Fang an, steh auf und kämpfe für deine Rechte

Komm hoch, steh auf, steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!

Priester, erzähl mir nicht, der Himmel sei nach der Erde.
Denn ich weiß;, dass du nicht weißt, was das Leben wirklich wert ist!
Es ist nicht all das Glitzern, all das Gold und eine halbe Geschichte die nie erzählt
wurde
und jetzt siehst du das Licht, also steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!
Komm hoch, steh auf, steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!
Die Meisten Leute glauben, dass Gott vom Himmel kommen wird,
alles wegnehemen und machen, dass sich jeder high fühlt
Aber wenn du wüsstest, was das Leben wirklich wert ist, du würdest dir deins
auf Erden suchen.
Und jetzt siehst du das Licht, also steh auf für dein Recht!
Komm hoch, steh auf, steh auf für den Recht!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!
Komm hoch, Leben ist dein Recht!
Also dürfen wir den Kampf nicht aufgeben!
Steh auf für dein Recht.. Herr, Herr
Komm hoch, steh auf, wir müssen weiter kämpfen!
Gib den Kampf nicht auf!
Wir sind krank und müde von euren -ismus Spielen
Sterbt und fahrt zum Himmel in Jesus Namen, Herr
Wir wissen, wenn wir verstehen,
Der allmächtige Gott ist ein lebender Mann
Du kannst manchmal, ein paar Leute zum Narren halten,
aber du kannst nicht immer alle Menschen zum Narren halten
und jetzt sehen wir das Licht,
wir werden aufstehen für unser Recht
Du solltest besser hochkommen, aufstehen für dein Recht
Komm hoch, steh auf, steh auf für deon Recht!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!
Komm hoch, steh auf, gib den Kampf nicht auf!

ACHTUNG RISIKOKAPITAL – WIR BLEIBEN ALLE!

Bad News – Das Töten von Tieren geht munter weiter…

Ende März wurde aus einem Teich in der Siedlung am Steinberg über 10 Ballen Grasfroschlaich von der Sachverständigen Beate Schonert aus einem Teich entfernt, und an eine entfernte Stelle außerhalb der Siedlung verschleppt. Der ca. 10 Quadratmeter große Teich wurde mit einer Plastikplane anschließend zugedeckt, um einige Tage später wieder offen zu sein. Die Abdeckplane lag neben den Teich. Statt eine naturschutzfachlichen Betreuung zu erfahren, wurde der Teich, der nunmehr erneut Frösche und Froschlaich enthielt, von zwei Bauarbeitern zugeschüttet.

Unter dem Aktenzeichen UmNaT V1 0254/14 wurde hierzu ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die entsprechenden Verursacher und Täter namentlich benannt.

Und jetzt zweieinhalb Monate nach dieser Aktion, entfernt die Sachverständige Dr. Susanne Salinger am 17.06.2014 ein Nest von Feldsperlingen samt Dachkastenstück, weil ein Investor das Reihenhaus An der Heide 7, 13509 Berlin aufwendig instantsetzen und modernisieren möchte. Was für einen Normalbürger zumindest eine hohe Geldbuße nach sich ziehen würde, gilt wohl weder für den Investor, die Steinberg Entwicklungsgesellschft mbH, noch für die Frau Dr. Salinger. Besonders pikant ist, dass der Käufer dieser Immobilie ein Herr Siegler, der ein Bauunternehmen im Main-Spessart-Kreis leitet, sich dort als Gönner des örtlichen Tierschutzvereins brüstet.

Dachkasten - Sperling  Siedlung am Steinberg /Stonehill Gardens

Vogelnest – Siedlung am Steinberg – Stonehill Gardens

zerstörtes Vogelnest Siedlung Am Steinberg / Stonehill Gardens

Zerstörtes Vogelnest – Siedlung am Steinberg – Hier mussten Tiere sterben

Wer hat das entschieden?
Geht das noch mit rechten Dingen zu?
Sieht so der Naturschutz in Reinickendorf aus?
Wann wird hier gehandelt?
Was kommt als nächstes?

Ihr müsst wachsam sein, Wer hilft mit? Bürger auf die Straße!

 

Der Miethai beißt wieder zu – Berliner Kurier

Quelle: Berliner Kurier – Stand 14. Juni 2012
Quellenlink: http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/klein-kleckersdorf-der-miethai-beisst-wieder-zu,7169128,27482670.html

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.

Edith Franke in ihrer Küche in der Siedlung. Seit mehreren Monaten kämpft sie nun schon.
Foto: Sabine Gudath

Tegel –  

Die Nackenschläge, die die Bewohner von Klein-Kleckersdorf einstecken müssen, werden härter. Jetzt fängt der Miethai an zu klagen. Mit fatalen Folgen.

Schon ein dreiviertel Jahr kämpft Edith Franke aus der Siedlung Am Steinberg um ihr Zuhause. Seit mehr als 60 Jahren wohnt sie hier, überlebte Generationen von Eigentümern. Doch der neue Investor der Reihenhausgegend will umfangreich sanieren (der KURIER berichtete mehrfach). Zwar würde Frankes Wohnfläche nach Fertigstellung steigen, aber auch die Miete. Von 334,62 Euro auf 1667,54 Euro. Ihre Nachbarn müssten ähnliche Kostensprünge ertragen, deshalb ist der Widerstand gegen die Miethai-Pläne ist enorm.

Und bislang erfolgreich. Jetzt aber kommt es dicke. Der Investor fängt an zu klagen, will die Duldung der Modernisierung per Gericht durchdrücken. Vor wenigen Tagen flatterte die Klage am Amtsgericht Wedding in Edith Frankes Briefkasten. Ein Schock für die 80-Jährige.

Darin sind auf elf Seiten die geplanten Maßnahmen aufgeführt. Streitwert: 12 Mal die monatliche Mieterhöhung von 1332,92 Euro, zusammengerechnet schlappe 15 995,04 Euro. Heißt: Edith Franke hat nun nur noch wenige Tage Zeit, sich gegen die Klage zu verteidigen. Doch der Prozess dürfte mehrere tausend Euro kosten. Und der Gegner scheint übermächtig. Für den „Fall Franke“ hat der Eigentümer eine in einem schicken Charlottenburger Altbau residierende Kanzlei engagiert.

Diese will nun unter anderem erreichen, dass Edith Franke die Herstellung einer Biberschwanzriegel-Krondeckung duldet, dass ihr Schuppen ans Haus angebunden wird und dort ein neues Badezimmer entsteht, dass Fußbodenheizung und Eichenparkett verlegt werden.

Gibt die Rentnerin den Kampf auf und erkennt die Klage an, hat sie bald die Bauarbeiter im Haus. Und nach Fertigstellung die Mieterhöhung am Hals. Noch weiß Franke nicht, wie sie handeln soll. Eines ist sicher: Schon vor Monaten sagte sie: „Mich kriegen die hier nur im Sarg raus“. Ob mit oder ohne Klage.

Wir unterstützen die aktiven Kämpfer in der Siedlung am Steinberg /Stonehill Gardens  – Hilfe für Edith Franke – Das geht uns alle an !!!!

Der Mieterkampf geht weiter – Neues von den Demos in Siedlung Am Steinberg / Stonehill Gardens

Aktuelle News von den Demo´s in der Siedlung Am Steinberg.

 

Die Aktiven in der Siedlung am Steinberg / Stonehill Gardens stehen immer noch auf den Straßen.

Schon den neunten Demotag haben die Kolleginnen und Kollegen in der Siedlung Am Steinberg erfolgreich hinter sich gebracht.

Hier stehen keine typischen Demonstranten, hier stehen Kinder, Mütter, Väter, Großmütter , Großväter, Urgroßmütter und Urgroßväter die Angst um ihre Existenz haben.

Unterstützt werden sie dabei von Nachbarn aus den umliegenden Siedlungen.

 

Seit 4 Wochen stehen sie unerbittlich jeden Samstag und Sonntag von morgens bis in den Abend in den Straßen der Siedlung Am Steinberg und trotzen damit den Plänen der Investoren.

Still protestieren sie auf legalem Wege und zeigen ihre Präsenz, wenn Besuchergruppen von Immobilienverkäufern durch die Siedlung geführt werden.

Mit Plakaten und Bannern säumen sie die Wege  der Verkäufer mit ihren Intressenten. Es soll kein Spießrutenlauf sein, man will niemandem Angst machen!

Man möchte nur zeigen, “Hier leben Menschen, Menschen genau wie du, Menschen die ihr Zuhause verlieren werden, wenn die Pläne nicht verändert werden”.

Immer wieder versuchen findige Verkäufer die Demoteilnehmer zu umgehen und führen ihre Besucher daher über kleine Wirtschaftswege durch die Siedlung.

Aber in der Siedlung haben die Häuser Augen und Ohren, so werden diese Versuche schnell entdeckt und man begrüßt die neuen Nachbarn in betont freundlicher Art.

Die vorhandenen Banner, Plakate und Teilnehmer reichen leider bei weiten noch nicht aus um alle Wege in der Siedlung Am Steinberg  entsprechend freundlich zu dekorieren!

 

Wir wünschen den aktiven Kolleginnen und Kollegen in der Siedlung Am Steinberg weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Protesten und freuen uns schon auf den nächsten Besuch in Stonehill Gardens. Muhaha!!!!!

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!!!!!

 

 

 

 

Nachtrag zum Vogelsterben in Stonehill Gardens / Siedlung Am Steinberg

Schlechte Nachrichten für Naturliebhaber und Vogelfreunde in der

Siedlung Am Steinberg/ Stonehill Gardens

Nachdem die Baugerüste An der Heide 7 überraschend gefallen sind, wurde nun die Einflugschneise für die Jungbrut aufziehenden Hausrotschwänze verbarikadiert.

Mit lauten Zwitschern und Meckern haben die Vogeleltern rebelliert. Da ihnen aber der Zugang zu ihrer Brut nicht mehr möglich war,
kann man vermuten das die Jungvögel im Nest inzwischen elendig verhungert und gestorben sind.

Demo – Impressionen in Stonehill Gardens

Fotographische Impressionen von der kreativen Gestaltung der Demostrecken in der Siedlung am Steinberg haben uns erreicht.

Wie versprochen möchten wir diese nicht nur für uns behalten.

Seit nunmehr 2 Wochen sind die Aktiven in der Siedlung jedes Wochenende auf den Straßen in der Siedlung aktiv und finden das
Gespräch mit interessieren Bürgen. Das ist gut, denn nur wer umfassend informiert ist kann sich eine Meinung bilden.
Viele Unterstützer (Privat, Unternehmer, Lokalpolitiker, Presse) sind gekommen und jeder versucht mit seinen Möglichkeiten und Kontakten zu helfen.

Auch an diesem langen Pfingstwochenende werden sicherlich wieder viele in die Siedlung kommen, die aktiven Kolleginnen und Kollegen in der Siedlung am Steinberg freuen sich bei der Demo auf Sonnenschein und nette Gespräche.

Wegweiser

2014-06-01 Demo (11) (Medium)

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Trotz Vogelbrut – Abrissmaschinen im Einsatz

Schlechte Nachrichten für die Vogelwelt in der Siedlung am Steinberg.
Obwohl den zuständigen Stellen rechtzeitig angezeigt wurde, dass es im Inneren und im Dachsims des Gebäudes An der Heide 7, brütende und inzwischen aufziehende Vogelfamilien gibt, dröhnen seit heute Abrissmaschinen An der Heide 7, Siedlung Am Steinberg. Schon am gestrigen Tage, wurde das Haus eingerüstet, so dass Katzen und andere Räuber jetzt einen leichten Zugang zum Vogelnest haben. Handwerker brettern mit ihren Schubkarren durch die Einflugschneise von Hausrotschwanz und Kollegen. In mittelbarer Nähe der Nester, wird Bauschutt mit lautem Getöse in Container entsorgt. Wie lange können die Vogeleltern diese Störungen aushalten, bevor sie verängstigt ihre Brut verlassen und die Jungen sterben werden?
Phoenicurus ochruros female
Erst verschwand der Waldkauz aus der Siedlung Am Steinberg (Rodung von Bäumen), dann wurde ein Feuchtbiotop verfüllt, nachdem dort Laich und Tierbesatz entfernt wurde(wohin?).

Jetzt sind es Gartenvögel, die der Schaffung von

Stonehill Gardens

weichen müssen.

Wann sind die ersten Menschen dran?

Gedanken zur Nacht – Der Anfang vom Ende

Gedanken zur Nacht

Oft gehe ich spät abends alleine in den Garten,
stelle mich genau in die Mitte,
und schaue zum Mond hinauf.
Ich lasse einfach die Gedanken fliegen,
den Tag Revue passieren,
das Tagewerk betrachten oder einfach den Moment geniessen.

Anfangs war es mir nicht bewusst,
aber ich war nie allein in diesen Momenten.

Ich musste erst lernen,
auch die kleinen Dinge zu hören
die es neben dem Großstadtlärm,
dem Grundrauschen der Autobahn,
dem Rattern der S-Bahn in Wittenau und den Flugzeugen gibt.

Da gab es eine Stimme,
eine Stimme,
die immer wieder in die Nacht rief,
da war jemand,
der in diesen Moment genau wie ich,
allein in diesen Nächten war.

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Na so was – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Quelle: Berliner Kurier vom 09. Mai 2014 – von Marcus Böttcher

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.
Foto: Sabeth Stickforth

Na so was  – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Tegel –  

Klein-Kleckersdorf kommt nicht zur Ruhe. Jetzt kuscht sogar die Politik vor dem Miethai. Denn dem passt eine KURIER-Schlagzeile nicht, die Oma Anni vergrößert vor ihre Tür stellte.

Doch von vorn: Im Januar berichtete der KURIER über die 93-jährige Anni Lenz, die an ihrem Geburtstag die Kündigung erhalten hat. Seit mehreren Jahrzehnten lebt sie in der Siedlung „Am Steinberg“, liebevoll Klein-Kleckersdorf genannt.

Der KURIER schrieb auf seiner Titelseite: „Schäm dich, du Miethai“.

Der Spruch ist zum Credo der zumeist älteren Bewohner geworden, die sich nach den schicken Sanierungen ihre Häuser nicht mehr leisten können. Bei einer Mieterin würde zwar auch (zwangsweise) die Wohnfläche wachsen, die Nettokaltmiete aber von 334,63 Euro auf 1.667,54 Euro steigen.

Um dem Kampf um ihr Zuhause öffentlich zu machen, vergrößerte Anni Lenz die KURIER-Schlagzeile und stellte sie im Januar in einem Aufsteller vor ihr Haus.

Doch das passt dem Eigentümer nun offenbar nicht. Am 6. Mai schrieb er an Anni Lenz und deren Sohn Hartmut, den Aufsteller bis zum 9. Mai zu entfernen.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.
Foto: Bernd Friedel

Begründung: „Die Eigentümerin hat gegen den Berliner Kurier bzw. den Berliner Verlag Unterlassungsansprüche geltend gemacht, weil durch die Berichterstattung Unwahrheiten verbreitet wurden. Der Verlag hat den Unterlassungsanspruch anerkannt.“ Von wegen.

Zwar hatte der Eigentümer versucht, dem KURIER die Bezeichnung „Miethai“ zu verbieten, konnte diesen Anspruch juristisch jedoch nicht durchsetzen. Das knapp über einen Meter hohe Schild scheint den Investor mächtig zu stören.

Mysteriös: Obwohl es schon seit fast vier Monaten dort steht, rief zeitgleich mit Eingang des Investorbriefes der für Bauen und Stadtentwicklung zuständige Reinickendorfer Bezirksstadtrat, Martin Lambert von der CDU, höchstpersönlich bei Familie Lenz an. Denn der Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile steht auf öffentlichem Land.

Hartmut Lenz: „Er behauptete, die zeitliche Nähe sei reiner Zufall, er hätte eine Dienstaufsichtspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern.“

Auf Anfrage antwortete der Bezirksstadtrat dem KURIER nicht. Und das Schild? Das bleibt erst einmal stehen. Hartmut Lenz und seine Nachbarn wollen es bei der Polizei als „Dauer-Demonstration“ anmelden.

LINK:

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/na-so-was-miethai-gefaellt-dieses-schild-nicht,7169128,27069382.html