Maulkorb-Erlass für alle Klein-Kleckersdorfer!

Bewohner wollen kämpfen

Maulkorb-Erlass für alle Klein-Kleckersdorfer!

 

Bewohner und Freunde von „Klein-Kleckersdorf“, wie die Reihenhaussiedlung liebevoll genannt wird, protestieren öffentlich – dem Maulkorb zum Trotz.

Bewohner und Freunde von „Klein-Kleckersdorf“, wie die Reihenhaussiedlung liebevoll genannt wird, protestieren öffentlich – dem Maulkorb zum Trotz.
Foto: Kai Horstmann

Berlin –   Sie haben Transparente gemalt, tragen T-Shirts mit „Siedlung Am Steinberg in Gefahr!“ drauf. Zwischen Bewohnern und Eigentümer gibt’s weiter keine Annäherung. Stattdessen gibt es einen Maulkorb-Erlass! Ausgerechnet vom Bezirk.

Der Garten von Anni Lenz ist gut gefüllt, viele Nachbarn sind gekommen. Sie demonstrieren ihren Kampfgeist. Denn den will ihnen Reinickendorfs Baustadtrat Martin Lambert (CDU) im Kampf gegen ihren Investor offenbar verbieten. „Er hat einen sechs Punkte-Plan aufgestellt. Der erste heißt Friedenspflicht“, erzählt Anni Lenz. Was sich harmlos anhört, kommt einem Maulkorb für die Bewohner gleich! „Wir sollen alle Plakate und Transparente abhängen, nicht mehr demonstrieren und auch die Öffentlichkeit nicht mehr informieren“, klärt ihr Sohn Hartmut Lenz auf.

Dabei wären die Bewohner zu Gesprächen bereit, nur nicht nach den Regeln von Miethai und Bezirk. „Der Investor will eine ruhige Siedlung“, sagt Bundestagsabgeordnete Lisa Paus(Grüne). So ließen sich die Häuschen besser an Kaufinteressenten verkaufen, vermutet sie. Paus nennt die Friedenspflicht „ein Unding“. „Wenn einer anfangen sollte, denFrieden einzuhalten, dann ist es der Investor! Der hat bisher mit allen Schikanen gegen die Mieter gekämpft.“Anni Lenz und ihre Nachbarn werden sich den Mund jedenfalls nicht verbietenlassen. „Ich habe jeden Tag Angst, dass die Kündigung kommt“, sagt die 93-Jährige, „aber wir leben doch in einer Demokratie. Da gibt es Redefreiheit!“ KAT

 

Entnommen aus dem “Berliner-Kurier” vom 13. Juli 2014

 

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Was ist denn hier los? Lambert ´s Rasenmäher Kolonne hübscht die Siedlung auf

++ NEWSTICKER ++

Gerade erreichte uns der Hinweis, das eine Kolonne der Gartenbauamtes Reinickendorf (untersteht dem Bausstadtrat Martin Lambert) mit Rasenmähern versucht die verwilderten Grünanlagen in der Siedlung aufzuhübschen.

Solch einen Einsatz , haben die Mieter in der Siedlung noch nie erlebt.

Versucht man hier in Hinblick auf das inzwischen starke Interesse der Öffentlichkeit, die Siedlung für kommende Besuche  von Politik und Presse in ein besseres Licht zu rücken und damit den massiven Instandhaltungs- und Pflegenotstand in der denkmalgeschützten Siedlung am Steinberg zu kaschieren?? Man weiß es nicht!

Wir bleiben dran  – Versprochen

2014-06-01 Demo (16) (Medium)

 

SIEDLUNG AM STEINBERG – NICHT STONEHILL GARDENS

 

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Mieterärger und kein Ende – RBB ZIBB 24.06.2014

Siedlung am Steinberg

Dieser Beitrag des RBB vom magzin ZIBB über die unverständlichen Mieterhöhung in der “Siedlung Am Steinberg” wurde heute am 24.06.2014 gesendet.
Zu sehen ist die über 80jährige Mieterin Edith Franke, die als erste in der Siedlung Am Steinberg von der Modernisierungsandrohung getroffen wurde. Sie soll Ihre Wohnung für eine unbestimmte Zeit verlassen um dem Modernisierungen nicht im Wege zu stehen und soll dann im Anschluß das 4-5fache ihrer Kaltmiete zahlen, was sie sich niemals leisten könnte.

www.ardmediathek.de/tv/zibb/zibb-24-06-2014-18-30/rbb-Fernsehen/Video?documentId=22041208&bcastId=3822084

 

Die aktiven Mieter in der Siedlung kämpfen zusammen mit Edith Franke gegen die Pläne des Investors

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Martin Lambert (CDU) – Es wurden Zugeständnisse gemacht

19.06.2014

Der Nord*Berliner berichtet über die Missstände in der Siedlung Am Steinberg.
Die Mieter kämpfen gegen die Pläne des Investors und Stonehill Gardens.

 

Bilder anklicken zum Vergrößern

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“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!”

Bertolt Brecht

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Die LINKE Reinickendorf kommentiert die verfahrene Situation in der Siedlung Am Steinberg

HAKAN TAş, hier spricht ein Politiker mit Eiern in der Hose……

:-die linke reinickendorf

Link zum Artikel

 

Hakan Taş, Mitglied des Abgeordnetenhauses und Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Inneres, Flüchtlinge und Partizipation erklärt:

Berlin ist eine Mieterstadt. Hier darf Wohnen kein Luxus sein. Bezahlbarer Wohnraum muss erhalten bleiben. Verdrängungseffekte als Folge von Modernisierungsmaßnahmen und drastischer Erhöhungen der Mietpreise kennen die Berlinerinnen und Berliner schon aus Bezirken wie Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg und Mitte. Dass die Gentrifizierung aber nun auch in Reinickendorf Einzug erhält, ist in dieser Form allerdings neu.

Die Häuser in der Reinickendorfer Siedlung „Am Steinberg“ sind in schlechtem Zustand und daher sanierungsbedürftig. Die Planungen des Eigentümers sehen Modernisierungsmaßnahmen vor, welche auch eine luxuriöse Sanierung der teils baufälligen Häuser mit einschließen. Die Folgen sind drastische Erhöhungen der Mieten, bis zu 400 Prozent. Die im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen geforderten Mieten sind für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung kaum bezahlbar. Gerade für viele der hier lebenden älteren Menschen mit ihren im Vergleich bisher eher „bescheidenen“ Mieten, stellen diese eine konkrete Gefahr ihrer Lebenssituation dar.

Dass die neuen Wohnungseigner dabei von Anfang an das Wohl der Mieter und stabile Mieten im Auge hatten, war allerdings kaum zu erwarten. Kurzerhand flatterten fristlose Kündigungen ins Haus. Nennen wir das Kind doch also beim Namen: Es handelt sich hierbei um einen klassischen Fall von Verdrängung von Mietern durch Luxussanierung, bei dem ein Investor Profit machen möchte.

Das Bezirksamt hat das Thema jahrelang ignoriert. Der zuständige Baustadtrat Martin Lambert (CDU) verweist notorisch auf das privatrechtliche Verhältnis zwischen Mieter und Eigentümer. Man könne schließlich nichts tun. Das aber hilft den Betroffenen in ihrer jetzigen Situation recht wenig.

Derweil wirbt der Bezirk unter dem Slogan „Made in Reinickendorf“ für die Stärken und Vorzüge des Bezirks. Wer nach Reinickendorf komme, befände sich in guter Gesellschaft. In Interviews spricht Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) davon, dass man alles dafür tun werde, damit „Wohlfühlen“ in Reinickendorf nicht nur eine Floskel bleibe, sondern Realität sei. Strengen Sie sich an, Herr Balzer! Denn Wunsch und Wirklichkeit in Reinickendorf liegen am Beispiel der Siedlung „Am Steinberg“ weit auseinander. Die Mieter fühlen sich im Stich gelassen. Während Investoren mit lukrativen Angeboten dazu bewegt werden, der Einladung des Bezirkes Reinickendorf als Unternehmensstandort zu folgen, werden die sozialen Belange und Nöte der Bürgerinnen und Bürger außer Acht gelassen.

Ohnehin kommt das Wort „Soziales“ in der Reinickendorfer Wohnungspolitik so gut wie gar nicht vor. Ein positives Signal für die Zukunft, wie es Herr Balzer wünscht, sieht anders aus.

Für DIE LINKE ist klar: So kann es nicht weitergehen. Die Mieter der Siedlung „Am Steinberg“ dürfen nicht mit der Angst leben, gekündigt oder verdrängt zu werden.

Der BVV-Antrag auf Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung geht zwar in die richtige Richtung, aber auch er löst das Problem nicht gänzlich. Wie es aber gehen könnte, hat die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick jüngst am Beispiel des denkmalgeschützten Märchenviertels, dem ein ähnliches Schicksal drohte, vorgemacht.

Obwohl es auch dort seitens des Bezirksamtes immer wieder hieß, man könne mangels rechtlicher Möglichkeiten nichts für sie tun, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels gemeinsam mit der Unterstützung des Mietervereins die Eigentümer für Verhandlungen über eine Rahmenmodernisierungsvereinbarung gewinnen. Diese Verhandlungen wurden letztendlich mehrfach von der BVV befördert. Inzwischen ist für einen Großteil der Wohnungen diese Modernisierungsvereinbarung unterzeichnet, dessen erster Satz wie folgt lautet: „Kein Mieter muss aufgrund der Modernisierung und der damit einhergehenden Maßnahmen seine Wohnung aufgeben.“ Ein gutes Ende, wie ich finde, das auch für die Siedlung „Am Steinberg“ zutreffen könnte – wenn man nur will. Das Bezirksamt und die Fraktionen in der BVV sind nun in der Pflicht. Machen Sie es wie in Treptow-Köpenick und ergreifen Sie Partei für die Mieterinnen und Mieter der Siedlung.

Menschen aller Einkommensgruppen müssen in allen Kiezen leben können. Bezahlbarer Wohnraum ist elementar für ein selbstbestimmtes Leben. Das gilt für Reinickendorf ebenso wie auch für andere Teile der Stadt.

 

Website mit Kontakmöglichkeit der Abgeordneten Herrn Hakan Taş und Herrn Stefan Liebich

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Der Miethai beißt wieder zu – Berliner Kurier

Quelle: Berliner Kurier – Stand 14. Juni 2012
Quellenlink: http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/klein-kleckersdorf-der-miethai-beisst-wieder-zu,7169128,27482670.html

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.
Foto: Sabine Gudath

Tegel –  

Die Nackenschläge, die die Bewohner von Klein-Kleckersdorf einstecken müssen, werden härter. Jetzt fängt der Miethai an zu klagen. Mit fatalen Folgen.

Schon ein dreiviertel Jahr kämpft Edith Franke aus der Siedlung Am Steinberg um ihr Zuhause. Seit mehr als 60 Jahren wohnt sie hier, überlebte Generationen von Eigentümern. Doch der neue Investor der Reihenhausgegend will umfangreich sanieren (der KURIER berichtete mehrfach). Zwar würde Frankes Wohnfläche nach Fertigstellung steigen, aber auch die Miete. Von 334,62 Euro auf 1667,54 Euro. Ihre Nachbarn müssten ähnliche Kostensprünge ertragen, deshalb ist der Widerstand gegen die Miethai-Pläne ist enorm.

Und bislang erfolgreich. Jetzt aber kommt es dicke. Der Investor fängt an zu klagen, will die Duldung der Modernisierung per Gericht durchdrücken. Vor wenigen Tagen flatterte die Klage am Amtsgericht Wedding in Edith Frankes Briefkasten. Ein Schock für die 80-Jährige.

Darin sind auf elf Seiten die geplanten Maßnahmen aufgeführt. Streitwert: 12 Mal die monatliche Mieterhöhung von 1332,92 Euro, zusammengerechnet schlappe 15 995,04 Euro. Heißt: Edith Franke hat nun nur noch wenige Tage Zeit, sich gegen die Klage zu verteidigen. Doch der Prozess dürfte mehrere tausend Euro kosten. Und der Gegner scheint übermächtig. Für den „Fall Franke“ hat der Eigentümer eine in einem schicken Charlottenburger Altbau residierende Kanzlei engagiert.

Diese will nun unter anderem erreichen, dass Edith Franke die Herstellung einer Biberschwanzriegel-Krondeckung duldet, dass ihr Schuppen ans Haus angebunden wird und dort ein neues Badezimmer entsteht, dass Fußbodenheizung und Eichenparkett verlegt werden.

Gibt die Rentnerin den Kampf auf und erkennt die Klage an, hat sie bald die Bauarbeiter im Haus. Und nach Fertigstellung die Mieterhöhung am Hals. Noch weiß Franke nicht, wie sie handeln soll. Eines ist sicher: Schon vor Monaten sagte sie: „Mich kriegen die hier nur im Sarg raus“. Ob mit oder ohne Klage.

Wir unterstützen die aktiven Kämpfer in der Siedlung am Steinberg /Stonehill Gardens  – Hilfe für Edith Franke – Das geht uns alle an !!!!

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Nachtrag zum Vogelsterben in Stonehill Gardens / Siedlung Am Steinberg

Schlechte Nachrichten für Naturliebhaber und Vogelfreunde in der

Siedlung Am Steinberg/ Stonehill Gardens

Nachdem die Baugerüste An der Heide 7 überraschend gefallen sind, wurde nun die Einflugschneise für die Jungbrut aufziehenden Hausrotschwänze verbarikadiert.

Mit lauten Zwitschern und Meckern haben die Vogeleltern rebelliert. Da ihnen aber der Zugang zu ihrer Brut nicht mehr möglich war,
kann man vermuten das die Jungvögel im Nest inzwischen elendig verhungert und gestorben sind.

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Demo – Impressionen in Stonehill Gardens

Fotographische Impressionen von der kreativen Gestaltung der Demostrecken in der Siedlung am Steinberg haben uns erreicht.

Wie versprochen möchten wir diese nicht nur für uns behalten.

Seit nunmehr 2 Wochen sind die Aktiven in der Siedlung jedes Wochenende auf den Straßen in der Siedlung aktiv und finden das
Gespräch mit interessieren Bürgen. Das ist gut, denn nur wer umfassend informiert ist kann sich eine Meinung bilden.
Viele Unterstützer (Privat, Unternehmer, Lokalpolitiker, Presse) sind gekommen und jeder versucht mit seinen Möglichkeiten und Kontakten zu helfen.

Auch an diesem langen Pfingstwochenende werden sicherlich wieder viele in die Siedlung kommen, die aktiven Kolleginnen und Kollegen in der Siedlung am Steinberg freuen sich bei der Demo auf Sonnenschein und nette Gespräche.

Wegweiser

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Gedanken zur Nacht – Der Anfang vom Ende

Gedanken zur Nacht

Oft gehe ich spät abends alleine in den Garten,
stelle mich genau in die Mitte,
und schaue zum Mond hinauf.
Ich lasse einfach die Gedanken fliegen,
den Tag Revue passieren,
das Tagewerk betrachten oder einfach den Moment geniessen.

Anfangs war es mir nicht bewusst,
aber ich war nie allein in diesen Momenten.

Ich musste erst lernen,
auch die kleinen Dinge zu hören
die es neben dem Großstadtlärm,
dem Grundrauschen der Autobahn,
dem Rattern der S-Bahn in Wittenau und den Flugzeugen gibt.

Da gab es eine Stimme,
eine Stimme,
die immer wieder in die Nacht rief,
da war jemand,
der in diesen Moment genau wie ich,
allein in diesen Nächten war.

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Na so was – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Quelle: Berliner Kurier vom 09. Mai 2014 – von Marcus Böttcher

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.
Foto: Sabeth Stickforth

Na so was  – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Tegel –  

Klein-Kleckersdorf kommt nicht zur Ruhe. Jetzt kuscht sogar die Politik vor dem Miethai. Denn dem passt eine KURIER-Schlagzeile nicht, die Oma Anni vergrößert vor ihre Tür stellte.

Doch von vorn: Im Januar berichtete der KURIER über die 93-jährige Anni Lenz, die an ihrem Geburtstag die Kündigung erhalten hat. Seit mehreren Jahrzehnten lebt sie in der Siedlung „Am Steinberg“, liebevoll Klein-Kleckersdorf genannt.

Der KURIER schrieb auf seiner Titelseite: „Schäm dich, du Miethai“.

Der Spruch ist zum Credo der zumeist älteren Bewohner geworden, die sich nach den schicken Sanierungen ihre Häuser nicht mehr leisten können. Bei einer Mieterin würde zwar auch (zwangsweise) die Wohnfläche wachsen, die Nettokaltmiete aber von 334,63 Euro auf 1.667,54 Euro steigen.

Um dem Kampf um ihr Zuhause öffentlich zu machen, vergrößerte Anni Lenz die KURIER-Schlagzeile und stellte sie im Januar in einem Aufsteller vor ihr Haus.

Doch das passt dem Eigentümer nun offenbar nicht. Am 6. Mai schrieb er an Anni Lenz und deren Sohn Hartmut, den Aufsteller bis zum 9. Mai zu entfernen.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.
Foto: Bernd Friedel

Begründung: „Die Eigentümerin hat gegen den Berliner Kurier bzw. den Berliner Verlag Unterlassungsansprüche geltend gemacht, weil durch die Berichterstattung Unwahrheiten verbreitet wurden. Der Verlag hat den Unterlassungsanspruch anerkannt.“ Von wegen.

Zwar hatte der Eigentümer versucht, dem KURIER die Bezeichnung „Miethai“ zu verbieten, konnte diesen Anspruch juristisch jedoch nicht durchsetzen. Das knapp über einen Meter hohe Schild scheint den Investor mächtig zu stören.

Mysteriös: Obwohl es schon seit fast vier Monaten dort steht, rief zeitgleich mit Eingang des Investorbriefes der für Bauen und Stadtentwicklung zuständige Reinickendorfer Bezirksstadtrat, Martin Lambert von der CDU, höchstpersönlich bei Familie Lenz an. Denn der Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile steht auf öffentlichem Land.

Hartmut Lenz: „Er behauptete, die zeitliche Nähe sei reiner Zufall, er hätte eine Dienstaufsichtspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern.“

Auf Anfrage antwortete der Bezirksstadtrat dem KURIER nicht. Und das Schild? Das bleibt erst einmal stehen. Hartmut Lenz und seine Nachbarn wollen es bei der Polizei als „Dauer-Demonstration“ anmelden.

LINK:

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/na-so-was-miethai-gefaellt-dieses-schild-nicht,7169128,27069382.html

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