Neuerliche Einladung ins Amtsgericht

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Aus dem Sitzungskalender des Amtsgericht Wedding

Zwei neue Klagetermine gegen Bewohner der Siedlung Am Steinberg

 

 

 

 

 

Die Eigentümerin führt weitere Modernisierungsklagen gegen Mieter der Siedlung Am Steinberg.

Folgende Termine stehen für Besuche zur Disposition

 

 

 

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
10:45, Saal 258
Am Steinberg ./.  ………..

und

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
11:00, Saal 258
Am Steinberg ./.  …………

Das Amtsgericht Wedding findet man:


 

Alleine schon der Aufruf zur solidarischen Unterstützung durch pure Anwesenheit verbreitet anscheinend Angst und Schrecken.

Versäumt also keine Verhandlung, bei der irgendein ein Mi(e)tmensch eurer Unterstützung bedarf, ihr könntet die Nächsten vor Gericht sein !

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Kein Nachruf vom Bezirksamt Reinickendorf? Bezirk ist gespalten!

 

Ein Nachruf vom Bezirksamt? Ein frommer Wunsch, der wenn man sich die Geschehnisse und Aktivitäten des Bezirksamtes in der Vergangenheit, rund um die Siedlung Am Steinberg betrachtet, vermutlich unerfüllt bleiben wird. Unvergessen, der Einsatz von Polizisten in der Bezirksverordnetenversammlung, die man vorsorglich herbeigerufen hatte um die Reinickendorfer Senioren mit Ihren roten Schals in den Besucherrängen zu überwachen. Unvergessen die Worte des Bezirksbürgermeisters Frank Balzer, der die Anwesenheit der Mieter aus der Siedlung Am Steinberg, beim Turmblasen 2014 vor dem Reinickendorfer Rathaus mit den Worten kommentierte, dass man so etwas in einer Demokratie ertragen müsse. Unvergessen die Wortschlachten und Beschimpfungen gegen die Bewohner der Siedlung in den verschiedenen Bezirksverordnetenversammlungen.

Unvergessen aber bleibt Oma Anni als eine schlagfertige, starke Frau, die mit ihrer unverwechselbaren Herzlichkeit, ihrem Mut und ihrem Gerechtigkeitssinn ein Zeichen setzen wird. So viele Menschen konnten sich freuen, mit Oma Anni gemeinsam einen Teil des Weges gegangen zu sein.  Oma Anni ist und war ein Vorbild für viele Berliner Mieter, die sich nicht verdrängen lassen werden. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern, stand ihre Wohnung für jeden Besucher offen, der es gut mit der Siedlung meinte. Auch die Unbequemen wurden regelmässig eingeladen mit der Siedlung ins Gespräch zu kommen, aber einen Bezirksbürgermeister hat man dort bisher vergeblich gewartet.  Somit stellt sich uns die Frage, ob ein Nachruf aus dem Bezirksamt überhaupt einen Wert darzustellen vermag.

Wie wir erfahren haben, wird die Oma Anni am 19.01.2017 um 11:00 auf dem Martin-Luther-Kirchhof in der Barnabasstraße 13 in Waidmannslust beigesetzt.
Wir sind uns sicher, dass viele Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer Oma Anni das letzte Geleit geben werden.

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Für Oma Anni in stiller Anteilnahme

“Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen
der Mitmenschen.”

– Albert Schweitzer –

 

 

Wir werden niemals ihre Herzlichkeit vergessen, als sie uns in ihrem Zuhause willkommen hieß. Tiefsinnige Gespräche, heitere Stunden, ernste Gedanken und das tiefe Bedürfnis nach Gerechtigkeit haben uns immer vereint. Wir werden Oma Anni als eine starke Kämpferin in Erinnerung behalten. Sie hat jetzt ihren Frieden und wir sind uns sicher, das Ihre Nachbarn und Mitstreiter in ihrem Sinne weiterkämpfen werden. Für den Steinberg, die Gerechtigkeit und für euer Reinickendorf.

Danke liebe Anni, dass wir dich ein Stück des Weges begleiten durften.

 

Die Autor*innen

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

“Siedlung Am Steinberg” beteiligt sich am Reinickendorfer Turmblasen

In der Vergangenheit waren wir bereits mit den Aktiven Mietern aus der Siedlung Am Steinberg beim Reinickendorfer Turmblasen.
Wir erinnern uns an die beschämenden Worte des Bürgermeisters, die er damals von sich gab. Über Unwillen, welchen man in einer Demokratie ertragen muss, sprach er. Jetzt muss es dieser Bürgermeister ertragen, dass seine Schäfchen die Sachen selber in die Hand nehmen. Es sei erlaubt zu sagen, sie machen es sehr gut. Reinickendorf kann mehr aktive Bürger vertragen, denn das macht das Leben bunt und lebenswert.

 

Entliehen aus den sozialen Netzwerken.

“BAM” oder “gönn dir”, würde man es vielleicht in der heutigen Jugendsprache kommentieren, aber ich sage einfach mal, schön war es.

Aber fangen wir doch von vorne an. Der Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Frank Balzer, lässt einfach so das Reinickendorfer Turmblasen 2016 platzen. Aus der Tagespresse musste man dann auch noch eine recht ungewöhnliche Begründung für sein Verhalten entnehmen. Aber was soll es. Wer braucht schon den Bezirksbürgermeister und seinen Rathausturm, wenn man die Alt-Wittenauer Dorfkirche mit ihrem wunderschönen Glockenturm hat. Gesagt getan, voller Eifer und ohne lange über Personalprobleme nachzudenken, machten sich einige Reinickendorfer Bürger an die Organisation einer Ersatzveranstaltung.

Auch die Mieterinitiative der “Siedlung am Steinberg” wollte und konnte sich bei diesem Event stark einbringen. Mit großem Einsatz wurde die Veranstaltung bei lokalen Gewerbebetrieben mit Handzetteln beworben, helfende Hände erreichten große Mietergemeinschaften wie z.B. ReinickesHof, die sozialen Kanäle wurden aktiviert und schnell sprach sich die Veranstaltung im Bezirk herum. Mit freundlicher Unterstützung der Familie Lenz aus der Siedlung am Steinberg, die mit hunderten Glühweintassen, Kesseln, Beleuchtung und weiterem Equipment half, konnte der Glühweinstand vor der Dorfkirche realisiert werden. Der Weinhändler präsentierte hierbei seine neuesten Winzerglühwein-Rezepte.

Am Silvesterabend um 19:00 war es dann endlich soweit, sehr viele Reinickendorfer hatten sich vor der Dorfkirche eingefunden, um ihre Tradition des Turmblasens weiterzuführen. Die Aktiven aus der “Siedlung am Steinberg” hatten alle Positionen am Glühweinstand besetzt und hatten gut zu tun um die Massen der Glühweinwilligen freundlichst zu bedienen. Als dann die ersten Klänge der Bläser vor der hell erleuchteten Dorfkirche erklangen, rückten die vielen Menschen noch enger zusammen, um einen Blick auf das Ensemble zu erhaschen. Der Sturm der Glühweintrinker wollte über die ganze Veranstaltung hinweg nicht abebben und wir als Steinberger sind sehr froh unseren Beitrag zum glücklichen Erfolg dieser tollen Veranstaltung beigetragen zu haben.

Mein persönliches Resümee ist, dass wir den Rathausturm und seinen Bürgermeister nicht mehr benötigen. Die Stimmung vor der alten Dorfkirche, das sanfte Licht, der freie Blick auf die Bläser und das zufriedene Lächeln in den Gesichtern der vielen Besucher, zeigte mir, dass die Musiker, die Sprecher, die Gemeinde Alt-Wittenau und auch wir als Steinberger alles richtig gemacht haben. Ich freue mich schon jetzt auf das kommende Silvester und bin mir sicher, dass mit etwas mehr Vorlauf noch einiges mehr gehen wird.

Danke an alle Besucher, alle Unterstützer und alle Helfer vor Ort.

Ihr wart große Klasse.

P.S. Die unzähligen Kommentare über unseren Bezirks-Bürgermeister, die ich mir während der 2 Stunden beim Glühweinausschenken anhören durfte, habe ich heute mal unkommentiert gelassen. Aber was nicht ist….

Foto Credits:sima.berlin

 

 

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Wichtiger Termin Amtsgericht Wedding

Die "Siedlung Am Steinberg" hat einen neuen Termin auf dem Amtsgericht

Gerichtstermin der Siedlung Am Steinberg am Landgericht. Gedränge auf dem Gang.

Bei einer kurzen Stippvisite in der Siedlung Am Steinberg, haben wir erfahren, dass es einen neuen Gerichtstermin zu einer Modernisiserungsklage gibt.

Die Steinberger lassen auch in diesem Fall, niemanden allein zum Gericht gehen. Das große Interesse von Politik, Presse und der vielen anderen Mieterinitiativen, an den Verhandlungen der Mieter von der Siedlung Am Steinberg wird auf diesmal gegeben sein.

Verdängung, Gentrifizierung und Modernisierungswahnsinn lässt in Berlin niemanden mehr kalt. Seit Jahren kämpfen die Steinberger recht erfolgreich gegen den Verlust ihrer Wohnungen. Gerade deshalb ist das Interesse von betroffenen Mitstreitern und Leidensgenossen sehr groß.

Wir sind uns sicher, dass die Steinberger auch bei diesem Termin wieder viele Unterstützer versammeln können. Die Verhandlungen sind öffentlich und jeder Besucher ist willkommen.

Die nächste Verhandlung zur Duldung einer Modernisierung findet wie folgt statt:

Amtsgericht Wedding, Brunnenplatz, 13357 Berlin

Termin: 19.12.2016, 10:30 Uhr, Saal 258

 

Die Aktiven der Siedlung Am Steinberg können eure Unterstützung gut gebrauchen.

Wem gehört die Stadt?
Berlin ist Mieterstadt.

Uns gehört die Stadt!

Wir sind viele!

Wir haben die Kraft!

Holen wir sie uns wieder!

Die Weichen sind gestellt!

 

Gerichtstermin der Siedlung Am Steinberg am Landgericht. Viele Zuschauer. Viele rote Schals.

 

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Offener Brief an den Berliner Senat aus SPD, Grünen und Linken und die Koalitionsfraktionen.

Wir fordern den neuen Senat eindringlich auf, an Andrej Holm festzuhalten. Andrej Holm steht nicht nur wegen seiner Stasivergangenheit in der Kritik, er wird vor allem so stark angegriffen weil er für mieten- und wohnungspolitische Postionen steht, die von einer breiten stadtpolitischen Bewegung geteilt werden.

 

1) Wir kennen Andrej Holm als sachlich und äußerst kompetent. Wir kennen ihn als einen solidarischen Wissenschaftler und empathischen Aktiven, als Streiter für die Rechte der Mieter und Mieterinnen.

 

2) Ein nicht geringer Teil der Berliner Bevölkerung ist zum Zaungast der rasanten (Stadt-)Veränderung geworden. Andrej Holm hat wie kein anderer seit langer Zeit in der Öffentlichkeit vor der aktuellen Wohnungskrise gewarnt, die Berlin spaltet. Explodierende Mieten, Gentrifizierung und Verdrängung bedrohen viele Berliner und Berlinerinnen und das gesellschaftliche Miteinander, das ein Gemeinwesen ausmacht.

 

3) Andrej Holm hat in den letzten Jahren diverse konkrete Vorschläge für einen Kurswechsel in der Berliner Wohnungspolitik gemacht oder war an der Erarbeitung solcher Vorschläge beteiligt. Heute geht es darum, diese Konzepte umzusetzen.

 

4) Hier geht es letztendlich nicht um die Personalie „Holm“. Hier geht es vielmehr um die Zukunft Berlins und welchen Interessen der Senat folgt. Eine soziale Stadtentwicklung und Wohnraumversorgung ist aus unserer Sicht elementar für die Zukunft Berlins. Die Immobilienwirtschaft und die Stadtverwertungsprofiteure wollen Andrej Holm scheitern sehen.

 

5) Der Fall eignet sich nicht zu einer sachlichen Aufarbeitung der Stasi-Geschichte. Andrej Holm hat Fehler gemacht, sie eingestanden und sich erklärt. Er stellt sich der kritischen Auseinandersetzung in dieser Sache. Ein Umgang mit diesem Thema, der dies alles nicht beachtet, dient nicht der demokratischen Auseinandersetzung in der Sache.

 

Bizim Kiez, Kotti & Co, Stadt von Unten, Mietenvolksentscheid, Initiative 100% Tempelhofer Feld, ExRotaprint, Sozialberatung Friedrichshain, Initiative Stadt neudenken, Schöneberger Kiezpalaver, Wem gehört Moabit,Haben & Brauchen,
NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V, Think Berlin, sowie die Initiativen vom Mieten- und Stadtpolitischen Hearing und dem Bündnistreffen der stadtweiten Berliner Initiativen
p.s. Liebe Mieten- und Stadtpolitische Gruppen. Weil die Zeit eilte haben wir nicht alle fragen können. Wenn Ihr diese Erklärung unterstützt, teilt es bitte auf euren Webseiten, Presseverteiler und den üblichen Kanälen. Solidarische Grüße.
https://kottiundco.net/2016/12/16/offender-brief-an-den-berliner-senat-aus-spd-gruenen-und-linken-und-die-koalitionsfraktionen/
Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Das werden wir nicht verpassen – Die PARTEI macht einen Gipfelmarsch zum Steinberg

Veranstaltungstipp am 30. Juli 2016 in der Siedlung Am Steinberg

UnbenanntDie PARTEI Reinickendorf hat es geschafft. Nach dem fulminanten Einzug auf die Wahlzettel starten wir sofort unseren nächsten Coup auf dem Weg zur Machtübernahme.  Unter dem Motto „Unser Gipfel*marsch zum Steinberg“ marschieren wir daher am 30.07.2016 festen Schrittes zu den aktiven Mietern in der Siedlung am Steinberg in Tegel..

 

 

Zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1326959197333930/

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Schlammschlacht für die Stammwähler – Verlierer sind die kleinen Leute

Spiegel Online

Mudwrestling für ein Publikum von 20 Prozent

Es geht also um weit mehr als um ein Haus, im Kleinen bündeln sich all die Widersprüche, die die Gegenwart zu so einem explosiven Ort machen, die konträren Kräfte von global agierenden Investoren und lokalen Interessen, wie Wohnraum bezahlbar und sozial und im besten Sinne städtisch gehalten werden kann.

In Barcelona, Rom oder London kann man sehen, wie das geht: Neue politische Bewegungen kommen an die Macht – in Barcelona regiert Ada Colau, eine Aktivistin im Kampf gegen Immobilienspekulationen, in Rom wurde gerade Virginia Raggi von der Bürgerbewegung Fünf Sterne gewählt, und in London ist seit Mai der erste muslimische Bürgermeister im Amt, der Labour-Mann Sadiq Khan.

Warum gründet hier niemand eine neue Partei? Warum starren alle so passiv und voller staunender Verachtung auf das, was im Roten Rathaus passiert?

Oh, Berlin, Hauptstadt der Ordnung und der Steine.

 

Berlin hat jetzt eine Mieterpartei

Weiterlesen auf Spiegel Online

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Amtsgericht, der nächste Termin. Schon wieder!

Die Siedlung Am Steinberg kommt nicht zur Ruhe. Erneute Klage gegen Mieter

steinberg

Schon wieder steht ein Anwohner aus der Siedlung vor dem Amtsgericht, weil der Eigentümer auf Duldung der Modernisierungen klagen möchte.
Mietsteigerungen von rund 400% sind hier an der Tagesordnung. Unfassbar!

 

Am Freitag, den 08.07.2016,  um 9:15, im Saal 356 treffen sich Mieter, Nachbarn, Unterstützer und Pressebeobachter im Amtsgericht Wedding am Brunnenplatz.

 

Einer der Kommentare die wir aus der Siedlung hierzu gehört haben, war “No pasaran”. Ein spanischer Kampfruf, der im Sinn bedeutet, “damit kommen sie nicht durch”.  Das sehen wir auch so. Wir bewundern den ungebrochenen Willen in der Siedlung Am Steinberg. Macht weiter so und lasst euch nicht vertreiben.

 

Entnommen aus FACEBOOK:

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Schon mal ein Gericht von innen gesehen?

Gemeinsam auf Tour mit den Steinbergern auf dem Klageweg

kudamm66

Aus gut unterrichteten Quellen haben wir erfahren, dass die Aktiven aus der Siedlung Am Steinerg mal wieder auf Gerichtstour sind.
Vor dem Amtsgericht Berlin Mitte, wird erneut eine Duldungsklage zur Modernisierung verhandelt.  Mieterhöhungen von über 1600 € pro/Monat sollen hier die Senioren und Normalverdiener nach Abschluß der Modernisierungsarbeiten an den Eigentümer berappen.  Wirhaben schon vieles gesehen in unserem Land. Aber das ist die absolute Höhe. Modernisierungkosten von fast 200000 Euro pro Wohnung sollen hier auf den einzelnen Mieter umgelegt werden!

In der Vergangenheit, sind viele Unterstützer, Freunde und Pressebeobachter zu den Gerichtsterminen erschienen, auch um dem Betroffenen, solidarisch den Rücken zu stärken und Zeichen zu setzen.

Auch der neuerliche Termin, am Freitag den 1.07.2016 beim Amtsgericht Wedding, Brunnenplatz, 13357 Berlin, um 09:15, im Saal 356 sollte sicherlich wieder viele Besucher einladen, zu kommen! Der U-Bahnhof Pankstraße U8 ist fußläufig zu erreichen.

 

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

Seit über 600 Tagen stehen die Bewohner auf den Straßen der Siedlung und demonstrieren gegen den Ausverkauf unseres Bezirks

Kommt in die Siedlung und informiert euch

 

Siedlung am Steinberg Demo

kudamm2

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Eine Mieterpartei!  Jetzt auch in Berlin! Das werden wir unterstützend im Auge behalten.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Wie Andreas Geisel in Tegel eine Linde pflanzte

Aus dem Tagesspiegel vom 25.04.2016

Foto: Felix Hackenbruch (Tagesspiegel)

Anlässlich des Internationalen Tag des Baumes besuchte Berlins Umwelt-Senator die städtische Forstverwaltung im Tegeler Wald…..Zum Tag des Baumes ließ es sich Geisel, Senator für Stadtentwicklung, aber auch für Umwelt, nicht nehmen den Baum des Jahres 2016 persönlich im Tegeler Wald zu pflanzen….Normalerweise werden Bäume im Herbst gepflanzt. Doch angesichts des prominenten Besuchs macht die Forstverwaltung eine Ausnahme…..Die feierliche Pflanzung absolviert Geisel – unter den Augen einiger Auszubildenden – dann souverän. Nachdem die etwa zehnjährige Linde gepflanzt und von ihm gegossen worden ist, spricht er: „Die Linde ist eine typische Berliner Pflanze, die viele Menschen mit der Stadt und ihrem Kiez in Verbindung bringen.“ 15 Minuten und ein paar Höflichkeiten später steigt er wieder in seinen BMW und braust davon.

 

Wohin brauste er denn?

Wohl kaum zu den Freunden der Siedlung Am Steinberg.  Denn hier werden, wie man immer wieder erfahren muss, natürlich auch im schönen Berlin Tegel, massenhaft Bäume und Pflanzungen im Zuge  der Neuentwicklung vernichtet. Sie stehen den Plänen wohl im Wege und die bisher dort und davon lebende Fauna, muss sehen wo sie bleibt oder elendig krepieren.

 

Wir sind einfach mal so vermessen und fordern den Herrn Stadtsenator Andreas Geisel auf, sich persönlich ein Bild von den Zuständen in der Siedlung Am Steinberg zu machen und mit eigenen Augen zu sehen, wie die Konsequenz höchstamtlicher Entscheidungen für den “Berliner in seinem KIEZ” aussieht.

Gentrifizierung ist auch in Reinickendorf längst kein Femdwort mehr!

Die lokalen Genossen der SPD, die sich bisher leider erfolglos für die Belange der Steinberger Siedler einzusetzen versuchen, können hier mit Sicherheit eine stadträtische die Schützenhilfe ihres Senators gebrauchen.  Linden hat es in der Siedlung auch einige, man fragt sich allerdings wie lange noch!

 

Herr Stadtrat Senator Andreas Geisel, die Siedlung Am Steinberg findet Ihr Fahrer hier:https://goo.gl/maps/hcC1xHF6bq12

Quelle/Weiterlesen:http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-tegel-wie-andreas-geisel-eine-linde-pflanzte/13499570.html

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Käufer von Wohnungen und Häusern, aufgepasst: Die Zeichen für eine Immobilienblase mehren sich.

Nur noch eine Frage der Zeit, bis sie mit lautem Getöse platzt.

Wikipedia erklärt:

 

Eine Immobilienblase ist eine Form einer Spekulationsblase. Hierbei kommt es auf einem regional und nutzungsspezifisch abgegrenzten Teilsegment des Immobilienmarktes zu einer deutlichen Überbewertung von Immobilien. Früher oder später erreicht der Markt einen Höchststand; dann fallen die Preise. Meist fallen sie in relativ kurzer Zeit stark

 

Geisterstädte zu Billigstpreisen

 

 

Was kann das für Berlin und die Bundesrepublik bedeuten?

Der Immobilien-Crash in den USA, der hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte einsetzte, sorgt weiterhin für den freiem Fall der Immobilien-Märkte. Hier einige Details:

Im Jahr 2006 (im wesentlichen 2.Halbjahr) stieg die Zahl der Zwangsvollstreckungen von Immobilien um 42% gegenüber dem Vorjahr an.

Jetzt sind bereits annähernd 1% der Haushalte US-weit von Zwangsvollstreckungsmassnahmen betroffen. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: 1%!!!!

Immobilienkrise USA

In den Staaten Colorado, Kaliformien, Ohio und Texas gibt es Regionen, in denen 2% der Bevölkerung Zwangsvollstreckung über sich ergehen lassen musste.

Allein in Ohio wurden zwischen Oktober und Dezember 2006 3,3% der Häuser zwangsvollstreckt. Ursache ist die Insolvenz einer ständig steigenden Zahl von US-Familien. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 1,2 Millionen Zwangsvollstreckungen in den USA durchgeführt.

 

 

Der Tagesspiegel schreibt am 22.04.2016
Experten warnen vor Immobilienblase in der Hauptstadt

Die Preise von Wohnungen steigen viel schneller als die Einkommen – besonders in Berlin und Potsdam. Einige Experten befürchten eine Blase.

von Ralf Schönball

Käufer von Wohnungen und Häusern, aufgepasst: Die Zeichen für eine Immobilienblase mehren sich, denn die Kaufpreise laufen den Einkommen davon. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor. Darin steht Berlin deutschlandweit an vierter Stelle unter den Städten mit dem größten Preisanstieg. Und die Berliner müssen im Durchschnitt fast zehn Jahreseinkommen ausgeben, um eine Wohnung mit rund 100 Quadratmeter kaufen zu können…..Anzeichen für eine Immobilienblase lassen sich aber nicht verleugnen, wenn man dem Forschungsinstitut empirica glaubt. Eine Blase drohe, wenn die Kaufpreise schneller als die Mieten und die Einkommen steigen, wenn immer mehr Wohnungen gebaut und mehr Kredite aufgenommen werden. Diese Kriterien sind in Berlin erfüllt.

 

 AUGEN AUF BEIM HÄUSERKAUF

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Anfrage in der BVV Reinickendorf am 13.04.2016

Die Aktiven von der Siedlung Am Steinberg waren auf einer Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Reinickendorf und haben Fragen stellen dürfen.
Im Internet kann man diese in einem Live-Stream mitverfolgen und hier noch einmal aus der Konserve.

8. Einwohneranfrage

9. Einwohneranfrage

10. Einwohneranfrage

Ihr könnt uns immer wieder um Hilfe bitten. Wir machen das mit Freude.

Wir rufen alle Reinickendorfer und Berliner auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

Seit über 600 Tagen stehen die Bewohner auf den Straßen der Siedlung und demonstrieren gegen den Ausverkauf unseres Bezirks

Kommt in die Siedlung und informiert euch

Beteiligt euch und seid politisch

 

Das ist euer gutes (Bürger)Recht

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Siedlung Am Steinberg – Berliner Morgenpost vom 10.04.2016

Demonstrationen in Berlin


10.39 Uhr, Tegel:
“Wer Mieter quält, wird abgewählt”

Wie jeden Morgen um zehn Uhr räumen sie die Plakate und Transparente heraus, stellen Plastikstühle vor die Tür und warten, was passiert. Die Anwohner der Siedlung mit dem Spitznamen “Kleinkleckersdorf” in Tegel tun das an diesem Tag zum 600. Mal in Folge: Sie protestieren seit Jahren gegen geplante Mieterhöhungen nach der Sanierung. Und gegen die Bezirkspolitiker, von denen sie sich im Stich gelassen fühlen. Die meisten von ihnen sind Rentner und leben seit Generationen hier.

An diesem Morgen gucken sie nur den Handwerkern zu, die die niedlichen Häuschen entkernen, die 1920 gebaut wurden und heute unter Denkmalschutz stehen. Seit Jahren streiten Bewohner, Bezirk und ein privater Investor um die Zukunft des malerischen Mini-Dörfchens inmitten der Großstadt – auf der Straße und auch vor Gericht. In dem Haus hinter den Protestschildern wohnt Hans-Hartmut Lenz (64) mit seiner Frau und seiner 95-jährigen Mutter Anni. Sie zeigen Fotos von ihren Aktionen. Anfangs mussten sie sogar darum streiten, dass ihre Protestplakate bleiben durften. “Auch in Kleinkleckersdorf gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung.” Als die alten Tannen in den Vorgärten gefällt wurden, haben sie Kaffee und Kuchen vorbereitet und den Arbeitern gebracht, den Mitarbeitern vom Ordnungsamt und der Polizei, als die auch noch anrückte. Als Servierwagen diente ein Rollator. Die Bäume wurden trotzdem gefällt.

Alle drei Monate melden die Rentner ihre Demo neu an, sieben Tage die Woche, 10 bis 19 Uhr, 6 Teilnehmer. Jeden Abend müssen sie die Plakate wieder wegräumen. “Dann kommt das Ordnungsamt kontrollieren.”

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 5:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Quelle:http://www.morgenpost.de/berlin/article207407189/Ich-bin-dagegen-Ein-Besuch-bei-Berlins-Demonstranten.html

Wir unterstützen den Kampf der Aktiven in der
Siedlung Am Steinberg

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Keinen Fußbreit den Touristen

Hipster zahlen die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen!

Aber bitte nicht in Reinickendorf.

Reinickendorf ist total uncool.

Zieht doch nach Ostbrandenburg!

 

Der Tagesspiegel(27.01.2016) schreibt:

“Während der ebenfalls kräftige Mietenanstieg im Hipster-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (plus 5,9 Prozent auf 11 Euro je Qm) wenig verwundert, überrascht das gleiche Plus im Nordberliner Bezirk Reinickendorf. Das liegt zum einen daran, dass die Mieten dort bisher günstig waren und deshalb als Rückzugsgebiet für jene dient, die sich die steigenden Mieten im hipp gewordenen „Arbeiterviertel“ Wedding nicht mehr leisten können. Zum anderen tragen die vielen Neubauten zum Anstieg der Durchschnittsmieten bei, da diese überwiegend luxuriös und teuer gestaltet werden.”

fuernarsch

Ist doch für´n Arsch!

Quelle:http://m.tagesspiegel.de/berlin/studie-zum-wohnungsmarkt-in-berlin-mieten-steigen-auf-rekordwert/12885670.html

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Wo leben wir denn? Neues vom Klassenkampf

Turmblasen undter Polizeischutz

Ein interessanter Artikel im aktuellen Magazin Der Nord-Berliner. Was war denn da los? Wer führt denn da, den Klassenkampf?
Die Mieter und Freunde der Siedlung Am Steinberg kamen als Gäste und wurden als störend empfangen.

Kann der Bezirk Reinickendorf einen solchen Bürgermeister noch lange ertragen?

aus: Magazin Der Nord-Berliner 01/2016 (Bild anklicken für Lesemodus)

 

 

Turmblasen unter Polizeischutz aus "Der Nord-Berliner" 01/2016

Turmblasen unter Polizeischutz aus “Der Nord-Berliner” 01/2016

 

Wer Mieter quält wird abgewählt!

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Die Fanfaren von Jericho oder auch das Turmblasen von Reinickendorf

 

Ein gut gemeinter Hinweis auf eine traditionsträchtige Veranstaltung in Berlin Reinickendorf.  Nicht allzuweit von unseren Freunden der Siedlung Am Steinberg entfernt. Gut zu erreichen mit der U-Bahn Linie 8 am Rathaus Reinickendorf.  Man freut sich schon.

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Zur BVV Reinickendorf vom 11.November 2015

Zu den Baumfällungen vom 20.10.2015

 

 

Uns erreichte eine Richtigstellung von der Mieterinitiative aus der Siedlung Am Steinberg zur letzten BVV in Reinickendorf. Wir möchten diese Nachricht nicht für uns behalten und teilen sie daher wie folgt:

 

Richtigstellung

 

Die Gemeinschaft der Mieterinitiative der „Siedlung am Steinberg“ erklärt: “Die Bewohner der Häuser Kehrwieder 1 und Am Brunnen 7,10,13,15 und 16 waren zu keinem Zeitpunkt eingeladen, sich an der Planung und Vorbereitung der vom Bezirksamt Reinickendorf am 20.10.2015 auf den genannten Grundstücken durchgeführten Baumfällungen aktiv einbringen zu können. Die Bewohner hatten zu keinem Zeitpunkt ein Mitbestimmungs- oder Vetorecht.

 

Wenn jetzt, wie bei der am 11.11.2015 stattgefundenen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf, Baustadtrat Martin Lambert (CDU) und Hinrich Westerkamp als stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen Reinickendorf behaupten, die Bewohner der Siedlung am Steinberg hätten die Fällungen befürwortet, ist das eine (vorsätzliche) Falschaussage.”

 

Nur durch einen glücklichen Umstand, wurden Teilnehmer der angemeldeten Demonstration in der Siedlung am Steinberg Zeugen einer vor den Bewohnern der Siedlung geheim gehaltenen Zusammenkunft von Baustadtrat Martin Lambert (CDU) nebst Gefolge, einem Vertreter der Eigentümerin, dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen Herrn Torsten Hauschild und seinem Stellvertreter Hinrich Westerkamp, in der Siedlung am Steinberg.

 

Zu diesem Zeitpunkt war keinem der Zeugen der Grund der Zusammenkunft bekannt. Erst als es sich der Leiter der Demonstration, unter eindeutigen Missfallensbekundungen des Baustadtrates Martin Lambert (CDU), nicht nehmen ließ, dem auf öffentlichem Straßenland geführten Gespräch zu folgen, wurde der eigentliche Grund der Zusammenkunft, nämlich die Abstimmung der Fällmaßnahmen, für uns erkenntlich.

 

Ohne je zu dieser Zusammenkunft geladen gewesen zu sein, wurde bei der Mieterinitiative Protest gegen die Fällung der Bäume laut. Wenn jetzt Herr Hinrich Westerkamp Bündnis90/Die Grünen vor der Bezirksverordnetenversammlung behauptet, er wäre sehr überrascht gewesen von der Einwilligung der Bewohner, dann möge er sich doch bitte an seinen eigenen Vorschlag erinnern, man könnte sich ja an die Bäume ketten. Warum sollten sich Bewohner der Siedlung am Steinberg an Bäume ketten, wenn man, wie er es trickreich versuchte den Mitgliedern der BVV zu vermitteln, mit einer Fällung einverstanden wäre. Die Mieterinitiative hat an diesem Tag deutlich ihr Unverständnis und ihren Protest gegen die Fällungen vorgetragen, hatte aber wie bereits oben erwähnt, zu keinem Zeitpunkt ein Mitbestimmungs- oder Vetorecht gegen die Entscheidungen des Baustadtrates und seiner “Partner”.

 

Für die Zukunft fordern wir das Bezirksamt Reinickendorf auf, die Mieter der Siedlung am Steinberg zu kommenden Zusammentreffen einzuladen, da es ihr direktes Lebensumfeld betrifft. Wir würden dies als Zeichen von demokratischer Reife werten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind „wir“ einfach nur zutiefst enttäuscht von diesem Versuch, die Öffentlichkeit zu täuschen.

 

Die Mieterinitiative der Siedlung am Steinberg am 14.11.2015

 

 

DSC_0215

Wir rufen alle Reinickendorfer auf

Solidarisiert euch mit den Aktiven aus der Siedlung Am Steinberg

Sie kämpfen auch für Euch

Seit über 450 Tagen stehen die Bewohner auf den Straßen der Siedlung und demonstrieren gegen den Ausverkauf unseres Bezirks

Kommt in die Siedlung und informiert euch

Beteiligt euch und seid politisch

Das ist euer gutes (Bürger)Recht

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Der Protest ist ungebrochen

»Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle andern auch nicht mehr mitmachen.«

 

Seit weit über 400 Tagen, protestieren die Aktivisten in der Siedlung Am Steinberg gegen eine Verdrängung aus ihrem Zuhause. Seit weit über 400 Tagen sitzen sie täglich vom Morgen bis zum Abend, bei Wind und Wetter vor ihren Wohnungen und zeigen damit offen ihren Protest. Jeder Interessierte kann die Menschen dort ansprechen und es wird ihm geantwortet. Man kann sich solidarisch zeigen und einfach dazu setzen. Herzlichst wurden auch wir so, in dieser Runde aufgenommen. Viele Menschen kommen vorbei, stellen Fragen, möchten Informationen oder sie wollen den Menschen einfach nur Mut zusprechen. Andere kommen und beschimpfen die Bewohner. Auch das muss man in einer Demokratie ertragen.

 

In diesem Sinne lieber AS, einfach mal auf den Weg machen

234dderg##ewf

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Von Fischen und anderem Getier

Nachdem heute Nacht der Mitschnitt des Live-Streams der gestrigen Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung vom 14.10.2015 gesichtet wurde, ist es wieder an der Zeit, das Wort zu ergreifen.

 

Da proklamiert der Reinickendorfer Bezirksstadtrat Martin Lambert (CDU) völlig unverhohlen einen bevorstehen, brachialen Eingriff in die vorhandene Biodiversität der Siedlung Am Steinberg.

 

Als Antwort auf eine Anfrage der Bezirksverordneten Frau Hiller-Ewers (SPD), teilte der Baustadtrat Martin Lambert den anwesenden Bezirksverordneten, Besuchern und Vertretern der Presse, unter wohlwollendem Nicken aus den Reihen seiner Reinickendorfer CDU-Fraktion mit, dass es in der Kalenderwoche 43 weitere Baumfällungen in der Siedlung Am Steinberg geben wird.

 

Hierbei soll auch die traditionsträchtige Tanne der Familie Lenz an der Straße Kehrwider 1, nicht vor den Kettensägen und Häckslern verschont werden und wird geopfert. Jahrzehnte lang wurde diese Edel-Tanne zum Weihnachtsfest in einen strahlenden Lichterglanz verwandelt. Weit über die Grenzen der Siedlung Am Steinberg hinweg, war dieser Baum bekannt und jedes Jahr kamen Besuchergruppen, Kindergärten und Kirchenkreise um sich an dem Bild zu erfreuen. Ja, selbst die neue Eigentümerin der Siedlung Am Steinberg nutzt in ihrem Logo zur Vermarktung der Siedlung Am Steinberg, eine Tanne vor einer stilistischen Darstellung des Doppelhauses Kehrwieder 1 und 2.

 

 

 

Vorangegangen ist nach unserem Kenntnisstand eine Forderung/Antragstellung der Eigentümerin auf Entfernung zahlreicher Bäume in den Vorgärten der Siedlung Am Steinberg. Bereits vor rund 2 Wochen soll es eine Begehung, wohl zur Abstimmung der Fällmaßnahme in der Siedlung Am Steinberg gegeben haben, an derer Baustadtrat Martin Lambert (CDU) nebst einem Mitarbeiter aus dem Bezirksamt, ein Vertreter der Eigentümerin und zur Überraschung aller Beobachter, der Reinickendorfer Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Herr Torsten Hauschild und sein Stellvertreter Hinrich Westerkamp teilnahmen. Schnell war man sich einig. Argumentiert wurde, das eine Vielzahl der zur Fällung vorgesehenen Bäume „nicht hierher gehören“. Gehören nicht hierher? Was soll das bedeuten? Will man hier eine gezielte Selektion/Säuberungsaktion vornehmen? Fürchtet man sich vor einer Verfremdung des Deutschen Baumgutes? Werden bald Schlachtrufe laut „Sitzt nicht unter Neophyten“ – „Ein Volk das seinen Garten von Neophyten freihält wird ewig leben“.

 

Schwachsinn! Ein Baum ist Leben, er schenkt uns Luft und Schatten, er bietet einer Vielzahl von Tieren Schutz und Lebensraum. Es gibt keine richtigen oder falschen Bäume. Jeder Baum ist schützenswert. Wenn es allerdings so wäre, dass man Reinickendorf eine Selektion vornehmen wolle, müsste man das Bezirksamt auffordern, den Reinickendorfer Bestand an Platanen, Ginkgos und den vielen anderen „nichtdeutschen“ Bäumen im Bezirk umgehend zu vernichten. Vorsorglich könnte man auch das Ordnungsamt einbinden, die im Bezirk ansässigen Gärtnereien zu observieren, da sich diese ja unter Umständen, unwissend als Schlepper bei der Einwanderung von unerwünschten Bioflüchtlingen aus dem Mittelmeerraum oder Asien betätigen.

 

Aber Spaß beiseite, vielmehr erscheint es so, als wenn der Baustadtrat Martin Lambert wieder einmal als Waffe im Jahre andauernden Kampf des Eigentümers um die Vermarktung der Siedlung Am Steinberg eingesetzt wird. Wir erinnern uns an die offenkundige Verweigerungshaltung bei der von der Bezirksverordnetenversammlung gewünschten Umsetzung einer Umstrukturierungsverordnung, der immer noch offenen Fragen zum Sozialplanverfahren des Bezirksamtes und dem zweifelhaften Versuch des Baustadtrates mit Unterstützung seines Ordnungsamtes eine Unterlassung der genehmigten Demonstrationen in der Siedlung Am Steinberg zu erwirken.
Vielmehr wird hier mit Unterstützung des Bezirkes durch lichten und ordnen von bestehenden Grünflächen ein Erscheinungsbild geschaffen, welches sich vergleichbar zu den gestellten Abbildungen in den Verkaufsofferten der Eigentümerin darstellt. Wurde doch schon auf der letzten Begehung die Neubepflanzung mit kleinen Buchsbaumhecken auf öffentlichem Straßenland, sprich, den Vorgärten der Siedlung angeregt.

 

Natürlich stellt sich hier die Frage, wer bezahlt das eigentlich alles. Davon ausgehend, wir sprechen hier von Straßenland und das hier das Gartenbauamt die Fällungen durchführen oder zumindest beauftragen wird, vermutlich der Steuerzahler. Nach dem millionenschweren Steuergeschenk, das durch die Sonderabschreibungen gemäß §§ 7 i / 10 f ff EStG den Käufern der denkmalgeschützten Häusern offeriert wird, vermutlich nur kleiner Betrag.

 

 

Was hatte das jetzt alles mit Fischen zu tun?
Wikipedia schreibt hierzu:

„Bückling

Ein Bückling, auch Bücking oder Pökling, ist ein gesalzener und bei über 60 °C geräucherter, (früher nicht ausgenommener) Hering mit Kopf. „

Allerdings verweist Wikipedia auch auf die Mehrdeutigkeit des Begriffes Bückling als Synonym für eine Verbeugung, im Volksmund auch als Kratzfuß bekannt. Der Kratzfuß ist eine devote Verneigung des Untertanen vor seinem Herrn.

Egal wie man es auch drehen und wenden mag,

“Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken!”

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

DIE LINKE.berlin unterwegs – Stadtführungen – Mit uns unterwegs durch die Stadt

23.08.2015 11:00

Hakan Tas lädt euch zur nächsten linken Stadtführung ein. Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf.

“Ist das Luxus?” – Einladung zur linken Stadtführung am 23.8. …Hakan Tas lädt euch zur nächsten linken Stadtführung ein. Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf. Die Menschen, die hier oft seit Jahrzehnten leben, nennen sie liebevoll “Klein Kleckersdorf”. Viel ist von der Idylle nicht geblieben, seit ein Investor die Häuser vor fünf Jahren aufgekauft hat und damit großes Geld machen will. Die Bewohner der Siedlung wehren sich. Doch inzwischen sind die Folgen von Luxusmodernisierung und Verdrängung deutlich sichtbar. Ein Aktivist des Bürgerprotestes begleitet uns, wenn wir bei unserem Rundgang die heutigen Kontraste erleben: Luxus pur mit Pool und teurem Geländewagen im Garten neben Häusern wie dem der über 90jährigen Oma Anni, die wir besuchen. Im Anschluss an die Tour schließen wir uns der Dauerdemo am Kehrwieder an.WANN: Sonntag • 23. August • 11 UhrWO: Siedlung am Steinberg • 13509 Berlin • Am Kehrwieder 1KONTAKT: Telefon 030.98354850 • deniz@hakan-tas.de

Posted by Linksfraktion Berlin on Freitag, 21. August 2015

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Ist das Luxus?

Stadtführung aus linker Perspektive mit Hakan Tas in der Siedlung Am Steinberg

Quelle:  http://hakantas.chayns.net/ticker/tickernode/25277813

Wir laden herzlich ein zu einer Stadtführung
aus linker Perspektive mit Hakan Tas
Sprecher für Inneres, Partizipation und Flüchtlinge

 

SONNTAG, 23. AUGUST 2015
Treffpunkt 11 Uhr, Siedlung am Steinberg,
13509 Berlin, Kehrwieder 1

 

 

Unser Ziel, die Siedlung am Steinberg, ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Bezirk Reinickendorf – liebevoll auch »Klein Kleckersdorf« genannt.
Viel ist von der Idylle nicht geblieben, seit ein Investor die Häuser vor fünf Jahren aufgekauft hat und damit großes Geld machen will. Die Bewohner der Siedlung wehren sich. Doch inzwischen sind die Folgen von Luxusmodernisierung und Verdrängung deutlich sichtbar. Ein Aktivist des Bürgerprotestes begleitet uns, wenn wir die heutigen Kontraste erleben: Luxus pur mit Pool und teurem Geländewagen im Garten neben Häusern wie dem der über 90jährigen Oma Anni, die wir besuchen. Im Anschluss an die Tour schließen wir uns der dortigen Dauerdemo an.

 

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Schee wars

 

1. August 2015 – Party in der Steinbergsiedlung.

Die Aktiven haben  Jubiläum gefeiert und es war doch ordentlich was los. Samstag war ja richtiger Dauerstress, NPD auf der Straße, Demo für Pressefreiheit und dann schnell nach Tegel zu den MieterInnnen der Siedlung Am Steinberg. Der Kuchen war unheimlich lecker und wer hatte diese geile Melonen-Bowle gebastelt.
Leider konnten wir niemanden von den neuen Nachbarn kennenlernen. Die hatten wohl keine Lust. Wir hatten trotzdem unseren Spaß auf der Party und konnten plaudern.  Leider ist man nicht bis zum Grillen geblieben. Aber wenn wir jetzt die Bilder im Netz sehen, war es ein Fehler so früh zu gehen.

Das haben wir verpasst

 

Solidarische Grüße an die Jungs und Mädels in der Siedlung Am Steinberg

Euch kann mich nicht unterkriegen – Ihr seit die Netten (hat man uns geflüstert)

Bis bald wieder in Berlin

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

365 Tage demonstrieren muss man erst mal stemmen!

Lange haben wir nichts neues erfahren können über die aktiven MieterInnen in der Siedlung Am Steinberg. Heute haben wir aber in Erfahrung bringen können, dass es etwas zu feiern gibt. 1 Jahr, also 365 Tage demonstrieren die MieterInnen bereits in ihrer Siedlung. Das soll gefeiert werden. Das lassen wir uns natürlich nicht nehmen und sehen uns endlich mal wieder.

Wir haben uns erlaubt die Einladung einfach zu mopsen.

Liebe Nachbarn, Freunde, Mitstreiter und Unterstützer,
seit nunmehr 365 Tagen demonstrieren wir täglich in der Siedlung am
Steinberg für die Erhaltung unseres Wohnrechtes und bezahlbare
Mieten in Reinickendorf. Ein ganzes Jahr auf der Straße, bei Wind und
Wetter, ist eine lange Zeit. Aus diesem Grunde wollen wir mit euch
zusammen eine kleine Jubiläumsfeier am Sonnabend den 1.August
veranstalten. Dazu laden wir herzlich ein. Der Ort ist wie immer auch
der Ort unserer Demo an der Straße Kehrwieder 1 in 13509 Berlin ab
15:00 Uhr im Garten von Anni.

Wir sind wieder bemüht für einen Imbiss, Getränke und Musik zu
sorgen, freuen uns aber natürlich auch sehr über mitgebrachte
Leckereien.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter, viele interessante
Gespräche, gute Laune und hoffentlich auch gescheites Wetter. Wer
Lust hat kann Straßenkreide mitbringen, frei nach dem Motto „Kreide
r bezahlbare Mieten“ ☺

Es grüßen herzlichst
die Demo – Dauersitzer aus der Siedlung am Steinberg
„Es wird langen und zähen Widerstand geben, aber wir
werden es schaffen.“
Janis Joplin

Bis Samstag – bei euch in Tegel (wir bringen Durst mit)

 

Erzähl es weiter .... Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone