 Unterschriften um den ersten Schritt in Richtung einer sozialen und solidarischen Stadt zu gehen. (Die genauen Infos zum Gesetz findet ihr wie gehabt hier)

 

Am Samstag (11.04) geht es dann richtig los. Wir werden ab 10 Uhr an drei Standorten mit dem Sammel der Unterschriften starten. (Genaue Ortsbeschreibung der Standorte > siehe unten)

 

unterschriftenliste_bild
So sehen die Unterschriftenlisten aus!

Bitte kommt direkt dorthin. An den Startpunkten bekommt ihr die Unterschriftenlisten, Flyer, Klemmbretter und Kugelschreiber. Vor Ort können auch noch alle Fragen beantwortet und Sammelteams gegründet werden. Bis 15 Uhr wird es an diesen Standorten Stände geben.

Wer mag kann sich die Unterschriftenlisten auch selber ausdrucken (es reicht die Vorderseite) und loslegen.

 

Wer Fragen hat, kann ab Samstag auch auf unserem Kampagnen-Handy alle aktuellen Infos rund ums Sammeln bekommen: 0176-58834716 oder per Mail: info@mietenvolksentscheidberlin.de

 

Im Gecekondu am Kottbusser Tor (Protesthäuschen von Kotti & Co > Admiralstraße / Ecke Kottbusser Tor Süd) wird es den ganzen Samstag (10Uhr bis Abends) Flyer und Unterschriftenlisten zum abholen geben.

 

Hier die Infos zu den vier Startpunkten:

 

  1. 10Uhr: Tempelhofer Feld / Eingang Herrfurthstraße -> Da wir von schönem Wetter ausgehen, wird das Tempelhofer Feld gut besucht sein! Treffpunkt insbesondere für alle aus Neukölln und Tempelhof. Kontakt: Stephan (0163-6301587)
  2. 10Uhr: Hermannplatz ->In Nord-Neukölln sind die Mieten in den letzten Jahren extrem gestiegen. Darum ein guter Startplatz! Gemeinsam wollen wir vom Hermannplatz zum Kotti gehen! Kontakt: Thommy (0176-20342562)
  3. 10Uhr: Leopoldplatz ->Auch im Wedding steigen die Mieten – darum ist das unser dritter Startpunkt! Kontakt: Stefan (0157-77094651)
  4. 14uhr: Frankfurter Allee / vor dem Ringcenter -> Last but not least: auch in Friedrichshain kann man getrost von einer Mietenexplosion reden! Kontakt: Chris ( (0171 5150920)

 

WP_20150411_008

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

30 Minuten Deutschland – Alle Mieter raus – Wenn die energetische…

RTL Now

In der Siedlung werden alle Mieter durch Mieterhöhungen von 400 -500%, begründet durch überzogene Modernisierungen in diesem Sanierungsgebiet, von Verdrängung und Gentrifizierung bedroht. In allen Teilen der Stadt kämpfen Mieter verzweifelt um ihr Zuhause. Kein Mieter in Berlin ist davor geschütz.

RTL NOW war bei den Freunden in der Kopenhagener Straße und berichten über ähnliche Geschichten, wie es sie auch in der Siedlung Am Steinberg gibt.

rtlnow

 

30 Minuten Deutschland – Alle Mieter raus – Wenn die energetische….

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Modernisierung

Modernisierung Tipps für Mieter/innen, in deren Wohnungen Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen

Quelle: http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/modernisierung.html

Ein einseitiges Geschäft

Modernisierung könnte ein Fortschritt sein – wenn sie von den Wünschen und Möglichkeiten der Mieter/innen bestimmt wäre. Das ist jedoch oft nicht der Fall, weil viele Vermieter eine Modernisierung als lukratives Geschäft betreiben, denn sie können die jährliche Miete um 11% der für die Modernisierung aufgewendeten Kosten erhöhen.

mehr lesen

Inhalt der Infoschrift „Modernisierung“

Ein einseitiges Geschäft
Modernisierung oder Erhaltung?
Was ist Modernisierung?
Eine Modernisierung muss angekündigt werden
Duldungspflicht und Überlegungsfrist
Was passiert, wenn Sie die Modernisierung nicht dulden?
Was tun, wenn Ihr Vermieter eigenmächtig handelt?
Wenn Sie die Modernisierung dulden müssen
Mieterhöhung nach Modernisierung
Wann ist eine Mieterhöhung ausgeschlossen?
Sonderkündigungsrecht für Mieter/innen bei Modernisierung

Diese Infoschrift können Sie auch als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Siedlung am Steinberg – “Erhofftes Betongold verwandelt sich in Risikokapital”

Ein Interview im Nord Berliner vom 19.03.2015, mit Dr. Andrey Holm

 

“Zugespitzt können wir Gentrification als eine Situation definieren, in der die Gewinnerwartung von Eigentümern und Investoren nur durch Verdrängung und die Verletzung von Mietinteressen realisiert werden kann.” – Zitat: Andrej Holm –

 

Download (PDF, 1.4MB)

 

 

 

Quelle: Der Nord Berliner vom 19.03.2015

Das liest der Norden, auch im ABO für die ganze Stadt erhältlich.

Unter abo@dernordberliner.com oder Telefon 030 – 405 02 156

Für die Wahrheit machen wir gerne Werbung.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

CDU fordert – Mieter sollen ihre Vermögen offenlegen

Jetzt geht es ans Eingemachte.

taschenIm Zuge des Sanierungsverfahrens in der Siedlung am Seinberg, in welchem der Eigentümer Mietsteigerungen von weit über 400% ansteuert, hat jetzt der Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU), ohne die Mieterschaft in seinen Entscheidungsprozess einzubeziehen, mit einer nicht unerheblichen Menge an Steuergeldern ein Unternehmen für eine umfangreiche Datenerhebung beauftragt.

Bei einigen Bestandsmietern, sollen hierzu unter dem Oberbegriff eines Sozialplans, u.a. Daten zu den Vermögensverhältnissen und Einkünften der Mieter, Sozialstrukturen beleuchtet und entsprechende Profile der Mieter erfasst bzw. erstellt werden.

Mit diesem Datenpaket, haben der Investor und auch das Bezirksamt ein geeignetes Mittel zur Hand, um maximal mögliche Modernisierungsmaßnahmen zu ermitteln und schon im Vorfeld die Klarheit, welche Mieter wirtschaftlich nicht in der Modernisierung tragbar sein werden.

Siedlung am Steinberg Stonehill Gardens DEMOEs wäre sicherlich vermessen, an dieser Stelle zu fordern, dass der Eigentümer seine Vermögenswerte offen legen soll, um bewerten zu können, ob er überhaupt in der wirtschftlichen Lage ist, die notwendigen und gesetzlich verbindlichen Denkmalspflege- und Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.

Die CDU Fraktion Reinickendorf unter der Leitung des Fraktionvorsitzenden Stephan Schmidt (CDU), fordert hierzu auf ihrer Facebookseite öffentlich: “Dazu gehört auch die Darlegung der persönlichen Verhältnisse” und bestärkt damit die Forderungen des Reinickendorfer Baustadtrates Martin Lambert (CDU), nach einer Offenbarung der Mieter.

Ein starkes Stück der CDU Reinickendorf/Berlin und eine schallende Ohrfeige in die Gesichter der Mieter in unserer Stadt. Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt jeder Berliner Mieter durch die Bezirksämter verpflichtet wird, seinem Vermieter die eigenenen Einkünfte offenzulegen. Man muss sich wirklich die Frage stellen, ist eine Partei wie die CDU, deren Mitglieder solche Forderungen zum Nachteil von Mietern stellen, eigentlich noch ernst zu nehmen. Wer Mieter quält wird abgewählt.

Beratende Anwälte erklären hierzu, dass es keine rechtliche Verpflichtung der Mieter zu solchen Auskünften gebe und überdies wäre man verwundert über das forsche Vorgehen des Bezirksamtes. In der Regel, werde zur Erstellung eines Sozialplans immer erst mit allen Beteiligten ein allgemein verbindlicher Rahmenmodernisierungrahmen abgesteckt. Auf Basis dieses Rahmens, wird dann im Einzelfall mit jedem Mieter, unter Einbeziehung der Rechtsbeistände und möglicher Berater/Moderatoren die individuelle Durchführbarkeit besprochen. Dieses Vorgehen war auch ein wichtiger Bestandteil der Gespräche am 2. Runden Tisch der Siedlung Am Steinberg.

DSC_0215Grundsätzlich ist es nicht verständlich, warum Baustatdtrat Martin Lambert (CDU), die immer wieder geäußerte Bereitschaft der Mieterschaft zu partnerschaftlichen Geprächen mit dem Eigentümer und dem Bezirksamt, durch seine Maßnahmen empfindlich stören muss.

Wenn hier wirlich ein Sozialplan erstellt werden soll, wieso grenzt man dann einen Teil der Siedlung aus? Will man hier schon selektieren? Was sind die wirklichen Ziele des Bezirksamtes und des Investors?

Das wird man wohl nie erfahren. Für Berlin kann man nur hoffen, dass dieses Model keine Schule macht. Nachbarn seid auf der Hut.

SOLIDARITÄT
MIT DER
SIEDLUNG AM STEINBERG

WIR BLEIBEN ALLE

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Gefährliches Bal-La-Syndrom erforscht

CDU zieht Konsequenz: Impfkampagne gegen Rotsucht gefordert

Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen erfuhr Reineke Fuchs, dass die CDU-Fraktion in der 39. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 11. März 2015 einen Dringlichkeitsantrag über eine „Impfkampagne gegen Rotsucht“ stellen will. In einer Sondersitzung des Ältestenrates am Vormittag wird der Leiter des Rechtsamtes ein Gutachten vorlegen, ob eine Impfpflicht mit dem Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit der Bürgerinnen und Bürger vereinbar ist. In der „Reinickendorf-Partei“ herrscht – wie zu vernehmen war – wie immer „verhaltener Optimismus“ vor.


Dringlichkeitsantrag

Aktueller Initiator:

CDU-Fraktion

Ursprungsdrucksachenart:

Ersuchen

Ursprungsinitiator:

CDU-Fraktion

Stephan S-dt, Frank M-n., Claudia S-k.

 

Impfen schützt – Impfkampagne gegen Rotsucht veranlassen

Sachverhalt:

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht,

eine vollständige Immunisierung der Reinickendorfer Bevölkerung gegen Rotsucht vorzunehmen.

Begründung:

In Teilen Reinickendorfs werden seit etwa 200 Tagen Erscheinungen einer besonders heimtückischen Form von Rotsucht festgestellt. Erreger dieser hochansteckenden Infektionskrankheit ist der Rufus-Virus. Seine Entdeckung wird dem Berliner Neuropathologen Stefanius Aurelius Schmedeke zugeschrieben, der seit langem über das Bal-La-Syndrom forscht. Eine Eintragung in das WHO-Register durch das Robert-Koch-Institut wurde vorgenommen. Die Übertragung erfolgt durch traumatische Tröpfcheninfektion mit einer außerordentlich hohen Kontagiosität. Typische Symptome sind fieberhafte Penetranz, ideologisch verbrämte Beckmesserei, zänkische Verteidigung egoistischer Interessen, anarchische Weltverbesserungstraumata, verbunden mit einer auffälligen Rotverschiebung im Umgang („rote Socken“), in der Alltagskultur („rote Grütze“) und in der Kleidung („rote Schals“).

Besonderes Phänomen: Die Inkubationszeit beträgt einen Monat – von einer Parlamentssession zur nachfolgenden. Folgende Schäden sind möglich: chronische Nervenschmerzen, Inkontinenz, Augendefekte (infizierte Chefs beginnen, nur noch rot zu sehen, faseln von Klassenkampf) und Sprachstörungen (politische Eliten verlieren den roten Faden und die Contenance).

In Deutschland ist die Zahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) in den vergangenen 25 Jahren stark zurückgegangen. Demokratische und soziale Fehlbildungen haben in jüngster Zeit jedoch zu einem erneuten Anwachsen der Krankheitssymptome geführt, wobei Reinickendorf zweifellos einen besorgniserregenden Sonderfall darstellt.

Eine Verdrängung („Gentrifizierung“) oder Abschirmung Erkrankter oder Kontaktpersonen von der übrigen Bevölkerung (durch Warntafeln oder „Mauerbau“) wäre aus epidemiologischen Gründen zu erwägen, erweist sich aber praktisch als unmöglich. Deshalb werden eine vollständige Immunisierung der Bevölkerung durch eine Schluckimpfung mit Drachenblut und eine Eingliederung in ein „Realitätsorientierungstrainingsprogramm“ (ROT) empfohlen.

 

http://www.die-linke-reinickendorf.de/politik/blog/detail/zurueck/aktuelles-4/artikel/gefaehrliches-bal-la-syndrom-erforscht/

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

200 Tage DauerDemo in der ‘SIEDLUNG AM STEINBERG’

28.02.2015

 

Wir hatten leider keine Zeit.

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Jetzt schlägt es aber dreizehn!

Ach nein, es sind ja nur 12 Berliner Bezirke die bei einem Volksbegehren für oder gegen den Schutz des Mauerparks stimmen werden.
Der Mauerpark ist jetzt Chefsache des Senates. Der Mauerpark ist jetzt von besonderer städtebaulicher Bedeutung für alle Berliner geworden, teilt man gestern der Presse mit.

Eine gute Entscheidung. Wie schon am Tempelhofer Feld kann nun ganz Berlin bei einem Volksbegehren/Volksentscheid die Stimme für ein Pro- oder Contra zum Berliner Mauerpark erheben. Ein gewagter aber ebenso mutiger Schachzug, den die Senatsabteilung für Stadtentwicklung hier im Kampf gegen die Groth-Gruppe ins Rennen schickt. Hut ab, man hat aus Tempelhof gelernt. Warum auf Bezirksebene rumdümpeln, wenn man doch die ganze Stadt gegen sich haben kann.

Chapeau!

Der Mauerpark, wie ihn hunderttausende Berliner lieben und schätzen.

Der Mauerpark, wie ihn hunderttausende Berliner lieben und schätzen.

 

http://big-berlin.land/mauerpark-wird-zur-senatlichen-chefsache-erklaert/

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Berlin ohne den Mauerpark ist wie Kaffee ohne Dosenmilch

Solidarität mit den Aktiven Initiativen vom Mauerpark

Auch wir lehnen die geplante Bebauung des Mauerparks entschieden ab

und solidarisieren uns mit den Initiativen rund um den Mauerpark!

Wir wollen den Mauerpark in seiner jetzigen Lebendigkeit und kulturellen Vielfalt erhalten und um die versprochene Erweiterungsfläche bereichert wissen. Mit der Fertigstellung des Mauerparks ist die jetzige geplante Vollbebauung mit bis zu 600 Wohnungen, in der Mehrzahl Luxuswohnungen, nicht vereinbar.

Wir fordern, dass ein auf diese Bebauung gerichtetes Bebauungsplanverfahren abgebrochen wird! Wir wollen erreichen, dass nördlich des Gleimtunnels eine ansprechende Freifläche erhalten bleibt. Sie dient auch als Teil des „Grünen Bandes“ und einer Kaltluftschneise und verhindert, dass durch eine Wohnbebauung Konflikte mit Anrainern, vor allem mit der „Jugendfarm Moritzhof“ entstehen können.

Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die zusätzlichen sieben Hektar als westliche Erweiterung zügig zur Parkgestaltung hinzukommen. Wir wollen intensiv in die Planungen zur Fertigstellung des Mauerparks einbezogen bleiben

und fordern, in der Bürgerwerkstatt verlässliche Planvorlagen zur Diskussion vorgelegt zu bekommen.
http://www.mauerpark-allianz.de

Wenn auch du für den Mauerpark in seiner jetzigen Form bist,
kannst du mit deiner Unterschrift helfen!


Im gesamten Berliner Stadtgebiet werden gerade Unterschriften für den Mauerpark gesammelt!


Eine Unterschriftenstation ist jetzt auch in der SIEDLUNG AM STEINBERG
Komm vorbei und gibt deine Stimme für unseren Mauerpark

Du möchtest lieber selbst in deinem Freundes-, Nachbarschafts-,
Familien- oder Kollegenkreis für den Erhalt des Mauerparks Unterschriften sammeln?

Kein Problem, einfach die Listen ausdrucken und mitmachen

So sieht echte Bürgerbeteiligung aus

Download (PDF, 147KB)

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Urteil Amtsgericht Berlin: „Gleiches Recht für Mieter!

Eine gute Entscheidung!

Quelle:http://www.hausgeld-vergleich.de/Deul_FuerdiePresse_19022015.htm

Presse-Info 19.2.2015
Amtsgericht Berlin: „Gleiches Recht für Mieter!
„CDU/CSU …… bei kommenden Wahlen abstrafen!“
Mut und ein intaktes Gerechtigkeitsempfinden für Mieter zeigte eine Richterin an einem Berliner Amtsgericht in einem aktuellen Fall. Konnte sich bisher nur der Haus- und Wohnungsbesitzer auf die Befreiung von der Energieeinspar-Verordnung (§ 25 Abs. 1 EnEV) berufen, wenn eine gesetzlich geforderte Maßnahme unwirtschaftlich ist, so ist jetzt mit dem Berliner Urteil eine längst überfällige Gleichstellung des Mieters angestoßen worden. Hatte der Mieter doch bisher Mieterhöhungen wegen einer energetischen Sanierung zu akzeptieren, selbst wenn er nur einen Bruchteil davon als tatsächliche Energie-Einsparung für sich verbuchen konnte – wie es die Regel ist. Nach der neuen Berliner Entscheidung braucht der Mieter die angekündigte unwirtschaftliche Außenwanddämmung des Vermieters nicht dulden.
Nach der Auffassung des Gerichts muss der Gedanke des § 25 Abs. 1 der Energie-Einsparverordnung (EnEV) auch beim Mieter berücksichtigt werden. Im konkreten Fall brauchte der Mieter eine Mieterhöhung von 249,29 € und eine Außenwanddämmung nicht zu dulden, weil dem nur eine Energieeinsparung von 68,78 € im Monat laut Berechnung des Vermieters gegenüberstand.
Von einer modernisierenden Instandsetzung kann dann nicht mehr die Rede sein, so das Gericht, auch wenn man eine deutliche Erhöhung des Energiepreises einkalkuliert. Da der Vermieter die Möglichkeit hat, selbst wenn er zu solch eine energetische Außenwanddämmung gesetzlich verpflichtet ist, eine Befreiung von der Maßnahme zu beantragen, muss dies nach § 242 BGB auch für den Mieter möglich sein.
Selbst wenn gesetzlich geklärt ist, dass der Mieter die Kosten der Energie Einsparmaßnahme tragen muss, so kann es nicht sein, dass der Mieter auch nach zehn Jahren noch keinen wirtschaftlichen Ausgleich für die geforderte Mietmehrzahlung erhält.
„Die bisherige Rechtsprechung war unhaltbar“, so Norbert Deul von der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. „Danach waren nämlich die Mieter die Dummen und die Zahlesel für wirtschaftlichen Unsinn der Vermieter. Es ist zu hoffen, dass sich diese richtige Berliner Entscheidung allgemein durchsetzt.“
Das Aktenzeichen der bahnbrechenden und begrüßenswerten Entscheidung sowie die erforderlichen Argumentationshilfen für den konkreten eigenen Fall können Mieter bei der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. erhalten.
(Tel.: 09154/1602, E-Mail: hausgeld-vergleich@t-online.de)

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Das muss ja mal gesagt werden

Mal so ganz unter uns!

 

Um uns mal in aller Form bei Stephan Schmidt für seine sicherlich ungewollte, aber trotzdem außerordentlich wirkungsvolle Werbung für diese Internetseite siedlungamsteinberg.net zu bedanken, mussten wir ganz tief in unsere alte Zitatekiste greifen und wollen uns daher an den Worten von Mark Twain bedienen: “Man soll den Gegner nicht schlechter machen, als er ohnehin ist.”

 

Dank seiner verbalen Tiefschläge und Hasstiraden, auf seiner Facebookseite und bei seinen Auftritten im Rathaus Reinickendorf, gegen die Freunde in der Siedlung Am Steinberg, dürfen wir einen massiven Anstieg der Zugriffszahlen verbuchen und für das ausgesprochen große Medieninteresse und der daraus resultierenden Anfragen möchten wir uns zusätzlich bei Herrn Schmidt bedanken. Kommt es doch im Umkehrschluß, der Sache der Bewohner in der Siedlung Am Steinberg zu gute.

 

Wie hatte Herr Schmidt auf der BVV-Sitzung im Januar noch zum Besten gegeben, wer sich so darstellt, schießt sich selbst ins Knie.

 

Wer sich, wie wir es getan haben, die Mühe macht die Vita und den Backround von Herrn Schmidt intensiv zu hinterleuchten, wird schnell erkennen, welches Geistes Kind die Belange der CDU-Fraktion Reinickendorf führt.

 

In den letzten Tagen durfte man in der Presse und im Netz vieles über Herrn Schmidt lesen und bewerten, die Stream-Mitschnitte der letzten BVV-Sitzung machen ihre Runden durch die Reinickendorfer- und Berliner Mieterlandschaft und in Plenen wird heiß darüber diskutiert.

 

Da ist von einer Neidkampagne, vom Klassenkampf, Fairness, Kasperletheater, Pöbeleien und Niveaulosigkeit die Rede. Starker Tobak, wie wir finden. Diesen sollte man nur genießen, wenn man ihn auch vertragen kann. Sonst geht es in die Hose.

 

Da wirft der Reinickendorfer CDU-Fraktionsvorsitzende Stephan Schmidt den Bewohnern der Siedlung Am Steinberg in der BVV Sitzung vor, einen Klassenkampf zu führen. Bei Wikipedia konnte man hierzu lesen: “Klassenkampf ist ein oft gebrauchter Begriff, der aus der Theorie von Karl Marx stammt und von Marxisten benutzt wird, um die sozialen und politischen Konflikte, zwischen den gesellschaftlichen Klassen ( Klassengegensätze ) zu erklären und die Änderung gesellschaftlicher Verhältnisse zu beschreiben.”. Wer ist denn hier der Marxist?

 

Klassenkampf

 

Ein gewichtiges Wort, besonders wenn es im Munde eines CDU Politikers gebildet wird. Von gesellschaftlichen Klassen ist hier die Rede. Klassen, welche sozialen und politischen Konflikten unterliegen. Man muss also davon ausgehen, dass Herr Schmidt durch seinen Ausruf des Klassenkampfes in Reinickendorf, die Bewohner der Siedlung Am Steinberg in die Form einer Klasse pressen möchte. Nun gehören zu einem Kampf, natürlich immer mindestens zwei Parteien oder wie es Herr Schmidt mit seiner Äußerung darstellen möchte, zwei Klassen.

 

Jetzt stellen wir die Frage, zu welcher Klasse gehört und damit auf welcher Seite der Front stehen Herr Schmidt und seine CDU in diesem Klassenkampf. Wenn es denn einen gibt? Man muss sich auch fragen, wer kämpft hier eigentlich gegen wen und wer ist hier der Aggressor und wer agiert als Defensor in diesem Kräftespiel? Die Reinickendorfer Mieterschaft wird sich diese Fragen stellen müssen, wenn weitere Spekulanten in ihren Bezirk einfallen und sich mit aller Macht die Taschen auf den Schultern der Mieter voll machen wollen.

 

Wenn man also offen den Klassenkampf ausruft und Reinickendorfer Mietern den Fehdehandschuh zuwirft, sollte man auch damit rechnen, dass er aufgenommen wird.

 

Im kommenden Jahr werden sich die Reinickendorfer Mieter an den Wahlurnen die Frage stellen, zu welcher Klasse gehöre ich und welche politischen Vertreter stehen uneingeschränkt zu mir und meinem Zuhause. Danke Herr Schmidt, dass sie Vielen diese Frage schon im Vorfeld beantworten konnten.

 

Doch wollen wir den Klassenkampf auch einmal historisch betrachten

 

Aus heutiger Sicht kann man die Französische Revolution als einen Klassenkampf bezeichnen. Die niedere Bürgerschaft rebellierte gegen das Ständemodel und führte damit abschließend zu einem politischen Model von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, mit immensen Auswirkungen auch auf das heutige Europa, von denen wir auch heute noch alle profitieren.

 

Aber auch in unserer jüngsten Vergangenheit führte der Kampf einer Klasse von eingesperrten und vom Regime unterdrückten Bürgern zum Sturz der DDR Regierung und damit zur Wiedervereinigung Deutschlands. So betrachtet, ist ein Klassenkampf sehr wohl positiv zu betrachten, wenn man auf der richtigen Seite steht.

 

Neid ist Eiter in den Beinen – Sprüche Salomos 14, 30

 

Ob die Propaganda des Herrn Schmidt, ein probates Mittel ist, um die wirklichen Probleme, die auf die Reinickendorfer Mieterschaft durch den Ausverkauf der Stadt zukommen, zu lösen, können wir nicht beantworten. Aber hier in aller Öffentlichkeit eine Neidkampagne gegen die Bewohner der Siedlung Am Steinberg auszubauen, zeugt von Schwäche.

 

Mietpreise die ein Mieter zahlt, wie hoch oder wie niedrig sie einem Außenstehenden auch erscheinen mögen, unterliegen in unserem Land einer ganz klaren Rechtsgrundlage. Basis ist immer, ein zwischen zwei Parteien geschlossener Vertrag(Mietvertrag), der auch die Höhe der Miete regelt. Mieterhöhungen die im Laufe der Mietzeit erfolgen, unterliegen in ihrer Durchführbarkeit, dabei immer einem gesetzlichen Regularium. Jeder Vermieter hat also die Möglichkeit, den Mietzins über die Laufzeit des Mietverhältnisses, im Rahmen der durch den Gesetzgeber festgelegten Möglichkeiten anzupassen und das wird er auch tun.

 

Wenn jetzt Herr Schmidt, augenscheinlich ohne Kenntnis der wirklichen Fakten, öffentlich davon spricht, dass die Mietpreise in der Siedlung Am Steinberg unfair wären, suggeriert er dem Zuhörer, hier würde es nicht mit rechten Dingen zugehen. Weit gefehlt, haben doch alle Mieter gültige Mietverträge.

Wer ist dieser Herr Schmidt, dass er sich hier als Richter hinstellt.

 

Erwähnen sollte man hierbei auch, dass als ehemals landeseigene Siedlung, die meisten der heute gültigen Mietverträge der Bewohner in der Siedlung Am Steinberg, vom Wohnungsamt Reinickendorf (Bezirksamt) geschlossen oder bewilligt wurden. Will uns Herr Schmidt hier etwa weismachen, dass in der Vergangenheit beim Wohnungsamt Reinickendorf Unregelmäßigkeiten auftraten, die zu den, wie er es nennt, unfairen Mieten führte. Das können und wollen wir nicht glauben.

 

Ein derber Schlag ins Gesicht derer, die in der Vergangenheit, dort im Bezirksamt für die Belange der Siedlung Am Steinberg zuständig waren. Viele Bewohner berichteten uns, “Damals, mit dem Wohnungsamt war alles besser!”. Man darf getrost davon ausgehen, dass diese Mitarbeiter ihr Handwerk verstanden haben und Mietpreise und Flächenberechnungen, wie sie in den Verträgen manifestiert sind, ihre Richtigkeit haben.

 

Hier mit eigenem Unwissen und Halbwahrheiten zu argumentieren ist einfach nur schwach und billig.

 

Wer hat Angst vor der Pritsche

 

In der Geschichte des Kasperletheaters haben sich einige feste Rollen entwickelt. Zum einen gibt es dort den Kasper, den Guten, den Ehrlichen, der kein Blatt vor dem Mund nimmt und immer brav die Wahrheit sagt.

 

Und dann gibt es da noch das Krokodil, die Hexe, den Räuber und den Teufel, die am Ende immer des Kaspers Klatsche zu spüren bekommen. In welcher Rolle sieht man Herrn Schmidt in diesem Mikrokosmos unserer Gesellschaft?

 

Ausnahmen bestätigen die Flegel

 

Offen beschimpft der Reinickendorf CDU-Faktionsvorsitzende Stephan Schmidt die Bewohner der Siedlung Am Steinberg als pöbelnd und von unterem Niveau.

 

An dieser Stelle möchten wir uns an den Abend des ersten “Runden Tisches” der Siedlung Am Steinberg erinnern, dem wir auch als Gäste folgen durften. Dort fiel uns ein offensichtlich nicht geladener Gast auf, der nachweislich ein Mitglied der Reinickendorfer CDU Fraktion ist. Laut pöbelnd und wild gestikulierend, führte sich dieser Mensch auf wie eine Axt im Walde.

 

Erst nachdem man ihm die konsequente Durchsetzung des Hausrechtes androhte, wenn er sich nicht zu benehmen wüsste, brachte es ihn zähneknirschend dazu, dem ihm angebotenen Sitzplatz zu beziehen und hier schmollend und murmelnd der Veranstaltung beizuwohnen.

 

Pöbeln auf hohem Niveau scheint bei seinesgleiche sehr beliebt zu sein, denn immer wieder kann man diesen Menschen, als vermutlich pöbelnde Geheimwaffe in den Sitzungen im Rathaus Reinickendorf erleben.

 

Da kann man noch was lernen.

 

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Steinberg kommt nicht zur Ruhe – Wieder Kettensägen im Einsatz

Mit großem Entsetzen erreichen uns die Meldungen, dass in der Siedlung Am Steinberg, wieder gefällt wird.

Das Bezirksamt Reinickendorf Abteilung Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe ( ein Schelm wer böses dabei denkt, ist es doch wieder mal der Name Lambert, der in diesem Zusammenhang fallen wird) stellt wohl in seiner Genehmigung fest, dass sich diese wunderschöne Kiefer mit einem Stammumfang von 2,5 Metern sich nicht arttypisch in der Siedlung Am Steinberg entwickeln kann und daher gefällt werden darf.

Was ist denn das für eine kruxe Logik, diese Kiefer hat sich in den letzten Jahrzehnten prächtig entwickelt. Sie bietet vielen Vögeln und Kleinsäugern Heimat und Nahrung. Dieser Baum überstand den wilden Orkan in Reinickendorf, der 2002 dutzende arttypisch entwickelte Bäume (Pappeln, Linden, Eichen) wie Streichhölzer entwurzelte.

Man könnte jetzt wieder gegen die Entscheider in Bezirksamt wettern, aber lassen wir das doch lieber den geneigten Leser und Wähler entscheiden.

image3 image2 image1

WER MIETER QUÄLT WIRD ABGEWÄHLT
2016 IST NICHT WEIT

 

3700 Stimmen sollte man nicht unterschätzen

 

 

image4

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Zur aktuellen Situation der Siedlung Am Steinberg in Tegel

Quelle: http://www.die-linke-reinickendorf.de/nc/politik/meldungen/detail/zurueck/aktuelles-4/artikel/wer-mieter-quaelt-wird-abgewaehlt/

Wer Mieter quält, wird abgewählt!

Die Mitglieder des Landesvorstandes der LINKEN Berlin, Uwe Doering, MdA und Yusuf Dogan, erklären zur aktuellen Situation der Siedlung am Steinberg in Tegel:

In der Februar-Sitzung der Reinickendorfer BVV hat die CDU nun endgültig ihre Maske fallen lassen! Ihre Heuchelei, sie betreibe eine bürgernahe Politik, entpuppte sich als leere Worthülse. Wiederholt setzten sich die Mieterinnen und Mieter der Siedlung am Steinberg im Rahmen der Bürgerfragestunde gegen Luxusmodernisierung und die damit verbundene Vertreibung aus ihren Wohnungen ein. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stephan Schmidt begegnete dem berechtigten Bürgerprotesten mit einfallslosen Beschimpfungen. Die roten Schals, die die Mieterinnen und Mieter als Zeichen ihres Protestes um den Hals trugen, diffamierte Schmidt als Ausdruck “anarchistischen Verhaltens”. Die Mieter würden, so Schmidt, den „Klassenkampf“ in die BVV tragen!

Dabei hatten die Mieterinnen und Mieter im Rahmen ihrer demokratischen Rechte lediglich darauf hingewiesen, dass sie den Eindruck gewonnen haben, dass das Bezirksamt sie in der Auseinandersetzung mit dem Investor der Siedlung im Stich läßt. Die Reaktion des CDU-Fraktionsvorsitzenden hatte allerdings diesen Eindruck bestätigt und deutlich gemacht, auf welcher Seite der Auseinandersetzung um bezahlbare Wohnungen die Reinickendorfer CDU steht.

Dazu passt auch der Versuch von Bezirksbürgermeister Balzer und Baustadtrat Lambert (beide CDU), den Protest der Siedlungsbewohner als egoistisches Ansinnen einer kleinen Gruppe mit den größten Wohnungen und geringsten Mietenhinzustellen. Längst haben Luxusmodernisierung und Mieterverdrängung auch den Bezirk Reinickendorf erreicht. Das haben im Gegensatz zur CDU auch die 3.700 Reinickendorferinnen und Reinickendorfer verstanden, die den Einwohnerantrag zur Unterstützung der Mieterinnen und Mieter der Siedlung am Steinberg unterschrieben haben.

„Kleinkleckersdorf – die Siedlung am Steinberg – ist zu einem Symbol für den Widerstand gegen die Vertreibung von Mietern aus ihren Kiezen, gegen Horrormieten, Immobilienspekulation und den Ausverkauf der Stadt geworden. Die Mietrebellender Siedlung am Steinberg erleben die Solidarität der Bürger- und Mieterinitiativen überall in der Stadt. Ihre Losung wird verstanden: Wer Mieter quält, wird abgewählt!

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Mieterprotest in Reinickendorf – Bibelsprüche und böses Blut

 

Lesen und abonnieren bei http://taz.de/Mieterprotest-in-Reinickendorf/!154654/

 

 

Mieterprotest in Reinickendorf

Bibelsprüche und böses Blut

In der BVV Reinickendorf wird ums Schicksal der privatisierten Siedlung Am Steinberg gekämpft.

Wer die Debatten im Abgeordnetenhaus langweilig findet, sollte mal in eine Bezirksverordnetenversammlung gehen. Ab und zu schlagen die Wogen dort besonders hoch, zumal die Probleme direkt vor der Tür liegen.

In der BVV Reinickendorf haben am Mittwochabend 30 BürgerInnen die stundenlange Sitzung geduldig verfolgt, bis ihr Thema zur Sprache kommt: ihre drohende Vertreibung aus der Tegeler Siedlung Am Steinberg. Der aktuelle Eigentümer will die Häuser der um 1920 erbauten Anlage luxussanieren und an privat weiterverkaufen.

Seit Anfang 2014 rebellieren die Bewohner gegen überzogene Modernisierungsankündigungen und andere Schikanen, sie organisieren Mahnwachen und haben fast 4.000 Unterschriften gesammelt. Zerschnitten ist das Tischtuch auch mit dem Bezirksamt in Person von Baustadtrat Martin Lambert (CDU).

Die BVV verhandelt einen Antrag der SPD: Lambert soll erklären, wieso er eine Umstrukturierungsverordnung – ein Instrument des Baurechts zum Schutz städtebaulicher Ensembles – für die Siedlung ablehnt. Hat sich doch die BVV Ende 2014 einstimmig dafür ausgesprochen. Lambert verweist auf die Expertise der bezirklichen Rechtsabteilung: Geht nicht. Aber man habe ja die Mieterberatung Prenzlauer Berg ins Boot geholt, um einen Sozialplan zu erarbeiten.

Davon halten die Mieter wenig. Ihnen ist klar: Wenn der Bezirk sich nicht dazwischenwirft, müssen sie raus – bis hin zur 94-Jährigen, die fast ihr ganzes Leben in einem der kleinen Häuschen verbracht hat. Häuschen, die lange der landeseigenen GSW gehörten, die nicht sanierte, aber die Siedlung nach ihrer eigenen Privatisierung versilberte.

Einem der Mieter hat man etwas Redezeit eingeräumt, er zitiert aus der Bibel: „Ihr sollt im Gericht nicht die Person ansehen, den Kleinen wie den Großen sollt ihr hören.“ Für die Mieter werden aber nur die Großen gehört – die mit dem Geld. Der Vorwurf macht die CDU wild. Ihr Fraktionschef Stephan Schmidt lässt eine Tirade gegen die Mieter los: Die böten ein „Kasperletheater“, ihre Vorwürfe seien „unter Niveau“, die CDU hätten sie definitiv nicht an ihrer Seite.

Eine ganze Stunde geht es hin und her – am Ende bleibt als Stimme der Vernunft die von Hinrich Westerkamp. Der Grüne präsentiert ein Gutachten, nach dem das schon früher verworfene Instrument der Milieuschutzsatzung doch gangbar sein soll. Das Bezirksamt will das prüfen – ein weiterer Strohhalm für die Mieter.

taz-zahl-ich im Abo

Unterstützen Sie den taz-Journalismus mit einem regelmäßigen Beitrag.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Show Down in Reinickendorf – 11.02.2015 – 17:00

38. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf

 

Nach intensiver Durchsicht der Tagesordnung obenstehender Veranstaltung und den anliegenden Drucksachen, kann man auf den Gedanken kommen, der Bezirk Reinickendorf möchte nun endlich ein Ende der Siedlung Am Steinberg besiegeln.  Nach unserem Wissen haben sich rund 3700 Reinickendorfer mit Ihrer Unterschrift unter dem Bürgerantrag für die Bewohner in der Siedlung Am Steinberg entschieden.

3700 Reinickendorfer, die nicht einverstanden sind mit den Entscheidungen des Bürgermeisters und seiner Handlanger.

3700 Reinickendorfer,  die schon lange das politische Gerangel um die Siedlung Am Steinberg beobachten.

3700 Stimmen, die im Herbst des kommenden Jahres in die Waagschale gelegt werden.

Es ist erschreckend zu beobachten, mit welcher Gleichgültigkeit das Bezirksamt hier bewusst Reinickendorfer Mieter ins offene Messer laufen lässt und sich gleichzeitig im Glanz von Prestigebauprojekten wie das am Tegeler Hafen feiern lässt. Ist in den Köpfen des Bezirksamtes überhaupt noch Platz für den normalen Reinickendorfer, für den Familienvater der mit einem Zweitjob seine Familie durchbringen muss. Wie lange muss man sich das noch gefallen lassen?

Wollt ihr in Reinickendorf Zustände wie in Friedrichshain, Prenzlauer Berg oder Mitte. Lofts und Luxusappartments die sich ein normaler Arbeiter nicht leisten kann? Wollt ihr aus euren Kiezen vertrieben werden?  Märkisches Viertel, Rollbergsiedlung , Weiße Stadt, Residenzstraße, Scharnweber Straße und Tegel-Süd, dort lebt ihr alle und die reichen Fuzzis wollen euch die Wohnungen streitig machen. Wenn erst Tegel geschlossen wird, werden die Mietpreise explodieren. energetische Sanierungen (Wärmedämmung etc.) werden eure Mieten vervielfachen. Und das alles mit dem wohlwollenden Lächeln des Bezirksamtes?

Das dürft ihr euch nicht gefallen lassen. Die Siedlung Am Steinberg ist erst der Anfang vom Ende, geht los und wehrt euch mit den Bewohnern der Siedlung gegen die Entscheidungen des Bezirkes. Zeigt den Steinbergern, dass Reinickendorf sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt. Stärkt den Aktiven den Rücken und kommt zur kommenden Bezirksverordnetenversammlung in das Rathaus und zeigt den Damen und Herren, dass Reinickendorfer Mieter sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Die öffentliche Sitzung findet am 11.02.2014 ab 17:00 im alten Rathaus 3. Stock , Eichborndamm 215-239 statt.
Direkt am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf.

 

Uniformen, Trommeln, Trillerpfeife, Kochtöpfe und Demonstrationsplakate sind innerhalb der BVV nicht erlaubt :-). Aber zuschauen und Präsenz zeigen ist nicht verboten.

Die Steinberger können die Hilfe der Reinickendorfer jetzt dringend gebrauchen, denn sie kämpfen auch für euch.

REINICKENDORF STEHT AUF

SOLIDARITÄT MIT DEN STEINBERGEN

ROCKEN WIR DAS RATHAUS

WIR SIND VIELE – WIR SIND REINICKENDORF

KOMMT ZUR BVV

 

Der Steinberg ist nicht allein, denn auch wir sind BIG-BERLIN!!

www.big-berlin.land

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Ein Musterdemokrat

Quelle:http://www.die-linke-reinickendorf.de/politik/blog/detail/zurueck/blog-2/artikel/ein-musterdemokrat/

30. Januar 2015 Reinickendorf

Sie nerven ihn – die Leute aus der Steinhaussiedlung, äh, Siedlung am Steinberg (nur ein Versprecher). Eigentlich kennt er die Gegend. Er ist dort früher immer mit seinem Hund langgelaufen, erinnern sich die Älteren. Einige wohnen schon lange da. Nun solln se raus aus ihrem Kiez. Mit Horrormieten. „Gentrifizierung“ wie im Lehrbuch. „Ein guter Ort zum Bauen und Wohnen“, lobt die CDU in ihrer Halbzeitbilanz „Wohlfühlen in Reinickendorf“. Welcher Hohn!

Die Mieter wehren sich, sammeln 1.500 Unterschriften für einen Einwohnerantrag. Im November fordert die BVV das Bezirksamt auf,  nach Lösungen für eine sozialverträgliche Modernisierung der Siedlung zu suchen. Die CDU signalisiert „Bauchschmerzen“, aber stimmt zu. Was macht unser Bezirksbürgermeister all die Zeit? Er schweigt und lässt Baustadtrat Lambert freie Hand. Im Januar verkündet dieser in der BVV: April, April! Geht angeblich nicht! Kein Wunder, wenn der politische Wille fehlt.

Durch zwei Einwohnerfragen herausgefordert, muss auch Frank Balzer Farbe bekennen. Chefsache – warum denn? Im Bezirksamt herrsche Arbeitsteilung. Er könne doch nicht alle zwei Wochen eine Presseerklärung herausgeben. An ihn sei keine Beschwerde gerichtet worden. Auch die Medien hätten ihn nicht gefragt. Was ist das  – Feigheit? Politische Hochnäsigkeit?

Bereits in seiner Silvesterrede zum Turmblasen hatte er den Ton vorgegeben: Die protestierenden Mieter verfolgten private Interessen in ihrem Streit mit dem Investor. Das müsse man ertragen.

Fazit: Bürger, die ihre Rechte einfordern, stören beim Regieren.

Was haben Sie bloß für ein Demokratieverständnis, Herr Balzer!

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

So nicht, Herr Balzer!

Quelle:http://www.die-linke-reinickendorf.de/nc/politik/meldungen/detail/zurueck/aktuelles-4/artikel/so-nicht-herr-balzer/

16. Januar 2015 Reinickendorf

Die Mieterinnen und Mieter der Reinickendorfer Kleinhaussiedlung am Steinberg wehren sich seit vielen Monaten gegen die Verdrängung aus ihrem Kiez durch Luxussanierung und Horrormieten. Mit diesem Ziel haben sie im August 2014 einen Einwohnerantrag in der BVV gestellt. Die BVV hat den Antrag – leicht verändert – einstimmig angenommen und in weiteren Beschlüssen eine sozialverträgliche Modernisierung der Siedlung gefordert, »die es den Bestandsmietern erlaubt, langfristig zu erträglichen Mieten in ihrem angestammten Kiez zu wohnen«. In der Januar-BVV teilte das Bezirksamt nun als Antwort auf eine Einwohneranfrage beiläufig mit, diese Beschlüsse nicht umsetzen zu wollen.
Mehr noch: Bezirksbürgermeister Balzer verweigerte den Mietern jedwede Solidarität. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Reinickendorfer LINKEN, Dr. Klaus Gloede, bezeichnet dieses Vorgehen als einen »politischen Skandal. Die Mieterinnen und Mieter werden von Bürgermeister Balzer, Baustadtrat Lambert und der CDU im Stich gelassen.« Die BVV sollte diese Arroganz nicht hinnehmen und die Erfüllung ihrer Beschlüsse einfordern. Der LINKEN-Polititiker ließ keinen Zweifel: »Wir stehen weiterhin solidarisch an der Seite der Mieterinnen und Mieter. Nun erst recht!«

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

„Ein Kind der städtischen Krise”

Hausbesetzerszene in Berlin

„Ein Kind der städtischen Krise”

Armin Kuhn hat ein Buch über den Häuserkampf geschrieben und vergleicht darin die Besetzerbewegung vor und nach dem Mauerfall.

Sah man früher häufiger in Berlin: Transparente, die eine Besetzung verkünden.   Bild: dpa

taz: Herr Kuhn, in Ihrem neuen Buch „Vom Häuserkampf zur neoliberalen Stadt“ vergleichen Sie die Besetzungsbewegung in Westberlin der 70er Jahre und die nach dem Mauerfall in Ostberlin. Wo sehen Sie die größten Unterschiede?

Arnim Kuhn: Die Besetzungsbewegung der 1980er war ein Kind der städtischen Krise. In den wenigen Monaten, in denen massenhaft Häuser besetzt wurden, wurde klar, dass die Vision einer zentralstaatlich gesteuerten, autogerecht durchgeplanten Stadt an ihr Ende gekommen ist. Anfang der 1990er Jahre war diese Übergangssituation längst vorbei. Das Leitbild einer neoliberalen Stadt hatte sich durchgesetzt, auch wenn die Institutionen der behutsamen Stadterneuerung noch eine Weile vor den übelsten Auswirkungen geschützt haben.

Wurden Stadtbau und andere Sanierungsträger nicht in der BesetzerInnenbewegung oft bekämpft?

Viele der Sanierungsträger, Mieterberatungen, PlanerInnen und EntscheidungsträgerInnen der behutsamen Stadterneuerung stammen selbst aus der Besetzungsbewegung. Die radikaleren Strömungen waren dagegen immer skeptisch gegenüber einer stadtpolitischen Engführung der Hausbesetzungen und haben die Institutionalisierung abgelehnt. Ihnen ging es um mehr als den Erhalt der Häuser oder Verbesserungen im Lebensumfeld. Diese Positionierung war nicht falsch. Allerdings hat der Blick auf die behutsame Stadterneuerung als Verrat an den Zielen der Besetzungen oder als Vereinnahmungsmaschine, blind für die wichtigen Erfolge der Hausbesetzungsbewegung der 1980er gemacht.

Können Sie Beispiele nennen?

Ohne die damaligen Legalisierungen hätten heutige Bewegungen kaum Ressourcen, die zur Organisierung wichtig sind. Ohne die institutionellen Absicherungen und – vielleicht noch wichtiger –, den symbolischen Konsens der behutsamen Stadterneuerung hätten ökonomische Aufwertung und Verdrängung in Berlin viel früher eingesetzt und wäre viel schneller verlaufen. Dafür genügt ein Blick auf viele westeuropäische oder US-amerikanische Städte.

Aktuell wird in Berlin wieder über neue Hausbesetzungen diskutiert. Können die was von ihren VorgängerInnen lernen?

Die früheren Besatzungen standen für eine Vorstellung von Stadt als Raum der Teilhabe, der alle BewohnerInnen einschließt und zur Gestaltung ihrer eigenen Lebensumstände ermächtigt. Die Hausbesetzungen der 1980er Jahre haben dieses Versprechen verkörpert und gelebt. Auch die Hausbesetzungen der 1990er, nur das Teile dieses Versprechens schon in das neoliberale Modell von Stadt eingingen. Wenn heute über Besetzungen diskutiert wird, geht es vor allem um die Frage: Welche Vorstellungen von Stadt können aktuelle Bewegungen der krisenhaften neoliberalen Stadt entgegen setzen und welche Rolle kann die praktische Aneignung von Raum für solche Vorstellungen spielen?

 

 

Quelle: http://taz.de/Hausbesetzerszene-in-Berlin/!154059/

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone