Nachtrag zum Vogelsterben in Stonehill Gardens / Siedlung Am Steinberg

Schlechte Nachrichten für Naturliebhaber und Vogelfreunde in der

Siedlung Am Steinberg/ Stonehill Gardens

Nachdem die Baugerüste An der Heide 7 überraschend gefallen sind, wurde nun die Einflugschneise für die Jungbrut aufziehenden Hausrotschwänze verbarikadiert.

Mit lauten Zwitschern und Meckern haben die Vogeleltern rebelliert. Da ihnen aber der Zugang zu ihrer Brut nicht mehr möglich war,
kann man vermuten das die Jungvögel im Nest inzwischen elendig verhungert und gestorben sind.

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Demo – Impressionen in Stonehill Gardens

Fotographische Impressionen von der kreativen Gestaltung der Demostrecken in der Siedlung am Steinberg haben uns erreicht.

Wie versprochen möchten wir diese nicht nur für uns behalten.

Seit nunmehr 2 Wochen sind die Aktiven in der Siedlung jedes Wochenende auf den Straßen in der Siedlung aktiv und finden das
Gespräch mit interessieren Bürgen. Das ist gut, denn nur wer umfassend informiert ist kann sich eine Meinung bilden.
Viele Unterstützer (Privat, Unternehmer, Lokalpolitiker, Presse) sind gekommen und jeder versucht mit seinen Möglichkeiten und Kontakten zu helfen.

Auch an diesem langen Pfingstwochenende werden sicherlich wieder viele in die Siedlung kommen, die aktiven Kolleginnen und Kollegen in der Siedlung am Steinberg freuen sich bei der Demo auf Sonnenschein und nette Gespräche.

Wegweiser

2014-06-01 Demo (11) (Medium)

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Trotz Vogelbrut – Abrissmaschinen im Einsatz

Schlechte Nachrichten für die Vogelwelt in der Siedlung am Steinberg.
Obwohl den zuständigen Stellen rechtzeitig angezeigt wurde, dass es im Inneren und im Dachsims des Gebäudes An der Heide 7, brütende und inzwischen aufziehende Vogelfamilien gibt, dröhnen seit heute Abrissmaschinen An der Heide 7, Siedlung Am Steinberg. Schon am gestrigen Tage, wurde das Haus eingerüstet, so dass Katzen und andere Räuber jetzt einen leichten Zugang zum Vogelnest haben. Handwerker brettern mit ihren Schubkarren durch die Einflugschneise von Hausrotschwanz und Kollegen. In mittelbarer Nähe der Nester, wird Bauschutt mit lautem Getöse in Container entsorgt. Wie lange können die Vogeleltern diese Störungen aushalten, bevor sie verängstigt ihre Brut verlassen und die Jungen sterben werden?
Phoenicurus ochruros female
Erst verschwand der Waldkauz aus der Siedlung Am Steinberg (Rodung von Bäumen), dann wurde ein Feuchtbiotop verfüllt, nachdem dort Laich und Tierbesatz entfernt wurde(wohin?).

Jetzt sind es Gartenvögel, die der Schaffung von

Stonehill Gardens

weichen müssen.

Wann sind die ersten Menschen dran?

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Gedanken zur Nacht – Der Anfang vom Ende

Gedanken zur Nacht

Oft gehe ich spät abends alleine in den Garten,
stelle mich genau in die Mitte,
und schaue zum Mond hinauf.
Ich lasse einfach die Gedanken fliegen,
den Tag Revue passieren,
das Tagewerk betrachten oder einfach den Moment geniessen.

Anfangs war es mir nicht bewusst,
aber ich war nie allein in diesen Momenten.

Ich musste erst lernen,
auch die kleinen Dinge zu hören
die es neben dem Großstadtlärm,
dem Grundrauschen der Autobahn,
dem Rattern der S-Bahn in Wittenau und den Flugzeugen gibt.

Da gab es eine Stimme,
eine Stimme,
die immer wieder in die Nacht rief,
da war jemand,
der in diesen Moment genau wie ich,
allein in diesen Nächten war.

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Na so was – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Quelle: Berliner Kurier vom 09. Mai 2014 – von Marcus Böttcher

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.

Anni Lenz wohnt seit mehreren Jahrzehnten in der Siedlung.
Foto: Sabeth Stickforth

Na so was  – Miethai gefällt dieses Schild nicht

Tegel –  

Klein-Kleckersdorf kommt nicht zur Ruhe. Jetzt kuscht sogar die Politik vor dem Miethai. Denn dem passt eine KURIER-Schlagzeile nicht, die Oma Anni vergrößert vor ihre Tür stellte.

Doch von vorn: Im Januar berichtete der KURIER über die 93-jährige Anni Lenz, die an ihrem Geburtstag die Kündigung erhalten hat. Seit mehreren Jahrzehnten lebt sie in der Siedlung „Am Steinberg“, liebevoll Klein-Kleckersdorf genannt.

Der KURIER schrieb auf seiner Titelseite: „Schäm dich, du Miethai“.

Der Spruch ist zum Credo der zumeist älteren Bewohner geworden, die sich nach den schicken Sanierungen ihre Häuser nicht mehr leisten können. Bei einer Mieterin würde zwar auch (zwangsweise) die Wohnfläche wachsen, die Nettokaltmiete aber von 334,63 Euro auf 1.667,54 Euro steigen.

Um dem Kampf um ihr Zuhause öffentlich zu machen, vergrößerte Anni Lenz die KURIER-Schlagzeile und stellte sie im Januar in einem Aufsteller vor ihr Haus.

Doch das passt dem Eigentümer nun offenbar nicht. Am 6. Mai schrieb er an Anni Lenz und deren Sohn Hartmut, den Aufsteller bis zum 9. Mai zu entfernen.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.

Hartmut Lenz vor dem Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile.
Foto: Bernd Friedel

Begründung: „Die Eigentümerin hat gegen den Berliner Kurier bzw. den Berliner Verlag Unterlassungsansprüche geltend gemacht, weil durch die Berichterstattung Unwahrheiten verbreitet wurden. Der Verlag hat den Unterlassungsanspruch anerkannt.“ Von wegen.

Zwar hatte der Eigentümer versucht, dem KURIER die Bezeichnung „Miethai“ zu verbieten, konnte diesen Anspruch juristisch jedoch nicht durchsetzen. Das knapp über einen Meter hohe Schild scheint den Investor mächtig zu stören.

Mysteriös: Obwohl es schon seit fast vier Monaten dort steht, rief zeitgleich mit Eingang des Investorbriefes der für Bauen und Stadtentwicklung zuständige Reinickendorfer Bezirksstadtrat, Martin Lambert von der CDU, höchstpersönlich bei Familie Lenz an. Denn der Aufsteller mit der KURIER-Schlagzeile steht auf öffentlichem Land.

Hartmut Lenz: „Er behauptete, die zeitliche Nähe sei reiner Zufall, er hätte eine Dienstaufsichtspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern.“

Auf Anfrage antwortete der Bezirksstadtrat dem KURIER nicht. Und das Schild? Das bleibt erst einmal stehen. Hartmut Lenz und seine Nachbarn wollen es bei der Polizei als „Dauer-Demonstration“ anmelden.

LINK:

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/na-so-was-miethai-gefaellt-dieses-schild-nicht,7169128,27069382.html

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