Ein derber Schlag ins Gesicht der Bürger – Kann man dem BA noch trauen?

Absage für Steinberg-Mieter

RE_Steinberg

Wohnen: SPD wirft dem Bezirksamt Versagen vor

In ihrem Kampf gegen die Luxussanierung haben die Mieter der Siedlung am Steinberg einen Rückschlag erlitten. Nachdem die Siedlung vor einigen Jahren an einen privaten Investor verkauft wurde und die Mieter nun kräftige Mietzuschläge und Verdrängung befürchten, wendeten sie sich hilfesuchend an das Bezirksamt. Mit einem Antrag, der Oktober vergangenen Jahres bei der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingereicht wurde, forderten sie den Bezirk dazu auf, für ihre Siedlung eine sogenannte Erhaltungsverordnung zu erlassen. Diese besagt unter anderem, dass die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig ist. In der vergangenen BVV im Januar kam nun die Absage. Baustadtrat Martin Lambert (CDU) teilte mit, dass die Siedlung zu klein für eine Erhaltungsverordnung sei. Das habe eine Prüfung des Stadtplanungs- und Rechtsamts des Bezirks ergeben.

Lösung gesucht

Vor allem bei den Mietern und Vertretern anderer Fraktionen löste die Nachricht große Empörung aus. Besonders kritisierte Gilbert Collé, dass der anscheinend vor einigen Stunden gefasste Entschluss des Bezirksamtes den Fraktionen erst unmittelbar zu Beginn der Versammlung um 17 Uhr vorgelegt wurde. „Das Bezirksamt stiehlt sich aus seiner Verantwortung für diese Bürger Reinickendorfs“, sagt Gilbert Collé. Die SPD-Fraktion will die Vorlage des Bezirksamtes in den kommenden Wochen intensiv prüfen. „Dazu werden wir dann Experten aus anderen Bezirken zu Rate ziehen“ , erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ulf Wilhelm. Schließlich sei eine Umstrukturierungsverordnung im Bezirk Pankow schon mehrfach erfolgreich umgesetzt worden. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Stephan Schmidt kam das Ergebnis der Prüfung jedoch weniger überraschend: „In den Beratungen des Bauausschusses wurde auf die Faktenlage mehrfach hingewiesen.“ Vielmehr solle ein Sozialplan den Mietern helfen. Ein Sozialplan legt den Umfang und zeitlichen Ablauf der Sanierung und auch die finanziellen Hilfen fest. Voraussetzung ist aber, dass Eigentümer, Bezirksamt und Mieter entsprechende Vereinbarungen getroffen haben. Die SPD betont jedoch, dass es ohne einen durch das Bezirksamt gesetzten Rahmen kaum möglich sei, einen Sozialplan zum Schutz der Mieter erfolgreich aufzustellen. „Verhandlungen und Runde Tische allein werden nicht erfolgreich sein.“

Nabila Lalee / Bild: FHM

 

Quellen:http://www.abendblatt-berlin.de/2015/01/23/absage-fuer-steinberg-mieter/

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SPD – Reinickendorf – bei Fatzebuch gefunden

Das schreibt die SPD Reinickendorf über den Kampf unserer Freunde in der Siedlung am Steinberg bei Fatzebuch!
Da stimmen wir zu und und können nur hoffen das nach den Worten auch Taten folgen…….

 

 

 

 

 

BEZIRKSSTADTRAT LAMBERT MUSS MEHR EINSATZ ZEIGEN
Mieter der Siedlung am Steinberg dürfen nicht alleine gelassen worden

„Bezirksstadtrat Lambert muss mehr Einsatz für die Anwohnerinnen und Anwohner der Siedlung am Steinberg zeigen!“ Diese Forderung erhebt der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV Reinickendorf, Gilbert Collé, nachdem der Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU) in der aktuellen BVV-Sitzung eingestehen müsste, dass der Runde Tisch, den die BVV bereits im Februar zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern und dem Investor der Siedlung gefordert hat, noch immer nicht stattgefunden hat.

Die Situation ist für die Mieter der Siedlung, die jetzt Angst davor haben müssen, nach der Sanierung der Häuser vertrieben zu werden, da sie sich die neuen Mieten nicht mehr leisten können, äußerst unbefriedigend. Seit längerer Zeit leben sie in Ungewissheit, was ihre Zukunft in der Siedlung betrifft, ohne dass Sie im Bezirksamt einen Ansprechpartner haben, der sich um sie kümmert und sie unterstützt. „Es ist deshalb die Pflicht des zuständigen Stadtrates, sich für die Menschen einzusetzen, die dort zu Teil seit vielen Jahrzehnten leben, und sich nicht nur die Aspekte des Denkmalschutzes und die Interessen des Eigentümers beim Umbau der Häuser zu kümmern“ bekräftigt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ulf Wilhelm, die Kritik am mangelnden Einsatz des Baustadtrates.

Gleichzeitig kritisiert die SPD-Fraktion ausdrücklich die Haltung des Investors, der „Am Steinberg Entwicklungsgesellschaft mbH“, die die Sanierungen offensichtlich gänzlich ohne Rücksicht auf die alteingesessenen Mieter durchführen will. Die SPD-Fraktion fordert deshalb das Bezirksamt auf, sich vor die Reinickendorfer Mieterinnen und Mieter zu stellen, und sich stärker für deren Belange einzusetzen.

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Stellt euch auf eine unruhige Siedlung ein – Null Bock auf Luxus Ghetto

“Investor und Bezirkspolitik müssen sich weiter auf eine »unruhige Siedlung« einstellen”, – das ist doch mal ein Ansage

»Null Bock auf Luxus-Ghetto«

Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« Pressekonferenz in der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg«

Die Mieterinnen und Mieter der Kleinhaussiedlung »Am Steinberg« hatten Besuch. Die Bürgerinitiative hatte zur Pressekonferenz eingeladen, und rbb, Neues Deutschland, taz, Der NordBerliner u.a. nutzten die Möglichkeit, aktuelle Informationen über den Kampf der Anwohner gegen ihre Verdrängung aus der denkmalgeschützten Siedlung mittels aufgezwungener Luxusmodernisierung zu erfahren. Vor Ort waren auch Vertreter der LINKEN, SPD und B90/Grüne, des Berliner Mietervereins sowie der BI Mittelheide-Märchenviertel aus Treptow-Köpenick, die gegenüber den gut 60 anwesenden Mietern ihre (wie auch immer geartete) politische Unterstützung erklärten.

Als Sprecher der BI gab Lothar Kolbe einen Überblick über die Geschichte der Siedlung, in der seit 1920 Familien in der fünften Generation leben, die nun um ihre Zuhause bangen müssen und – zumeist vom Bezirk alleingelassen – sich gegen die Willkür des Investors wehren. Er bekräftigte die Bereitschaft der Mieter, sich mit dem Investor an einem »runden Tisch« an neutralem Ort in der nahegelegenen »Hoffnungskirche« zu treffen, aber nicht zu den von Baustadtrat Lambert (CDU) in seinem »6-Punkte-Plan« als »Friedenspflicht« auferlegten Bedingungen.

In einer Vielzahl von Gesprächen mit den Anwohnern bekundeten Katrin Lompscher (stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und deren bau-, wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Sprecherin) und unser Reinickendorfer Abgeordneter Hakan Taş erneut die Solidarität der LINKEN. Katrin Lompscher regte an, ähnlich wie im Märchenviertel mit Unterstützung des Mietervereins eine Rahmenmodernisierungsvereinbarung mit dem Investor auszuhandeln. Dazu seien der politische Wille und die Unterstützung des Bezirksamtes und der BVV vonnöten. Die Mieter könnten den öffentlichen Druck auf den Investor und die Bezirkspolitik erhöhen, wenn sie von der Möglichkeit eines Einwohnerantrages Gebrauch machten – ein Gedanke, der auf offensichtliches Interesse bei den Mietern, weniger bei den anwesenden Bezirkspolitikern stieß.

Mein Gesamteindruck des Nachmittags: Investor und Bezirkspolitik müssen sich weiter auf eine »unruhige Siedlung« einstellen, solange die Interessen der Mieterinnen und Mieter nicht berücksichtigt sind.

Klaus Gloede
Stellvertretender Bezirksvorsitzender der Reinickendorfer LINKEN

Jedes Wochenende: Öffentlicher Protest

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Solidarisch mit den Mietrebellen – taz

Solidarisch mit den Mietrebellen

entnommern via – taz.de.

Solidarisch mit den Mietrebellen

VERDRÄNGUNG Tegeler Siedlung am Steinberg: Politiker von SPD, Linken und Grünen unterstützen den Protest der Bewohner gegen Investorenpläne

Politiker mehrerer Parteien haben sich am Wochenende mit dem Mieterprotest in der Tegeler Siedlung am Steinberg solidarisch gezeigt. Neben Vertretern von SPD, Linken und Grünen im Bezirk Reinickendorf waren die Berliner Abgeordneten Katrin Lompscher und Hakan Tas (beide Linke) und die grüne Bundestagsabgeordnete Lisa Paus am Samstag zur wöchentlichen Protestdemo der Mieter in die 1920 erbaute, denkmalgeschützte Siedlung gekommen.

Vor vier Jahren hatte ein Investor das gesamte Ensemble von dem Immobilienunternehmen GSW gekauft. Seitdem versucht er, die einzelnen Häuser über ein Abschreibungsmodell zu verkaufen (die taz berichtete). Die Mieter, die zum Teil seit Generationen in der Siedlung leben, wehren sich gegen Versuche des Investors, sie durch Klagen und Modernisierungsankündigungen zum Auszug zu bewegen. Seit zwei Monaten demonstrieren die Mieter an jedem Wochenende dagegen.

“Maulkorb für die Bürger”

Tas forderte, der Druck auf den Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU) müsse aufrechterhalten werden. Dieser habe es seit Monaten nicht geschafft, Investor und Mieter an einen Tisch zu bringen, dafür aber einen “6-Punkte-Plan” vorgelegt, der unter anderem eine “Friedenspflicht” für die Mieter – sprich: einen Verzicht auf weitere Proteste – und Gespräche mit dem Investor unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorsieht. “Den Bürgerinnen und Bürgern soll ein Maulkorb verpasst werden”, so Tas.

Der Vorsitzende des Berliner Mietervereins, Reiner Wild, plädierte für eine Milieuschutzverordnung, die für die gesamte Siedlung gelten müsse. Denn andernfalls bestehe immer die Gefahr, dass die einzelnen Mieter den juristischen Weg wegen des damit verbundenen Kündigungsrisikos scheuten. “Der Druck auf das Bezirksamt muss groß bleiben”, forderte deshalb auch Wild. CLP

 

Aufruf an alle – Leute kauft die taz……ehrlicher Journalismus ist immer sein Geld  wert…
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Maulkorb-Erlass für alle Klein-Kleckersdorfer!

Bewohner wollen kämpfen

Maulkorb-Erlass für alle Klein-Kleckersdorfer!

 

Bewohner und Freunde von „Klein-Kleckersdorf“, wie die Reihenhaussiedlung liebevoll genannt wird, protestieren öffentlich – dem Maulkorb zum Trotz.

Bewohner und Freunde von „Klein-Kleckersdorf“, wie die Reihenhaussiedlung liebevoll genannt wird, protestieren öffentlich – dem Maulkorb zum Trotz.
Foto: Kai Horstmann

Berlin –   Sie haben Transparente gemalt, tragen T-Shirts mit „Siedlung Am Steinberg in Gefahr!“ drauf. Zwischen Bewohnern und Eigentümer gibt’s weiter keine Annäherung. Stattdessen gibt es einen Maulkorb-Erlass! Ausgerechnet vom Bezirk.

Der Garten von Anni Lenz ist gut gefüllt, viele Nachbarn sind gekommen. Sie demonstrieren ihren Kampfgeist. Denn den will ihnen Reinickendorfs Baustadtrat Martin Lambert (CDU) im Kampf gegen ihren Investor offenbar verbieten. „Er hat einen sechs Punkte-Plan aufgestellt. Der erste heißt Friedenspflicht“, erzählt Anni Lenz. Was sich harmlos anhört, kommt einem Maulkorb für die Bewohner gleich! „Wir sollen alle Plakate und Transparente abhängen, nicht mehr demonstrieren und auch die Öffentlichkeit nicht mehr informieren“, klärt ihr Sohn Hartmut Lenz auf.

Dabei wären die Bewohner zu Gesprächen bereit, nur nicht nach den Regeln von Miethai und Bezirk. „Der Investor will eine ruhige Siedlung“, sagt Bundestagsabgeordnete Lisa Paus(Grüne). So ließen sich die Häuschen besser an Kaufinteressenten verkaufen, vermutet sie. Paus nennt die Friedenspflicht „ein Unding“. „Wenn einer anfangen sollte, denFrieden einzuhalten, dann ist es der Investor! Der hat bisher mit allen Schikanen gegen die Mieter gekämpft.“Anni Lenz und ihre Nachbarn werden sich den Mund jedenfalls nicht verbietenlassen. „Ich habe jeden Tag Angst, dass die Kündigung kommt“, sagt die 93-Jährige, „aber wir leben doch in einer Demokratie. Da gibt es Redefreiheit!“ KAT

 

Entnommen aus dem “Berliner-Kurier” vom 13. Juli 2014

 

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Hakan Tas : Maulkorb für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung “Am Steinberg”

Das sehen wir als Unterstützer der für ihr Zuhause  kämpfenden Mieter in der Siedlung am Steinberg genauso.
Es ist dringend an der Zeit, das die gewählten VOLKSVERTRETER im Bezirk endlich das VOLK vertreten.

 

 

Maulkorb für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung „Am Steinberg“

Hakan Tas (MdA), Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Inneres, Partiziaption und Flüchtlinge, erkärt zu der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf vom 2. Juli 2014:

Die letzte Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf vor der Sommerpause versprach viel. Alleine fünf der sieben eingereichten Bürgerfragen in der Einwohnerfragestunde betrafen die Situation der Kleinhaussiedlung “Am Steinberg”. Der zuständige Baustadtrat Martin Lambert (CDU) musste eingestehen, dass er es nach nun knapp fünf Monaten immer noch nicht geschafft hat, den angestrebten runden Tisch zwischen den Mietern der Siedlung und den Wohnungseignern zu initiieren. Dabei hätte es schon längst dazu kommen können. Die betroffenen Mieter selbst hatten in Absprache mit dem Pfarrer der nahegelegenen Hoffnungskirche mit eben jener Kirche bereits einen neutralen und geeigneten Ort für ein Gespräch mit dem Investor und dem Bezirksamt gefunden. Das Angebot wurde aber seitens des Investors abgelehnt. Dieser will – wie Lambert mitteilte – keine Öffentlichkeit.

Und was macht der CDU-Stadtrat? Er holt einen “Sechs Punkte Plan” aus der Tasche, in dem den Mieterinnen und Mietern ebendiese Forderungen des Investors als “Friedenspflicht” auferlegt werden sollen. Sie sollen nicht mehr gegen den drohenden Rausschmiss demonstrieren dürfen und alle Schilder, die ihren Protest kundtun, entfernen. Zudem sollen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne Presse in “geschlossenen Räumen” gewissermaßen im kleinen Kreis mit ausgewählten Vertretern erfolgen. Mit anderen Worten: Den Bürgerinnen und Bürgern soll ein Maulkorb verpasst werden – und das Bezirksamt macht dabei noch mit! Die Grundrechtsbindung des Reinickendorfer Bezirksamtes steht auf wackligen Füßen, wenn sich Herr Lambert zu Maßnahmen verleiten lässt, die die Einschränkungen der Rechte der Bürgerinnen und Bürger vorsehen. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass weder SPD noch Bündnis90/Die Grünen dieses Ansinnen zurückgewiesen haben. Grundrechte sind aber von allen staatlichen Institutionen zu respektieren – auch vom Bezirksamt Reinickendorf.

Bei meinem Besuch in der Siedlung am vergangenen Sonntag habe ich die Mieterinnen und Mieter als entschlossene Bürger erlebt, die ihre berechtigten Interessen zu vertreten wissen, die sich nicht erpressen lassen und gleichzeitig zu konstruktiven Gesprächen bereit sind. Ich habe bekräftigt, dass DIE LINKE solidarisch an ihrer Seite steht.
Es ist höchste Zeit, dass unser Bezirksamt und die Parteien in der BVV endlich Partei für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung ergreifen.

 

Entnommen aus :

Hakan Tas : Maulkorb für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung “Am Steinberg”.

 

SIEDLUNG AM STEINBERG und nicht STONEHILL GARDENS
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Der Nord Berliner 26.06.2014 – neuer Lesestoff

Presseartikel über die Siedlung am Steinberg – Der Nord Berliner
Ein neuer Artikel des
Nord Berliner

vom 26.06.2014 über die Siedlung Am Steinberg
Man darf gespannt sein auf die Fortsetzung.

Eine Pflichtlektüre, die man gerne jeden Donnerstafg aufs neue kauft …

 

Anklicken zum Vergrößern

Der Nordberliner 26.06.2014

Der Nord Berliner schreibt über die Siedlung am Steinberg und stellt Fragen an Herrn Baustadt Martin Lambert

 

Siedlung am Steinberg nicht Stonehill Gardens

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400% Mieterhöhung in Berlin – Frau Franke soll das Klima retten

Der Tagesspiegel Berlin vom 23.06.2014 schreibt über die Siedlung Am Steinberg

 

Mieterhöhung in Berlin Frau Franke soll das Klima retten

von Tiemo Rink – Tagesspiegel

Energiesparend wohnen mit gut gedämmten Wänden, dazu ein Wintergarten und doppelt so viel Platz? Das kann sich eine Reinickendorfer Rentnerin nicht leisten – weil sich die Kaltmiete verfünffachen würde.

Zu Hause. „Nur mit den Füßen zuerst“ will Edith Franke ihre Wohnung verlassen. Foto: Mike Wolff

Zu Hause. „Nur mit den Füßen zuerst“ will Edith Franke ihre Wohnung verlassen. – Foto: Mike Wolff

Es ist eine Mieterhöhung, die selbst für die Berliner Entwicklung der letzten Jahre außergewöhnlich wäre: Knapp 340 Euro zahlt die 80-jährige Edith Franke derzeit für ihre Wohnung mit Garten. Nach der angekündigten Modernisierung sollen es fast 1670 Euro sein – ein Plus von etwa 400 Prozent. Kaltmiete.

Und zwar nicht in Mitte, Kreuzberg oder sonstigen Szenevierteln, sondern weit außerhalb des S-Bahn-Rings. In der Reinickendorfer Steinbergsiedlung, rund 30 Minuten Fußweg von der Endstation der U8 entfernt. „Klein Kleckersdorf“ nennen die Menschen, die hier wohnen, ihr Viertel, die 38 Reihenhäuser und drei Mehrfamilienhäuser, insgesamt 62 Wohnungen.

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Bezirksstadtrat Lambert muss mehr Einsatz zeigen – Kritik am mangelnden Einsatz des Baustadtrates

Endlich spricht hier die Politik mal Tacheles.

Ein Kommentar von Gilbert Collé  (SPD)

Entnommen aus dem KiEZBLATT vom 20. Juni 2014 (http://wp.kietz-blatt.de/2014/06/20/siedlung-am-steinberg/)

Mieter der Siedlung am Steinberg dürfen nicht alleine gelassen worden
Bezirksstadtrat Lambert muss mehr Einsatz zeigen

„Bezirksstadtrat Lambert muss mehr Einsatz für die Anwohnerinnen und Anwohner der
Siedlung am Steinberg zeigen!“ Diese Forderung erhebt der Vorsitzende der SPD-
Fraktion in der BVV Reinickendorf, Gilbert Collé, nachdem der Reinickendorfer Bau-
stadtrat Martin Lambert (CDU) in der heutigen BVV-Sitzung eingestehen müsste, dass
der Runde Tisch, den die BVV bereits im Februar zwischen den Anwohnerinnen und
Anwohnern und dem Investor der Siedlung gefordert hat, noch immer nicht stattgefun-
den hat.

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Zum Ausdrucken

kiezblatt

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Martin Lambert (CDU) – Es wurden Zugeständnisse gemacht

19.06.2014

Der Nord*Berliner berichtet über die Missstände in der Siedlung Am Steinberg.
Die Mieter kämpfen gegen die Pläne des Investors und Stonehill Gardens.

 

Bilder anklicken zum Vergrößern

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“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!”

Bertolt Brecht

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Der Miethai beißt wieder zu – Berliner Kurier

Quelle: Berliner Kurier – Stand 14. Juni 2012
Quellenlink: http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/klein-kleckersdorf-der-miethai-beisst-wieder-zu,7169128,27482670.html

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.
Foto: Sabine Gudath

Tegel –  

Die Nackenschläge, die die Bewohner von Klein-Kleckersdorf einstecken müssen, werden härter. Jetzt fängt der Miethai an zu klagen. Mit fatalen Folgen.

Schon ein dreiviertel Jahr kämpft Edith Franke aus der Siedlung Am Steinberg um ihr Zuhause. Seit mehr als 60 Jahren wohnt sie hier, überlebte Generationen von Eigentümern. Doch der neue Investor der Reihenhausgegend will umfangreich sanieren (der KURIER berichtete mehrfach). Zwar würde Frankes Wohnfläche nach Fertigstellung steigen, aber auch die Miete. Von 334,62 Euro auf 1667,54 Euro. Ihre Nachbarn müssten ähnliche Kostensprünge ertragen, deshalb ist der Widerstand gegen die Miethai-Pläne ist enorm.

Und bislang erfolgreich. Jetzt aber kommt es dicke. Der Investor fängt an zu klagen, will die Duldung der Modernisierung per Gericht durchdrücken. Vor wenigen Tagen flatterte die Klage am Amtsgericht Wedding in Edith Frankes Briefkasten. Ein Schock für die 80-Jährige.

Darin sind auf elf Seiten die geplanten Maßnahmen aufgeführt. Streitwert: 12 Mal die monatliche Mieterhöhung von 1332,92 Euro, zusammengerechnet schlappe 15 995,04 Euro. Heißt: Edith Franke hat nun nur noch wenige Tage Zeit, sich gegen die Klage zu verteidigen. Doch der Prozess dürfte mehrere tausend Euro kosten. Und der Gegner scheint übermächtig. Für den „Fall Franke“ hat der Eigentümer eine in einem schicken Charlottenburger Altbau residierende Kanzlei engagiert.

Diese will nun unter anderem erreichen, dass Edith Franke die Herstellung einer Biberschwanzriegel-Krondeckung duldet, dass ihr Schuppen ans Haus angebunden wird und dort ein neues Badezimmer entsteht, dass Fußbodenheizung und Eichenparkett verlegt werden.

Gibt die Rentnerin den Kampf auf und erkennt die Klage an, hat sie bald die Bauarbeiter im Haus. Und nach Fertigstellung die Mieterhöhung am Hals. Noch weiß Franke nicht, wie sie handeln soll. Eines ist sicher: Schon vor Monaten sagte sie: „Mich kriegen die hier nur im Sarg raus“. Ob mit oder ohne Klage.

Wir unterstützen die aktiven Kämpfer in der Siedlung am Steinberg /Stonehill Gardens  – Hilfe für Edith Franke – Das geht uns alle an !!!!

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Märchen beginnen immer mit “Es war einmal…”

Mit Datum vom 01.Juni 2014 hat das Kiezblatt eine “Lobhudelei” über den Reinickendorfer Baustadtrad Lambert veröffentlicht.
Bericht & Fotos: Karin Brigitte Mademann

Onlinequelle: http://wp.kietz-blatt.de/2014/06/01/zu-besuch-beim-stadtrat-herrn-lambert-22/

google suche ergabe: Lob•hu•de•lei die; -; nur Sg; übertriebenes Lob, mit dem man jemandem meist schmeicheln will
|| hierzu lob•hu•deln (hat) Vi; Lob•hud•ler der; -s

 

Wir haben hierzu einen Leserbeitrag erhalten den “auch wir” gerne an dieser Stelle posten.

“Siedlung Am Steinberg – Kleinkleckersdorf
Dank Balzer, Lambert und Noak!
In der Siedlung Am Steinberg wurden im Frühjahr ca. 30 alte Bäume und diverser Jungwuchs und Strauchwerk abgeholzt, Teile der Tierwelt (Eichhörnchen, Frösche, Vogelarten) wurden vernichtet bzw. sollen zukünftig verschwinden. Geplant ist die Abholzung von ca. 1000 älteren Bäumen, um völlig offenes Bauland ohne Grün zu schaffen. Auch ein etwa 10 Quadratmeter großer Gartenteich wurde widerrechtlich zugeschüttet. In der Diskussion ist außerdem, einen wilden Parkplatz der auf einer geschützten Grünanlage liegt, offiziell in eine Stellplatzfläche für viel Geld umzuwandeln. Werden zuletzt die alteingesessenen Menschen, koste es was es wolle verschwunden sein? Und wen kümmert`s?

Die Verrohung der Gesellschaft scheint weit fortgeschritten. Wer nicht mehr das nötige Kleingeld hat, kann gehen. Und die Gesetze sind weitgehend aufgeweicht, wie anschaulich das Mietsrechtsänderungsgesetz von Mai 2013 beweißt. Da passt natürlich ins Bild, wenn Naturschutzbestimmungen mal eben für Privatinvestoren nicht mehr gelten. Die Grünen und der NABU Berlin stellten sich vor Rodung und Teichzuschüttung an die Seite der betroffenen Mieter und sagten weitgehende Unterstützung zu. Da aber die Grünen in Reinickendorf mit der CDU eine Zählgemeinschaft bilden, wurden ein Antrag auf Milieuschutz und die Hilfe bei den naturschutzrechtlichen Fragen zurückgezogen.

Dass, das Bezirksamt unter Bürgermeister Frank Balzer, Baustadtrat Martin Lambert und den Denkmalpfleger Fiete Noack sämtliche Genehmigungen hinter dem Rücken der Mieter erteilt haben, interessiert die Grünen nun nicht mehr. Der Bau von Stellplätzen auf Gartenland, wie auch der gravierende Umbau der denkmalgeschützten Häuser führt zu horrenden Mietsteigerungen (Verfünffachung der Miete), so dass unter solchen Umständen kein angestammter Mieter mehr hier wohnen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Mieter der Siedlung”

 

 

 

Reinickendorfer Mieter sind nicht nur Bürger, sie sind auch Wähler !!!! Vergesst das nie !!!!

 

Wir sind viele – wir vergessen nicht

 

>2 mo lulz :Czvsv DrIKzEr ur DüJJvE NzI uFty yvIQCzty CrtyvE

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Eier in der Hose – Berliner Kurier kämpft mit der Siedlung am Steinberg

Auszeichnung Einen Preis für den KURIER: Weil er für seine Leser kämpft

 

 

Berliner Kurier erschienen am 19. Mai 2014

Preis für KURIER-Reporter

Berlin –  

Die Mieter-Schicksale von Oma Anni (93) und ihren Nachbarn ließen die KURIER-Reporter nicht mehr los: Seit einem halben Jahr berichten Marcus Böttcher und Cornelia Schmalenbach über den Miet-Hai von „Klein-Kleckersdorf“. Über diesen krassen Fall von Mieter-Verdrängung. Für ihre Artikel wurden sie nun geehrt. Oma Anni gratulierte bewegt.

Der KURIER ist eine Zeitung, die mehr als ein Beobachter sein will. Wir sehen uns als Anwalt der Leser – und deshalb haben wir für Oma Anni gekämpft. An ihrem 93. Geburtstag fand sie die Kündigung ihrer Wohnung im Briefkasten. Nach 64 Jahren in der Siedlung Am Steinberg in Tegel, liebevoll Klein-Kleckersdorf genannt. Sie soll raus – und nicht nur sie. Der Eigentümer will die Wohnungen und Häuser luxussanieren, teils vergrößern und mit Schnickschnack wie Wintergarten, Pool und Fußbodenheizung ausstatten.

Hier kann man den Artikel lesen

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Na so was – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Quelle: Berliner Kurier vom 09. Mai 2014 – von Marcus Böttcher

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.
Foto: Sabeth Stickforth

Na so was  – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Tegel –  

Klein-Kleckersdorf kommt nicht zur Ruhe. Jetzt kuscht sogar die Politik vor dem Miethai. Denn dem passt eine KURIER-Schlagzeile nicht, die Oma Anni vergrößert vor ihre Tür stellte.

Doch von vorn: Im Januar berichtete der KURIER über die 93-jährige Anni Lenz, die an ihrem Geburtstag die Kündigung erhalten hat. Seit mehreren Jahrzehnten lebt sie in der Siedlung „Am Steinberg“, liebevoll Klein-Kleckersdorf genannt.

Der KURIER schrieb auf seiner Titelseite: „Schäm dich, du Miethai“.

Der Spruch ist zum Credo der zumeist älteren Bewohner geworden, die sich nach den schicken Sanierungen ihre Häuser nicht mehr leisten können. Bei einer Mieterin würde zwar auch (zwangsweise) die Wohnfläche wachsen, die Nettokaltmiete aber von 334,63 Euro auf 1.667,54 Euro steigen.

Um dem Kampf um ihr Zuhause öffentlich zu machen, vergrößerte Anni Lenz die KURIER-Schlagzeile und stellte sie im Januar in einem Aufsteller vor ihr Haus.

Doch das passt dem Eigentümer nun offenbar nicht. Am 6. Mai schrieb er an Anni Lenz und deren Sohn Hartmut, den Aufsteller bis zum 9. Mai zu entfernen.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.
Foto: Bernd Friedel

Begründung: „Die Eigentümerin hat gegen den Berliner Kurier bzw. den Berliner Verlag Unterlassungsansprüche geltend gemacht, weil durch die Berichterstattung Unwahrheiten verbreitet wurden. Der Verlag hat den Unterlassungsanspruch anerkannt.“ Von wegen.

Zwar hatte der Eigentümer versucht, dem KURIER die Bezeichnung „Miethai“ zu verbieten, konnte diesen Anspruch juristisch jedoch nicht durchsetzen. Das knapp über einen Meter hohe Schild scheint den Investor mächtig zu stören.

Mysteriös: Obwohl es schon seit fast vier Monaten dort steht, rief zeitgleich mit Eingang des Investorbriefes der für Bauen und Stadtentwicklung zuständige Reinickendorfer Bezirksstadtrat, Martin Lambert von der CDU, höchstpersönlich bei Familie Lenz an. Denn der Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile steht auf öffentlichem Land.

Hartmut Lenz: „Er behauptete, die zeitliche Nähe sei reiner Zufall, er hätte eine Dienstaufsichtspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern.“

Auf Anfrage antwortete der Bezirksstadtrat dem KURIER nicht. Und das Schild? Das bleibt erst einmal stehen. Hartmut Lenz und seine Nachbarn wollen es bei der Polizei als „Dauer-Demonstration“ anmelden.

LINK:

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/na-so-was-miethai-gefaellt-dieses-schild-nicht,7169128,27069382.html

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Berliner Morgenpost – Nach Sanierung – Miete soll um bis zu 400 Prozent steigen

Artikel in der Berliner Morgnpost  – Stand 07.04.2014

“Die Häuser in der Reinickendorfer Siedlung Am Steinberg sind baufällig. Der Eigentümer will im großen Stil modernisieren – was die Miete drastisch erhöhen würde. Die langjährigen Mieter sind geschockt.

Von Anette Nayhauß
Mieterkampf in der Siedlung Am Steinberg Foto by GLANZE
Die Siedlung am Steinberg ist ein kleines Idyll. In den Bäumen zwitschern die Vögel, vor den Häusern wachsen Hyazinthen und Tulpen, an den Fenstern hängen weiße Spitzengardinen. Auf der Straße stehen die Nachbarn und halten ein Schwätzchen. Die Siedlung in Tegel ist aber auch: ein Kriegsschauplatz.”

weiter

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