Aus dem Sitzungskalender des Amtsgericht Wedding

Zwei neue Klagetermine gegen Bewohner der Siedlung Am Steinberg

 

 

 

 

 

Die Eigentümerin führt weitere Modernisierungsklagen gegen Mieter der Siedlung Am Steinberg.

Folgende Termine stehen für Besuche zur Disposition

 

 

 

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
10:45, Saal 258
Am Steinberg ./.  ………..

und

17.01.2017
Amtsgericht Wedding
11:00, Saal 258
Am Steinberg ./.  …………

Das Amtsgericht Wedding findet man:


 

Alleine schon der Aufruf zur solidarischen Unterstützung durch pure Anwesenheit verbreitet anscheinend Angst und Schrecken.

Versäumt also keine Verhandlung, bei der irgendein ein Mi(e)tmensch eurer Unterstützung bedarf, ihr könntet die Nächsten vor Gericht sein !

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Käufer von Wohnungen und Häusern, aufgepasst: Die Zeichen für eine Immobilienblase mehren sich.

Nur noch eine Frage der Zeit, bis sie mit lautem Getöse platzt.

Wikipedia erklärt:

 

Eine Immobilienblase ist eine Form einer Spekulationsblase. Hierbei kommt es auf einem regional und nutzungsspezifisch abgegrenzten Teilsegment des Immobilienmarktes zu einer deutlichen Überbewertung von Immobilien. Früher oder später erreicht der Markt einen Höchststand; dann fallen die Preise. Meist fallen sie in relativ kurzer Zeit stark

 

Geisterstädte zu Billigstpreisen

 

 

Was kann das für Berlin und die Bundesrepublik bedeuten?

Der Immobilien-Crash in den USA, der hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte einsetzte, sorgt weiterhin für den freiem Fall der Immobilien-Märkte. Hier einige Details:

Im Jahr 2006 (im wesentlichen 2.Halbjahr) stieg die Zahl der Zwangsvollstreckungen von Immobilien um 42% gegenüber dem Vorjahr an.

Jetzt sind bereits annähernd 1% der Haushalte US-weit von Zwangsvollstreckungsmassnahmen betroffen. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: 1%!!!!

Immobilienkrise USA

In den Staaten Colorado, Kaliformien, Ohio und Texas gibt es Regionen, in denen 2% der Bevölkerung Zwangsvollstreckung über sich ergehen lassen musste.

Allein in Ohio wurden zwischen Oktober und Dezember 2006 3,3% der Häuser zwangsvollstreckt. Ursache ist die Insolvenz einer ständig steigenden Zahl von US-Familien. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 1,2 Millionen Zwangsvollstreckungen in den USA durchgeführt.

 

 

Der Tagesspiegel schreibt am 22.04.2016
Experten warnen vor Immobilienblase in der Hauptstadt

Die Preise von Wohnungen steigen viel schneller als die Einkommen – besonders in Berlin und Potsdam. Einige Experten befürchten eine Blase.

von Ralf Schönball

Käufer von Wohnungen und Häusern, aufgepasst: Die Zeichen für eine Immobilienblase mehren sich, denn die Kaufpreise laufen den Einkommen davon. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor. Darin steht Berlin deutschlandweit an vierter Stelle unter den Städten mit dem größten Preisanstieg. Und die Berliner müssen im Durchschnitt fast zehn Jahreseinkommen ausgeben, um eine Wohnung mit rund 100 Quadratmeter kaufen zu können…..Anzeichen für eine Immobilienblase lassen sich aber nicht verleugnen, wenn man dem Forschungsinstitut empirica glaubt. Eine Blase drohe, wenn die Kaufpreise schneller als die Mieten und die Einkommen steigen, wenn immer mehr Wohnungen gebaut und mehr Kredite aufgenommen werden. Diese Kriterien sind in Berlin erfüllt.

 

 AUGEN AUF BEIM HÄUSERKAUF

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Siedlung Am Steinberg – Berliner Morgenpost vom 10.04.2016

Demonstrationen in Berlin


10.39 Uhr, Tegel:
“Wer Mieter quält, wird abgewählt”

Wie jeden Morgen um zehn Uhr räumen sie die Plakate und Transparente heraus, stellen Plastikstühle vor die Tür und warten, was passiert. Die Anwohner der Siedlung mit dem Spitznamen “Kleinkleckersdorf” in Tegel tun das an diesem Tag zum 600. Mal in Folge: Sie protestieren seit Jahren gegen geplante Mieterhöhungen nach der Sanierung. Und gegen die Bezirkspolitiker, von denen sie sich im Stich gelassen fühlen. Die meisten von ihnen sind Rentner und leben seit Generationen hier.

An diesem Morgen gucken sie nur den Handwerkern zu, die die niedlichen Häuschen entkernen, die 1920 gebaut wurden und heute unter Denkmalschutz stehen. Seit Jahren streiten Bewohner, Bezirk und ein privater Investor um die Zukunft des malerischen Mini-Dörfchens inmitten der Großstadt – auf der Straße und auch vor Gericht. In dem Haus hinter den Protestschildern wohnt Hans-Hartmut Lenz (64) mit seiner Frau und seiner 95-jährigen Mutter Anni. Sie zeigen Fotos von ihren Aktionen. Anfangs mussten sie sogar darum streiten, dass ihre Protestplakate bleiben durften. “Auch in Kleinkleckersdorf gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung.” Als die alten Tannen in den Vorgärten gefällt wurden, haben sie Kaffee und Kuchen vorbereitet und den Arbeitern gebracht, den Mitarbeitern vom Ordnungsamt und der Polizei, als die auch noch anrückte. Als Servierwagen diente ein Rollator. Die Bäume wurden trotzdem gefällt.

Alle drei Monate melden die Rentner ihre Demo neu an, sieben Tage die Woche, 10 bis 19 Uhr, 6 Teilnehmer. Jeden Abend müssen sie die Plakate wieder wegräumen. “Dann kommt das Ordnungsamt kontrollieren.”

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 5:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Quelle:http://www.morgenpost.de/berlin/article207407189/Ich-bin-dagegen-Ein-Besuch-bei-Berlins-Demonstranten.html

Wir unterstützen den Kampf der Aktiven in der
Siedlung Am Steinberg

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Ein Musterdemokrat

Quelle:http://www.die-linke-reinickendorf.de/politik/blog/detail/zurueck/blog-2/artikel/ein-musterdemokrat/

30. Januar 2015 Reinickendorf

Sie nerven ihn – die Leute aus der Steinhaussiedlung, äh, Siedlung am Steinberg (nur ein Versprecher). Eigentlich kennt er die Gegend. Er ist dort früher immer mit seinem Hund langgelaufen, erinnern sich die Älteren. Einige wohnen schon lange da. Nun solln se raus aus ihrem Kiez. Mit Horrormieten. „Gentrifizierung“ wie im Lehrbuch. „Ein guter Ort zum Bauen und Wohnen“, lobt die CDU in ihrer Halbzeitbilanz „Wohlfühlen in Reinickendorf“. Welcher Hohn!

Die Mieter wehren sich, sammeln 1.500 Unterschriften für einen Einwohnerantrag. Im November fordert die BVV das Bezirksamt auf,  nach Lösungen für eine sozialverträgliche Modernisierung der Siedlung zu suchen. Die CDU signalisiert „Bauchschmerzen“, aber stimmt zu. Was macht unser Bezirksbürgermeister all die Zeit? Er schweigt und lässt Baustadtrat Lambert freie Hand. Im Januar verkündet dieser in der BVV: April, April! Geht angeblich nicht! Kein Wunder, wenn der politische Wille fehlt.

Durch zwei Einwohnerfragen herausgefordert, muss auch Frank Balzer Farbe bekennen. Chefsache – warum denn? Im Bezirksamt herrsche Arbeitsteilung. Er könne doch nicht alle zwei Wochen eine Presseerklärung herausgeben. An ihn sei keine Beschwerde gerichtet worden. Auch die Medien hätten ihn nicht gefragt. Was ist das  – Feigheit? Politische Hochnäsigkeit?

Bereits in seiner Silvesterrede zum Turmblasen hatte er den Ton vorgegeben: Die protestierenden Mieter verfolgten private Interessen in ihrem Streit mit dem Investor. Das müsse man ertragen.

Fazit: Bürger, die ihre Rechte einfordern, stören beim Regieren.

Was haben Sie bloß für ein Demokratieverständnis, Herr Balzer!

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Der Mann fürs Korrupte – Anwalt Christoph Partsch

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Nach der Steuer-CD, die für große Unruhe und die eine oder andere Selbstanzeige in unserer Republik sorgte, ist das ja mal eine richtige Ansage an den Behörden-Filz.  Das liest man doch gerne, da gibt es jemanden der im Robin Hood Style, dem Bösen hinter die Finger schaut.

Korruption und Bestechlichkeit in einer Behörde, sind schwerwiegende Verbrechen am Gemeinwohl. Natürlich darf man hier niemals vorschnell einen Verdacht oder eine Beschuldigung aussprechen. Aber wenn Indizien und Hinweise von Insidern den ersten Verdacht erhärten, sollte man nichts unversucht lassen für Aufklärung zu sorgen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Hierbei sollte man immer sehr vorsichtig agieren, um seine Informanten nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Ein interessanter Artikel und ein wichtiger Kontakt, für jeden der Kenntnis von solchen Straftaten erhält.

 

Quelle:http:www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/12/Berliner-Vertrauensanwalt-Korruption-Partsch.html
Berliner Abendschau | 03.12.2014 | Tina Friedrich

Porträt des Berliner Vertrauensanwalts Der Mann fürs Korrupte

Berlin war jahrzehntelang berüchtigt für seinen Behörden-Filz, der so manchem Baulöwen windige Geschäfte ermöglichte. Seit nunmehr drei Jahren bezahlt der Senat Christoph Partsch dafür, die Korruption in den eigenen Reihen aufzudecken. Als so genannter Vertrauensanwalt nimmt er Korruptions-Hinweise von jenen entgegen, die selbst anonym bleiben wollen. Tina Friedrich stellt den “lebenden Briefkasten” vor.

Wer zu Christoph Partsch kommt, erhebt meist schwere Vorwürfe: Millionen versickern, Rechnungen verschwinden, Aufträge gehen an Firmenfreunde. Für Partsch wertvolle Hinweise. Diskretion ist Ehrensache. Wer anonym bleiben will, ist beim promovierten Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei am Kurfürstendamm genau richtig.

Denn Partsch muss dem Gericht oder der Staatsanwaltschaft nicht sagen, wer sein Informant ist. Für einige steht die berufliche Existenz auf dem Spiel, wenn sie Korruption in der eigenen Behörde aufdecken. “Gerade wenn es sich um sehr bedeutende Hinweise handelt, besteht zu Recht die Besorgnis, was passiert mir, wenn ich bekannt werde als Hinweisgeber? Dafür ist meine Stelle eingerichtet, dass ich die Person schützen kann,” erläutert Partsch.

Hinweise zu Vergabeverfahren, Krankenhäusern, Baustellen

Seit drei Jahren ist Partsch Vertrauensanwalt des Landes Berlin. Hunderte Hinweise erreichen ihn pro Jahr per Post, Telefon oder E-Mail. 90 Prozent der Hinweisgeber prangern Korruption an, zum Beispiel bei Vergabeverfahren, in Krankenhäusern oder auf Baustellen, vor allem von Bezirken. Zuständig ist er allerdings nur für Vorfälle in den Senatsverwaltungen. Und auch dann ermittelt er nicht selbst.

“Ich hab nur eine Mittlerrolle, ich gebe das weiter, und sage dann: Bitte berichten Sie mir, wie es ausgegangen ist”, sagt Partsch. In der Mehrzahl der Fälle bekomme er dann die Antwort: Wir haben uns das angesehen und sehen da keinen Anlass zu weiteren Nachforschungen. “Aber es gibt auch Fälle, wo staatsanwaltliche Ermittlungen eingeleitet werden – und die dauern dann.”

“Als Steuerzahler muss sich dafür einsetzen”

15 Fälle waren bisher in diesem Jahr strafrechtlich relevant. Auch wenn das nicht besonders viel ist, ist Partsch zufrieden. Wenn er Zeit findet, vernetzt er sich mit Gleichgesinnten, wie auf dem Antikorruptions-Kongress der Friedrich-Ebert-Stiftung. Und informiert sich zum Beispiel über neue Entwicklungen beim Informantenschutz. In seiner Kanzlei berät er zudem auch Versicherungen, Banken und mittelständische Unternehmen, die “Corporate Government”-Systeme einführen wollen – auch da geht es also darum, Korruption aufzudecken und ihr vorzubeugen.

Als Idealist sieht sich Partsch nicht. “Ich glaube als Steuerzahler wie als Bürger dieses Staats muss man sich dafür einsetzen, dass Korruption, was unglaublich viel Steuergeld kostet, zurückgedrängt wird und der Staat besser wird.” Er sieht sich dennoch erst am Beginn seiner Aufgabe – und wäre schon damit zufrieden, wenn ein paar mehr Menschen wüssten, dass es in Berlin einen Vertrauensanwalt gibt.

Beitrag von Tina Friedrich

Seid wachsam und haltet Augen und Ohren offen.
Solidarität mit der Siedlung Am Steinberg
Stonehill Gardens finden wir immer noch scheiße

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Ein derber Schlag ins Gesicht der Bürger – Kann man dem BA noch trauen?

Absage für Steinberg-Mieter

RE_Steinberg

Wohnen: SPD wirft dem Bezirksamt Versagen vor

In ihrem Kampf gegen die Luxussanierung haben die Mieter der Siedlung am Steinberg einen Rückschlag erlitten. Nachdem die Siedlung vor einigen Jahren an einen privaten Investor verkauft wurde und die Mieter nun kräftige Mietzuschläge und Verdrängung befürchten, wendeten sie sich hilfesuchend an das Bezirksamt. Mit einem Antrag, der Oktober vergangenen Jahres bei der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingereicht wurde, forderten sie den Bezirk dazu auf, für ihre Siedlung eine sogenannte Erhaltungsverordnung zu erlassen. Diese besagt unter anderem, dass die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig ist. In der vergangenen BVV im Januar kam nun die Absage. Baustadtrat Martin Lambert (CDU) teilte mit, dass die Siedlung zu klein für eine Erhaltungsverordnung sei. Das habe eine Prüfung des Stadtplanungs- und Rechtsamts des Bezirks ergeben.

Lösung gesucht

Vor allem bei den Mietern und Vertretern anderer Fraktionen löste die Nachricht große Empörung aus. Besonders kritisierte Gilbert Collé, dass der anscheinend vor einigen Stunden gefasste Entschluss des Bezirksamtes den Fraktionen erst unmittelbar zu Beginn der Versammlung um 17 Uhr vorgelegt wurde. „Das Bezirksamt stiehlt sich aus seiner Verantwortung für diese Bürger Reinickendorfs“, sagt Gilbert Collé. Die SPD-Fraktion will die Vorlage des Bezirksamtes in den kommenden Wochen intensiv prüfen. „Dazu werden wir dann Experten aus anderen Bezirken zu Rate ziehen“ , erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ulf Wilhelm. Schließlich sei eine Umstrukturierungsverordnung im Bezirk Pankow schon mehrfach erfolgreich umgesetzt worden. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Stephan Schmidt kam das Ergebnis der Prüfung jedoch weniger überraschend: „In den Beratungen des Bauausschusses wurde auf die Faktenlage mehrfach hingewiesen.“ Vielmehr solle ein Sozialplan den Mietern helfen. Ein Sozialplan legt den Umfang und zeitlichen Ablauf der Sanierung und auch die finanziellen Hilfen fest. Voraussetzung ist aber, dass Eigentümer, Bezirksamt und Mieter entsprechende Vereinbarungen getroffen haben. Die SPD betont jedoch, dass es ohne einen durch das Bezirksamt gesetzten Rahmen kaum möglich sei, einen Sozialplan zum Schutz der Mieter erfolgreich aufzustellen. „Verhandlungen und Runde Tische allein werden nicht erfolgreich sein.“

Nabila Lalee / Bild: FHM

 

Quellen:http://www.abendblatt-berlin.de/2015/01/23/absage-fuer-steinberg-mieter/

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Eine Zeitreise der Siedlung am Steinberg

Hey ihr Siedler, wieso bekommen wir sowas nicht zuerst zu sehen, sondern müssen das erst bei Facebook entdecken.

 

Eine kleine Reise in die Geschichte der Mieterinitiative der Siedlung am Steinberg.

Dieses Foto wurde Ende der 40er Jahre in der Siedlung am Steinberg aufgenommen. Ganz viele Mitglieder der heutigen Mieterinitiative sind hier zu sehen. So lange leben die Menschen schon in der Siedlung am Steinberg. Wir möchten die Entscheider im Bezirksamt fragen, wie fühlt es sich an diese Menschen wissentlich ihrer Vertreibung preiszugeben?
Wir fragen auch Herrn Wolfgang Weichert von der CDU-Fraktion Reinickendorf, ist es FAIR diese Menschen aus ihren Zuhause zu vertreiben? Ist es FAIR eine Dame aus ihrer Wohnung zu drängen, die dort schon seit 94 Jahren lebt? Diese Menschen sind genau die, die unser Land und unsere Städte in der Nachkriegszeit, mit ihren Händen wieder aufgebaut haben. Damals noch junge Menschen, die nach den entsetzlichen Verbrechen des Nationalsozialismus, die Hoffnung für die junge Demokratie in unserer Republik waren, sind sie heute im wohlverdienten Ruhestand.
Aber wie sie ja schon lange aus der BVV wissen, sind die Bewohner bedroht von Wohnungsverlust und Obdachlosigkeit.
Auch sie Herr Weichert gehören zu dieser Generation und sollten besser verstehen, wie sich die Alten fühlen, wenn sie erleben müssen, dass sie von der Politik fallen gelassen werden. Es muss deprimierend sein, erfahren zu müssen, dass man all die Jahrzehnte die falsche Partei gewählt hatte.Herr Weichert, leider verteilen sie auf dieser Seite falsche Informationen. In der Siedlung kann sich niemand daran erinnnern, jemals mit ihnen über Mietpreise oder Wohnungsgrößen gesprochen zu haben. Woher sie ihre Fehlinformationen erhalten, ist uns leider nicht bekannt. Wie schon oft, wenn es um Mitglieder der CDU Reinickendorf geht, möchten wir versuchen die Hand zu reichen und laden sie daher herzlich ein, sich einmal ein eigenes Bild von der Situation in der Siedlung am Steinberg zu machen. Für ein offenes und ehrliches Gespräch sind wir immer zu begeistern. Wir sind die Netten!Allen Freunden der Siedlung wünchen wir viel Spaß beim Suchen und Grübeln, wer hier alles auf dem Bild zu erkennen ist. Vorneweg, es sind eine ganze Menge

Die Mieterinitiative der Siedlung Am Steinberg bei ihrer Gründungsveranstaltung. Aufgenommen vermutlich 1948, Am Brunnen 8, 13509 Berlin

https://www.facebook.com/SiedlungamSteinberg/photos/a.1530038230547890.1073741828.1527531394131907/1567307906820922/?type=1&comment_id=1567437236807989&offset=0&total_comments=3&notif_t=photo_comment
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Bei Facebook geklaut und kommentiert

Das hätte uns auch gefallen. Warum mit den Fußvolk im Bezirksamt rumärgern, wenn man auch mit dem Chef sprechen kann.
Das haben die Mädels und Jungs aus der Siedlung Am Steinberg gut genutzt. Daumen hoch, oder wie das heißt.

 

Das nennen wir mal Engagement. Die Bewohner der Siedlung Am Steinberg, stehen jetzt schon seit mehr als 170 Tagen!!! auf der Straße und demonstrieren für die Rettung ihrer Wohnungen. Sie ringen bei den Bezirkverordnetenversammlungen und  in verschiedenen Ausschüssen mit der Willkür des Bezirksamtes und ihren Freunden den Investoren. Trotzdem finden sie noch die Zeit und die Begeisterung Anderen zu helfen, Anderen denen es noch viel schlechter geht als ihnen selbst.

Die Bahnhofsmisson am Zoo brauchte Kaffeetassen und die Siedler haben gesammelt und beim Thorsten Karge abgeliefert. Tolle Aktion.
Das wird bestimmt nicht die letzte Hilfsaktion aus den Reihen der Siedlung Am Steinberg gewesen sein.

Schade ist nur, dass die Bahnhofsmission am ZOO nicht genügend öffentliche Gelder zur Verfügung gestellt bekommt, um so banale Dinge wie Kaffetassen einkaufen zu können.
Aber wir haben ja den BER!! Wieviel hatte der bis jetzt gekostet???

 

 

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Neues aus der Siedlung

## Newsticker aus der Siedlung am Steinberg ## –

 

Für die Mieterinitiative Siedlung Am Steinberg und die sie unterstützenden Reinickendorfer Bürger ist morgen der 26.08.2014 ein wichtiger Tag.

Die Aktiven werden um 11:15 am alten Rathaus Reinickendorf sein.

Wir werden  exklusiv von den Neuigkeiten berichten –  Wir bleiben dran, Versprochen!

 

## Newsticker ##

REINICKENDORF WEHRT SICH  GEGEN LUXUSMIETEN UND VERDRÄNGUNG
WIR GEHEN HIER NICHT RAUS, DAS IST UNSER HAUS
SOLIDARITÄT MIT DEN AKTIVEN IN DER SIEDLUNG AM STEINBERG
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Die Szene lebt – Der zweite Sommer der Hausbesetzer

Gut 100 Häuser und Plätze in Berlin sind  besetzt – Hausbesetzerscene in Berlin

Auch diesen Artikel vom Berliner Kurier finden wir lesenswert und auch überraschend.
Das es schon wieder so viele Hausbesetzer in Berlin gegen Mietensteigerung und Verdrängung kämpfen wussten wir auch nicht.

Aber irgendwie kommen die alten Zeiten immer wieder, ziviler Ungehorsam als Mittel zum Zweck. TUWAT

 

 

Berlin –  

Die Hausbesetzerszene war fast tot: Im Februar 2011 berichtete der KURIER von den letzten besetzten Häusern unserer Stadt. Jetzt erlebt die Protestbewegung auch im Internet ihre Wiedergeburt.

 

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Ein neuer interaktiver Stadtplan überrascht wohl auch Behörden: Demnach sind heute in der Hauptstadt immer noch gut 100 Häuser und Plätze besetzt.

Die Karte der besetzten Häuser Berlins

Die Karte der besetzten Häuser Berlins
Foto: zVg

Unter www.berlin-besetzt.de findet sich eine Übersicht über alle besetzten Häuser, Wagenburgen und Plätze von 1970 bis jetzt.

Auffällig sind vier Gebiete, in denen sich heute die Besetzungen stauen: Kreuzberg, Friedrichshain, Schöneberg und Prenzlauer Berg.

Viele der besetzten Häuser oder Flächen werden geduldet. In den meisten Fällen haben die Revoluzzer Mietverträge ausgehandelt. Neben der Chronik von Mai 1970 bis Juli 2014 kann sich der Besucher die Geschichte der Häuserkämpfe, die einzelnen Häuser nach Bezirken sortiert oder Plakate, Flugblätter und Fotos anschauen.

Die Hausbesetzergeschichte Berlins kann in drei Teile gegliedert werden: Einen ersten Höhepunkt erlebte die Szene ab Ende der 1970er-Jahre in West-Berlin. Wegen Wohnungsknappheit waren 1980/81 rund 160 Häuser besetzt. Räumungsversuche führten zu Straßenschlachten.

Nach der Wende erlebte die Stadt ihre zweite große Besetzungswelle. Bedingt durch die rechtlich unsichere Situation im Osten wurden leerstehende und vom Abriss bedrohte Gebäude besetzt. Darunter befanden sich das später als Kunsthaus Tacheles bekanntgewordene Gebäude in der Oranienburger Straße oder das 1991 legalisierte Wohnprojekt Köpi in der Köpenicker Straße 137. Von den insgesamt fast 150 besetzten Häusern Ost-Berlins wurden 100 legalisiert.

Seit zwei Jahren gibt es in Berlin ein Revival: 2012 besetzten 20 Wut-Rentner über 111 Tage ihre Seniorenfreizeit „Stille Straße“ in Pankow. Mit Erfolg: Die Villa wurde gerettet.

Im selben Jahr erreichte die Mietwalze den Kotti: Die Initiative „Kotti & Co.“ besetzte eine Fläche am U-Bahnhof Kottbusser Tor und erschuf einen Protestort gegen steigende Mieten und Verdrängung.

Der aktuellste Fall dreht sich um die Flüchtlinge, die Teile Kreuzbergs fast zwei Jahre lang besetzten. Los ging es im Oktober 2012, als 70 Asylbewerber und 100 Unterstützer am Oranienplatz eine Zeltstadt errichteten.

Nachdem das Camp im April 2014 geräumt wurde, besetzten die Flüchtlinge im Juli die alte Gerhart-Hauptmann-Schule. In Teilen des Gebäudes dürfen sie per Vertrag bleiben.

..

entnommen aus Berliner Kurier http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/die-szene-lebt-der-zweite-sommer-der-hausbesetzer,7169128,27969496.html

 

 

 

 

 

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Rauch Haus Song – Ihr kriegt uns hier nicht raus!

” Ihr kriegt uns hier nicht raus , das ist unser Haus”

 

 

Mit diesen Reim von Rio Reiser kämpften wir schon in den 70ern und 80ern gegen den Investorenwahn in Berlin, denn Ihr kriegt uns hier nicht raus, das ist unser Haus.
Der Song klingt heute aktueller, als es manchem lieb sein wird, ist es doch die heimliche Hymne der Mieterbewegung in Berlin, die sich vehement gegen die Gentrifizierung und den Ausverkauf Berlin´s wehrt.

Die Stimmen aus der Mieterschaft werden immer lauter, stärker und fordernder.

Die Verantwortlichen müssen sich den Fragen stellen

Wer hat es in der Hand den Weg zu bestimmen, in welche Richtung sich der Kampf in der Siedlung am Steinberg bewegen wird?

Wer trägt die Schuld an dem Dilemma?

Wie laut wird es noch werden in Reinickendorf? (MADE IN REINCKENDORF – Hausgemachtes aus Reinickendorf) tolle PR muaaaha

Wer hat genug Mut den Mietern endlich zu helfen?

Wieviel Dreck kann man an seinem Stecken haben?

 

Graffiti Berlin 1980-82 – Die Häuser gehören uns – Photo by ryc

 

 

 

Tempus est etiam maiora conari!

Wir unterstützen die Mietrebellen in der Siedlung Am Steinberg

SIEDLUNG AM STEINBERG und nicht STONEHILL GARDENS

Made in Reinickendorf – ein lohnendes Ziel

 


 

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